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Saison 2021/22

Saison 2021/2022:

 

A-Klasse Frankenwald 1, 1. Spieltag:

1.FC Waldstein II – (SG) FC Konradsreuth / VfB Wölbattendorf II 7:0 (3:0)

(am Samstag, 24.07.2021, in Sparneck)

 

1 M.Seiler, 2 A.Meister, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
7 P.Körbe (ab 31. für 10), 14 M.Kruppa

Schiedsrichter: Daniel Schaller (TuS Förbau) leitete ordentlich und drückte bei dem ein oder anderen Foulspiel der Gäste im Strafraum beide Augen zu

Zuschauer: 60

Tore: 6. Min. Seuß 1:0, 34. Min. Seuß (FE) 2:0, 41. Min. Seuß 3:0, 46. Min. Seuß 4:0, 55. Min. Seuß 5:0, 72. Min. F.Bergmann 6:0, 84. Min. Schneider 7:0

 

Neuland A-Klasse… und Waldstein II führte sich gleich gut ein! Mit 7:0 schoss Waldsteins Zweite Mannschaft die SG aus Konradsreuth und Wölbattendorf, von der mehr erwartet worden war, ab. Bereits nach knapp sechs Minuten eröffnete Seuß den Torreigen, als er sich an der Strafraumgrenze gegen zwei Mann gut durchsetzte und anschließend flach abzog. Kurz darauf tauchte wieder Seuß frei vor der Kiste auf, verzog diesmal aber aus aussichtsreicher Position.

Die Gastgeber bestimmten die Partie und von den Gästen war wenig zu sehen. Torchancen blieben jedoch erst einmal Mangelware. Dies änderte sich in Minute 34, als Seuß elfmeterreif gefoult wurde. Der Goalgetter trat selbst an und verwandelte souverän.

Wenig später scheiterte Sachs per Kopf am Pfosten. Seuß kam dann erneut im Strafraum zu Fall, aber diesmal blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Wenig später vollendete Seuß dennoch seinen Hattrick, als er eine scharfe Vorlage von F.Bergmann gekonnt annahm und mittig abschloss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Seuß seinen vierten Treffer auf dem Fuß, schoss aber knapp vorbei.

Dies gelang dann unmittelbar nach Wiederbeginn nach toller Vorarbeit von Feist. Seuß visierte wenig später nach guter Vorlage von Körbe den Pfosten an, markierte aber in der 55. Minute doch noch seinen fünften Treffer!

Auch ein Foul an Feist im 16er wurde nicht geahndet und weitere Gelegenheiten durch F.Bergmann, Körbe und Meister blieben ungenutzt. F.Bergmann machte aber dann doch das halbe Dutzend voll und versenkte einen schönen Flachschuss aus etwa 20 Metern in den Maschen.

Auch Popp wurde dann im Strafraum zu Fall gebracht und diesmal gab es wieder Strafstoß. Für den bereits ausgewechselten Seuß trat diesmal Feist an, schob die Kugel jedoch knapp am Tor vorbei.

Den Schlusspunkt setzte Schneider nach gutem Pass von F.Bergmann in die Schnittstelle sechs Minuten vor dem Ende. Matthias Kruppas Mannschaft feierte mit dem verdienten und nie gefähredeten Erfolg einen gelungenen Einstand in der A-Klasse Frankenwald 1.

 

 

Kreisliga Nord, 1. Spieltag:

1.FC Waldstein – FC Frankenwald 6:0 (4:0)

(am Samstag, 24.07.2021, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm;
ETW M.Seiler, 5 S.Seidel (ab 74. für 17), 10 A.Walter (ab 62. für 9), 20 T.Ullmann (ab 69. für 7)

Schiedsrichter: Udo Siegfried Hahn (TDC Lindau, Assistenten: Michael Hahn und Bernhard Kutschenreuter) leitete tadellos

Zuschauer: 200

Tore: 16. Min. Schaller 1:0, 29. Min. Schaller 2:0, 31. Min. Kraus 3:0, 37. Min. Rüger 4:0, 60. Min. Schratt 5:0, 73. Min. Kraus (FE) 6:0

 

Mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung fegte Waldstein den FC Frankenwald auch in der Höhe verdient aus dem Sparnecker Stadion. Das mit Spannung erwartete Auftaktduell ging klar an die Platzherren. Nur in der ersten Viertelstunde konnte die Rauh-Elf den Gastgebern Paroli bieten und kam durch Wagenknecht zu einer Kopfballchance. Es sollte für lange Zeit die einzige bleiben. Bereits zuvor hatte J.Seiler den Gästekepper Hüttner per Freistoß geprüft.

Mit dem Führungstreffer übernahm die Heimelf die Kontrolle über das Spielgeschehen. Kraus behauptete auf halbrechts das Spielgerät und steckte es zu Schaller durch, der ins lange Eck traf. Von Frankenwald kam nun nichts mehr, was man als fußballerisch wertvoll bezeichnen könnte.

Nach knapp einer halben Stunde legte J.Seiler an der Strafraumgrenze quer zu Schaller, der den Torhüter ausguckte und den Ball aus 18 Metern in den Winkel schlenzte. Als Sturmtank Kraus wenig später mit einem überlegten wie platzierten Schuss nach Flanke von Bächer und Kopfballverlängerung von Brandhorst das Ergebnis auf 3:0 stellte, war mit dem Doppelschlag bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Nach einer guten Kombination über F.Sturm, Kraus und C.Sturm scheiterte Schaller unter Bedrängnis an TW Hüttner. Doch kurz darauf griff C.Sturm in die Zauberkiste und schickte Rüger per Hackenpass in die Gasse. Dieser veredelte die Vorarbeit mit dem Treffer zum 4:0.

Phasenweise spielten die Granitler den Gast, der etwas überfordert wirkte und vieles schuldig blieb, an die Wand und führten zur Halbzeit bereits deutlich mit 4:0. Auch nach der Pause bestimmten die Gastgeber das Match, schalteten zwar einen Gang zurück, blieben vor dem Tor aber ziemlich effektiv.

F.Sturm scheiterte mit einem strammen Schuss aus gut 20 Metern an der Querlatte. Wenig später verzeichnete Gedik mit einem gut getretenen Freistoß aus etwa 30 Metern den einzigen Torschuss Frankenwalds im zweiten Abschnitt, aber TW J.Becher parierte und lenkte den Ball über die Latte.

Nach einem Eckball von J.Seiler köpfte Schratt nach einer Stunde das Leder unbedrängt zum 5:0 in die Maschen. Das halbe Dutzend machte Kraus voll, als er einen berechtigten Elfmeter nach Foul an J.Seiler sicher verwandelte.

Der 1.FC Waldstein kontrollierte die Partie nach Belieben, feierte einen klaren Sieg und untermauerte damit bereits am ersten Spieltag die Favoritenstellung im Kampf um den Meistertitel in der Kreisliga Nord.

 

 

Kreisliga Nord, 2. Spieltag:

(SG) ATS Hof/West / ESV Hof – 1.FC Waldstein I 1:2 (1:1)

(am Freitag, 30.07.2021, in Hof, Wunsiedler Straße)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm;
ETW M.Seiler, 5 S.Seidel, 9 C.Sturm (ab 58. für 10), 16 A.Feist, 20 T.Ullmann (ab 58. für 7)

Schiedsrichter: Hannes Hörath (FC Lorenzreuth, Assistenten Tobias Hörath und Ömür Türk) gewährte der Heimelf Narrenfreiheit und zückte viel zu selten seine Karten. Außerdem waren mehrere fragwürdige Entscheidungen dabei. Er wiederholte einige Male seine Devise „ich will hier nichts sehen“ und hielt sich zum Unmut der Gäste zu konseqeunt daran.

Zuschauer: 80

Tore: 5. Min. Kraus (HE) 0:1, 35. Min. Loderbauer 1:1, 62. Min. C.Sturm 1:2

 

In Hof auf dem ESV-Platz tat sich die Klier-Elf ziemlich schwer, feierte am Ende aber einen verdienten Sieg, wenn auch sicherlich nicht alles klappte. Die Hofer Spielgemeinschaft trat phasenweise sehr aggressiv auf, stieg von der ersten Minute hart ein und wurde dabei in ihrem Tun auch nicht gebremst.

Zu Beginn ließen es beide Mannschaften ruhig angehen und tasteten sich ab. Doch schnell kam es zum ersten Aufreger, als Ouvina im Strafraum den Arm ausfuhr und den Ball damit stoppte. Der Referee zeigte sofort auf den Punkt, Kraus trat an und verwandelte sicher unten links.

Kurzzeitig waren die Hofer geschockt und die Granitler schienen alles im Griff zu haben. Doch es dauerte nicht lange, bis sich die Westler und Eisenbahner aufrappelten. Von nun war mehr Tempo im Spiel und zunächst war die Partie beinahe ausgeglichen.

Nach bereits sechs Minuten hatte Sürmeli F.Sturm verwarnungswürdig gefoult und bis zum Abpfiff kamen mehrere weitere hinzu. Er und nahezu alle seiner Mitspieler blieben jedoch von einer Verwarnung verschont. Auch Sivrikaya, der in der Anfangsphase gleich zwei Mal durch Nachtreten auffiel, kam ungeschoren davon. Schaller hingegen sah für sein erstes Foul, wenn auch berechtigt, sofort Gelb.

Torraumszenen waren im ersten Abschnitt rar gesät, Waldstein kam nur zu einigen wenigen Fernschüssen, die nicht unbedingt für Gefahr sorgten. Man versuchte es zu oft durch die Mitte und vor allem beim letzten Pass haperte es gewaltig.

Doch dann hatte F.Sturm einen Geistesblitz und brachte die Kugel aus dem Mittelkreis hoch ins Zentrum. Bächer nahm den Ball mit und wurde auf dem Weg zum Tor rüde von TW Fuchs niedergestreckt, der sich bei dieser Aktion verletzte und ausgewechselt werden musste. Bis ein Ersatztorwart gefunden war, stellte sich Stürmer Djemai zwischen die Pfosten.

Es kam wie es kommen musste. Der ehemals erfolgreiche Goalgetter parierte sowohl den Strafstoß von Kraus als auch den Nachschuss von J.Seiler – und das Ganze ohne Handschuhe (31.). Die Chance auf die Vorentscheidung war vertan.

Vier Minuten später stand es dann plötzlich 1:1. Loderbauer hatte zu viel Platz, nahm ein hohes Zuspiel mit der Brust an und versenkte die Murmel volley per Sonntagsschuss unter der Latte im Netz.

Nun waren die Granitler von der Rolle und agierten nervös, während die Hofer weiterhin aggressiv und teils überhart in die Zweikämpfe gingen. Erst nach und nach erlangten die Gäste wieder ein wenig Kontrolle über das Match. Bis auf eine Kopfballchance von Brandhorst in der Nachspielzeit entstanden aber keine Einschussgelegenheiten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit schöpften die Waldsteiner ihr Potential viel zu selten aus. Mit C.Sturm und Ullmann kam nach knapp einer Stunde frischer Wind – und einer der Joker schlug gleich zu. F.Stum spielte den Ball nach außen zu Bächer, dieser gab zurück in die Mitte und C.Sturm überwand den herausstürzenden Torhüter mit einem leichten Heber.

Fünf Minuten später hämmerte Kraus das Spielgerät aus 15 Metern nach Querpass von J.Seiler an die Latte. Kurz darauf gelang den Gästen ein schöner Spielzug über Rüger und Ullmann, doch C.Sturm setzte den schwer zu nehmenden Ball aus kurzer Distanz über den Kasten.

In dieser Phase der Partie hätte (zum zweiten Mal) die Entscheidung fallen müssen. Doch die Gelegenheiten wurden nicht immer gut ausgespielt und wenn doch, war der Abschluss nicht gut genug. So scheiterten C.Sturm und Kraus in aussichtsreicher Position. Die Hofer wirkten mehr und mehr platt und schafften sich mit verbalen Beleidigungen und dem „Stinkefinger“ keine Freunde beim Waldsteiner Anhang. Doch auch diese Unsportlichkeiten blieben wie die Fouls unbestraft.

Ein Fernschuss von F.Sturm strich knapp vorbei, ein Weitschuss des wieder eingewechselten Walter ging knapp drüber. Die Hofer kamen in der zweiten Hälfte vereinzelt zum Abschluss, doch J.Becher war stets zur Stelle. Trotzdem blieb es bis zur letzten Minute spannend.

Die Spielgemeinschaft sorgte im Zusammenspiel mit dem Schiedsrichtergespann für eine nervenaufreibende Partie. Die SG trat kampfstark auf, konnte aber über 90 Minuten gesehen den Granitlern nicht Paroli bieten und zog im Endeffekt leistungsgerecht den Kürzeren. Waldstein hingegen hätte früh für die Vorentscheidung sorgen können und machte sich selbst das Leben schwer. Dennoch sprang ein verdienter Dreier heraus, der aber ein hartes Stück Arbeit war.

 

 

Kreisliga Nord, 3. Spieltag:

1.FC Höllental – 1.FC Waldstein I 1:3 (0:2)

(am Sonntag, 01.08.2021, in Issigau)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel (ab 68. für 20), 7 S.Schaller (ab 46. für 12), 10 A.Walter (ab 46. für 9), 19 M.Moreth (ab 68. für 2)

Schiedsrichter: Alexander Hartmann (BSC Tauperlitz; Assistenten: Stefan Egelkraut und Harald Lippert) hatte nicht seinen besten Tag, aber machte keinen Spiel entscheidenden Fehler

Zuschauer: 80

Tore: 33. Min. F.Sturm 0:1, 38. Min. Kraus 0:2, 56. Min. Hofmann 1:2, 60. Min. Walter 1:3

 

Auf dem holprigen Platz in Issigau tat sich Waldstein zunächst schwer und agierte in der Vorwärtsbewegung zu kompliziert. In der Defensive war man oft etwas zu weit weg vom Gegenspieler, aber die größtenteils harmlosen Hölltentaler konnten daraus nur selten Kapital schlagen. Die Fehlpassquote war auf beiden Seiten recht hoch.

Albig verzeichnete den ersten Torschuss für die Gastgeber, aber M.Seiler hielt die Kugel im Nachfassen fest. Auf der Gegenseite zielte zunächst Kraus aus der zweiten Reihe zu hoch und auch ein Freistoß von J.Seiler ging gut einen Meter über die Querlatte. Optisch hatten die Granitler in dieser Phase leichte Vorteile, aber auf die hochkarätigen Chancen warteten die Fans gut eine halbe Stunde.

Dann spielte Kraus zwei Mal nach einander den öffnenden Pass auf die rechte Seite zu Bächer, doch sowohl P.Seiler mit dem Fuß als auch Rüger per Kopf verfehlten das Ziel. Die dritte gute Gelegenheit binnen weniger Minuten führte dann zum 0:1. Jacob Seiler legte einen Freistoß im Halbfeld quer zu seinem Bruder Peter, der den Ball ins Zentrum flankte. F.Sturm hatte viel Platz und köpfte das Spielgerät platziert ein. Fünf Minuten später legte UIllmann von der Grundlinie zurück auf Kraus, der mit einem strammen Schuss ins lange Eck das 0:2 markierte. Zwar boten die Waldsteiner keine Glanzleistung, führten aber zur Halbzeit verdient und schienen alles im Griff zu haben.

Kurz nach der Pause wurde ein Schuss auf der Linie der Höllentaler geklärt und nach einer Unachtsamkeit fiel aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Hofmann erhielt einen guten Pass in die Tiefe und schob dann Ball am herauseilenden TW Seiler vorbei in die Maschen. Doch das bisschen Morgenluft, das die Gastgeber jetzt witterten, erstickten die Granitler im Keim. Bei einem Eckball behinderte ein FCH-Abwehrspieler den eigenen Torwart Lindner und die Kugel landete beim am zweiten Pfosten lauernden Walter, der wenig Mühe hatte, den alten Abstand wiederherzustellen.

Mit dem 1:3 war quasi die Vorentscheidung gefallen. Die Heimelf ging etwas intensiver in die Zweikämpfe und leistete sich einige rüpelhafte Fouls. Die Gäste vom Waldstein spielten die Partie trotzdem recht souverän herunter und hatten in der Schlussphase noch ein paar Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Granit nahm verdient die drei Punkte mit, auch wenn nicht alles nach Wunsch lief. Dennoch war der 3:1-Erfolg, mit dem die Tabellenführung gefestigt wurde, kaum gefährdet.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 3. Spieltag:

FC Saaletal Berg – 1.FC Waldstein II 3:2 (1:1)

(am Sonntag, 08.08.2021, in der Pampa zwischen Schnarchenreuth und Tiefengrün)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Körbe, 8 M.Sachs, 9 A.Meister, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
10 A.Müller (ab 25. für 11), 12 P.Seidel (ab 39. für 4), 14 M.Kruppa (ab 57. für 9)

Schiedsrichter: Gerhard Mergner (1.FC Martinsreuth) – außer, dass er aus unbekannten Gründen knapp neun Minuten nachspielen ließ, entpuppte er sich als Heimschiedsrichter und verwehrte den Gästen nicht nur einen Strafstoß, sondern auch die Anerkennung eines regulären Treffers

Zuschauer: 70

Tore: 19. Min. Dost 1:0, 21. Min. Seuß 1:1, 51. Min. Dick 2:1, 59. Min. Jordan 3:1, 78. Min. Körbe 3:2

 

Die Heimmannschaft fand besser in die Partie und hatte in der Anfangsphase etwas mehr Ballbesitz. Außerdem kam sie zu einigen guten Abschlüssen, die aber noch nicht von Erfolg gekrönt waren. Saaletal Berg spielte in der ersten Hälfte mit dem Wind und bergab auf dem ganz schön schrägen Platz.

Nach gut 18 Minuten wurde Dost gut freigespielt und erzielte mit einem schönen Schuss in die Maschen den Führungstreffer. Doch die Waldsteiner wollten sofort zurückschlagen. Feist traf praktisch im Gegenzug das Außennetz und nur zwei Minuten nach dem 1:0 war der Spielstand egalisiert. Meisters Schuss landete durch das Eingreifen eines Abwehrspielers bei Seuß, der nicht lange fackelte und abzog. TW Reuschel war noch am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.

Wenig später verletzte sich Seuß ohne Einwirkung eines Gegenspielers am Oberschenkel – erste Diagnose Muskelfaserriss, und es sollte nicht die einzige Verletzung dieser Art an diesem Tage bleiben.

Auch wenn die Gastgeber etwas mehr vom Spiel hatten, kam Waldstein II (eigentlich) zum 1:2-Führungstreffer. Meister köpfte ins leere Tor, als TW Reuschel unter einer weiten Flanke hindurch getaucht war. Doch der Schiedsrichter wollte ein Foul von Sachs gesehen haben, dem der Keeper aber nur hintendrauf gesprungen war, und erkannte das Tor nicht an.

Kurz nachdem Körbe von halblinks den Pfosten getroffen hatte, musste Kefes verletzt vom Platz – wie bei Seuß ist der Oberschenkel betroffen. Saaletal Berg wirkte etwas frischer und kam zu einigen vielversprechenden Abschlüssen, aber mit dem Spielstand von 1:1 wurden die Seiten getauscht.

Knapp sechs Minuten nach Wiederanpfiff stellte Dick auf 2:1, als TW Tögel den abgefälschten Schuss unter die Lette nicht abwehren konnte. Wenig später kam es zur dritten Oberschenkelverletzung ohne Einwirkung eines Gegenspielers: auch Meister musste raus. Als dann Jordan mit einem strammen Schuss ins lange Eck das 3:1 markierte, sahen die Waldsteiner ihre Felle davonschwimmen.

Doch anders als erwartet zogen sich die Hausherren zurück, ruhten sich auf dem Vorsprung aus und taten fast nichts mehr fürs Spiel. Die Gäste zeigten Moral und fanden nach und nach endlich in die Partie. Einmal wurde es noch brenzlig, als Zeh und Tögel die Doppelchance von Dost bereinigten, aber in der Folge waren die Granitler die Ton angebende Elf. Ein Schlenzer von Feist ging knapp am Winkel vorbei und wenig später war es wieder Feist, der freigespielt wurde. Doch bei seinem Schuss aus zentraler Position zeigte der ansonsten oft unsicher wirkende TW Reuschel seine beste Tat, tauchte ab und fischte die Kugel von der Linie.

In Minute 78 sollte dennoch der Anschlusstreffer fallen: eine maßgenaue Flanke von Bergmann legte Müller per Hacke zurück und Körbe hämmert das Leder in den Winkel. Waldstein war nun endgültig am Drücker. Die sich bietenden Gelegenheiten wurden jedoch meist schlampig zu Ende gespielt.

Als dann Körbe kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit im Strafraum gelegt wurde, hätte es Elfmeter geben müssen, aber SR Mergner ließ weiterspielen. Waldstein versuchte noch einmal alles, aber wirklich gute Chancen konnte sich die Kruppa-Truppe nicht mehr erspielen. Auf der Gegenseite traf Weitermann bei einem der wenigen Entlastungsangriffe den Pfosten.

Die Granitler verzweifelten und konnten den erhofften Ausgleich, der insgesamt gesehen durchaus verdient gewesen wäre, nicht mehr erzielen. Ohne Punkte, dafür mit drei Verletzten, mussten die Waldsteiner die Heimreise antreten. Saaletal Berg hingegen feierte den knappen Sieg wie eine Meisterschaft.

 

 

Kreisliga Nord, 4. Spieltag:

1.FC Waldstein - FC Wiesla Hof 5:1 (1:0)

(am Sonntag, 08.08.2021, in Weißdorf)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 18 F.Sturm;
ETW M.Seiler, 5 S.Seidel (ab 84. für 18), 6 A.Feist (ab 64. für 7), 11 L.Vogel (ab 84. für 2), 17 D.Kraus, 20 T.Ullmann (ab 60. für 9)

Schiedsrichter: Kevin Hirsch (Tirschenreuth, Assistenten: Daniel Schwartling und Alexander Schultes) leitete ordentlich

Zuschauer: 100

Tore: 32. Min. Rüger 1:0, 63. Min. J.Seiler 2:0, 69. Min. Fischer 2:1, 74. Min. Ullmann 3:1, 81. Min. Brandhorst 4:1, 84. Min. Brandhorst 5:1

 

Wiesla zeigte sich in der ersten Halbzeit als spielerisch gute Mannschaft und konnte die Partie größtenteils ausgeglichen gestalten. So kamen die Gäste gleich in der zweiten Minute zum ersten Torschuss durch Himes, aber Becher parierte. Auf der Gegenseite wurde wenig später ein Versuch von Rüger auf der Linie geklärt und Brandhorsts Kopfball wurde Beute von TW A.Fischer. Nach einem Solo fehlte Rüger ein wenig die Kraft für einen erfolgreichen Abschluss und F.Sturm verzog knapp.

Während Waldstein etwas mehr Ballbesitz hatte, zogen sich die Hofer phasenweise zurück und standen sehr tief. Dennoch blieben auch die Gäste gefährlich und kamen beispielsweise durch Specks Kopfball zu einer guten Gelegenheit.

Nach gut einer halben Stunde erzielte Rüger mit einem platzierten Schuss aus der zweiten Reihe den Führungstreffer. Allerdings sah der Schuss nicht unhaltbar aus. Walter setzte kurz darauf einen Schuss aus aussichtreicher Position zu hoch an.

Brenzlig für das Waldsteiner Gehäuse wurde es noch einmal kurz vor der Halbzeit, als D.Fischer der Adressat eines Waldsteiner Fehlpasses wurde, aber glücklicherweise nur die Latte anvisierte. So ging es mit der knappen, etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Führung für die Heimelf in die Kabine.

Auch die Minuten nach Wiederanpfiff waren recht ausgeglichen. TW Becher parierte gegen D.Fischer und Schaller schoss über das Hofer Tor.

Nach gut einer Stunde legte sich Jacob Seiler den Ball zurecht und schlenzte einen Freistoß um die Mauer herum direkt ins Tor. Der Keeper hatte einen Schritt in die falsche Richtung gemacht und konnte nicht mehr rechtzeitig abtauchen. Damit schien zunächst eine Vorentscheidung gefallen zu sein.

Doch die Gäste gaben sich noch nicht auf und als Brandhorst bei einem langen Ball über den selbigen schlug, tauchte D.Fischer plötzlich frei vor TW Becher auf. Mit einem überlegten Schuss ins lange Eck ließ der Hofer Stürmer dem Waldsteiner Schlussmann keine Abwehrchance.

Doch wie in Issigau hatte der FCW nur wenige Minuten später die passende Antwort. Walter prüfte TW A.Fischer mit einem strammen Schuss. Dieser konnte den Ball nur nach vorne abwehren und legte so für Joker Ullmann auf, der dort lauerte und abstauben konnte. Damit war den Hofern der Zahn gezogen. Brandhorst machte per Kopfball aus kurzer Distanz endgültig den Deckel drauf.

D.Fischer feuerte sieben Minuten vor dem Ende einen Freistoß aus knapp 30 Metern Richtung Winkel, doch TW Becher war zur Stelle und lenkte den Ball über die Latte. Nach dem anschließenden Eckball zündeten die Granitler den Turbo und spielten einen Konter perfekt aus. Nach Vorarbeit von Rüger setzte Ullmann den durchstartenden Brandhorst ein, der mit einem wuchtigen Schuss den Schlusspunkt zum 5:1 setzte.

Am Ende feierten die Gastgeber einen standesgemäßen Sieg, der vielleicht ein wenig hoch ausfiel, und festigten die Tabellenführung.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 4. Spieltag:

1.FC Waldstein II – ATSV Münchberg-Schlegel II 10:1 (6:0)

(am Sonntag, 08.08.2021, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Heinritz, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 T.Hofmann, 13 P.Bergmann;
7 P.Seidel (ab 46. für 13), 12 L.Bergmann (ab 59. für 10), 14 N.Oberländer (ab 59. für 4), 15 M.Kruppa (ab 74. für 6)

Schiedsrichter: Martin Braun (Kickers Selb) hatte ein leichtes Amt

Zuschauer: 70

Tore: 6. Min. Müller 1:0, 12. Min. Popp 2:0, 19. Min. F.Bergmann 3:0, 39. Min. Müller 4:0, 41. Min. Sachs 5:0, 43. Min. Müller 6:0, 47. Min. Müller 7:0, 59. Min. F.Bergmann 8:0, 76. Min. P.Jodl 8:1, 86. Min. F.Bergmann 9:1, 89. Min. Sachs 10:1

 

Mit dem letzten Aufgebot reiste die ersatzgeschwächte Zweite Mannschaft des ATSV aus Münchberg an. Von Beginn übernahmen die Waldsteiner, die unter anderem auf die Verletzten Seuß, Meister und Kefes verzichten mussten, die Kontrolle über das Spiel und zeigten von Beginn an, wer Herr im Hause ist.

Feists Heber verfehlte das Ziel noch, aber nach gut fünf Minuten zappelte die Kugel erstmals im Netz der Gäste. Ein starker Pass in die Tiefe von F.Bergmann landete leicht abgefälscht bei Müller, der direkt abzog und das Leder versenkte.

Sachs und Popp vergaben die nächsten Möglichkeiten, aber Popp stellte dann doch auf 2:0. Wieder leistete F.Bergmann die gute Vorarbeit und legte nach rechts zu Müller. Dessen Flanke landete punktgenau bei Popp, der volley abzog und den Ball in die Maschen hämmerte.

Es boten sich weitere Gelegenheiten für Waldstein fast im Minutentakt. Die Granitler ließen Ball und Gegner laufen und führten verdient. Nach 19 Minuten belohnte sich Freddy Bergmann nach schöner Einzelaktion selbst und markierte mit einem Flachschuss aus knapp 20 Metern das 3:0.

Die Spielanteile waren klar verteilt und kurzzeitig nahmen die Waldsteiner ein wenig den Fuß vom Gas. Als Feist und F.Bergmann kurz nach einander im Strafraum zu Fall kamen, drückte der Unparteiische beide Augen zu und zeigte nicht auf dem Punkt.

Erst in den Minuten vor der Pause zeigten sich die Gastgeber noch einmal torhungrig und machten innerhalb von gut vier Minuten die Tore vier, fünf und sechs: Müller wurde in die Tiefe geschickt und schob den Ball am Keeper vorbei. Sachs stocherte das Spielgerät im Anschluss an einen Eckball aus kurzer Distanz über die Linie. Und erneut war es Müller, der das halbe Dutzend vollmachte, als TW Wagner einen hohen Ball von Popp unterlief, nur noch mit einer Hand drankam und so quasi für den Granitstürmer auflegte. Dieser hatte keine Mühe, ins leere Tor einzuschieben.

Kurz nach der Pause müllerte es erneut. Auf der linken Seite wurde Popp eingesetzt, dieser zog die Flanke vors Tor, wo Feist noch verpasste, aber Müller dahinter lauerte und das Leder unter die Latte hämmerte. Wenig später hatte Müller noch eine Riesenchance, als ihm der Ball nach einer Parade von TW Wagner wieder vor die Füße fiel, aber diesmal schob er das Spielgerät vorbei.

Waldstein bot, angetrieben vom starken Mittelfeld um den nimmermüden Hofmann und den überragenden F.Bergmann, weiterhin Einbahnstraßenfußball und hatte Chancen für mehrere Spiele, von den viele ungenutzt blieben. Vor allem Feist klebte an diesem Tage das Pech an den Stiefeln. Ihm wollte kein Treffer gelingen. F.Bergmann jedoch packte nach knapp einer Stunde den Hammer aus und versenkte den Ball aus 14 Metern wuchtig unter der Latte.

Für den Ehrentreffer sorgte P.Jodl eine Viertelstunde vor Schluss. Als TW Tögel zu weit vor seinem Tor stand, fasste sich der Münchberger ein Herz und zog aus dem Mittelkreis ab. Und der Ball landete im leeren Tor.

F.Bergmann schüttelte nach gutem Pass seinen Gegenspieler ab und schob in der Schlussphase zum 9:1 ein. Kurz vor dem Ende setzte Sachs den Schlusspunkt und machte das Ergebnis zweistellig. Auch wenn die Chancenverwertung nicht unbedingt effektiv war, feierte Waldstein einen 10:1-Kantersieg im Derby. Die Gäste stemmten sich nach Kräften gegen die Niederlage und blieben trotz der Aussichtslosigkeit stets fair.

 

 

Kreisliga Nord, 5. Spieltag:

BSC Tauperlitz – 1.FC Waldstein I  0:3 (0:2)

(am Samstag, 14.08.2021, in Tauperlitz)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 6 A.Feist, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
5 S.Seidel (ab 81. für 10), 9 C.Sturm (ab 18. für 7), 11 L.Vogel (ab 81. für 20), 15 L.Brandhorst (ab 59. für 6), 17 D.Kraus

Schiedsrichter: Torsten Werner (ASV Wunsiedel; Assistenten: Thorsten Rockel und Harald Ponader) traf einige merkwürdige Entscheidungen, aber leitete insgesamt ordentlich

Zuschauer: 80

Tore: 38. Min. Rüger 0:1, 42. Min. Rüger 0:2, 87. Min. C.Sturm 0:3

 

Die Waldsteiner setzten den Siegeszug auch beim Tabellenvorletzten fort und gewannen am Quellitzsee mit 3:0. Allerdings wurde der Erfolg wohl teuer bezahlt, denn Kapitän Schaller verletzte sich nach einer Viertelstunde wohl schwerer am Knie und musste ausgewechselt werden.

Den ersten Aufreger gab es bereits nach wenigen Minuten, als Rönsch den Ball über die Linie beförderte, jedoch vom Gespann der Unparteiischen aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Ansonsten hatten die Gäste in der Anfangsphase optische Vorteile und näherten sich mit zwei, drei Fernschüssen dem Tor der Tauperlitzer etwas an. Rüger hatte nach gut zwölf Minuten die aussichtsreichste Gelegenheit, rutschte aber an einer Flanke von P.Seiler knapp vorbei.

Dann verdrehte sich Schaller das Knie, als er unglücklich aufkam und im Rasen hängen blieb. Er wurde minutenlang behandelt, anschließend vom Platz geführt und ins Krankenhaus gefahren. Eine genaue Diagnose steht noch aus – dennoch gute Besserung und schnelle Genesung, Sebo!

Beide Mannschaften waren in den Folgeminuten etwas beeindruckt und das Match plätscherte ohne Highlights vor sich hin. Bis zur ersten Trinkpause ergab sich nur eine Kopfballchance für Rüger. Kurz nach Wiederaufnahme der Partie setzte Walter einen Schuss zu hoch an. Der BSC blieb in Halbzeit Eins ziemlich harmlos, die Granitler hatten da schon mehr vom Spiel und kamen schlussendlich auch zum Führungstreffer: Jacob Seiler bediente mit einem langen Ball aus dem Halbfeld seinen Bruder Peter, der den Ball von links ins Zentrum spielte. Dort wartete Rüger, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und beförderte das Spielgerät platziert ins Eck.

Nur vier Minuten später erhöhte erneut Rüger auf 0:2. Diesmal bereitete C.Sturm vor – sein eigener Versuch wurde abgeblockt und sprang Rüger vor die Füße, welcher sich nicht zwei Mal bitten ließ und entschlossen abzog. Noch vor der Pause hätte Rüger den Hattrick schnüren können, scheiterte aber am Pfosten.

Die Waldsteiner waren mit Wiederanpfiff gedanklich wohl noch in der Kabine, denn Micklisch wurde nach wenigen Sekunden im zweiten Abschnitt aus den Augen gelassen und hätte den Anschlusstreffer markieren können, schoss aber drüber. In der Folgezeit kontrollierten die Granitler die Partie dann aber wieder, ohne zu glänzen oder für Highlights zu sorgen.

Erst nach gut einer Stunde traf Rüger erneut Aluminium: diesmal setzte er den Ball nach einer präzisen Flanke von C.Sturm an die Latte. Sekunden später wurde F.Sturm im Strafraum zu Fall gebracht, aber es sollte keinen Elfmeter geben, obwohl sogar die heimischen Zuschauer ein Foul gesehen hatten.

Danach schlich sich bei den Gästen etwas der Schlendrian ein – in der Defensive wurde manchmal etwas sorglos agiert. So musste Brandhorst gegen Rönsch in höchster Not klären und wenig später durfte sich auch TW M.Seiler auszeichnen. Auf der Gegenseite hatte Dietz einen Schuss von Walter auf der Linie mit dem Oberarm geklärt. Nach der aktuellen Handregel wohl keine strafbare Handlung, allerdings wurde im Gegensetz dazu eine ähnliche Szene im Mittelfeld zu Ungunsten der Waldsteiner abgepfiffen.

Brandhorst hatte zehn Minuten vor dem Ende die Chance auf die Entscheidung, ballerte das Leder nach einem flach ausgeführten Freistoß aber knapp drüber. Walter scheiterte anschließend am Tauperlitzer Schlussmann. Wenig später bot sich dem Tauperlitzer Last-Minute-Neuzugang Göcking nach einem Missverständnis eine gute Gelegenheit, doch auch er verzog.

Den Deckel drauf machte Christopher Sturm in der 87. Spielminute. Sein Bruder Fabian hatte die Situation eingeleitet und den schnellen Seidel auf links in Szene gesetzt. Dieser drang in den Strafraum ein und legte quer vors Tor, wo C.Sturm den Ball in die Maschen grätschte.

Jacob Seiler hätte kurz darauf per Seitfallzieher noch erhöhen können, aber TW Heidler tauchte ab und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Somit blieb es am Ende beim 0:3. Der Auswärtserfolg war nicht ganz so souverän, wie es sich die FCW-Anhänger vielleicht gewünscht hätte, geht aber auf jeden Fall in Ordnung.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 5. Spieltag:

(SG) ASV Stockenroth / FC Zell – 1.FC Waldstein II  1:9 (1:5)

(am Sonntag, 15.08.2021, in Stockenroth)

 

1 F.Tögel, 3 J.Schneider, 4 P.Schratt, 5 S.Popp, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 P.Körbe, 10 A.Müller, 11 L.Vogel, 15 L.Brandhorst, 17 M.Moreth;
12 M.Seiler (ab 46. für 17), 14 M.Kruppa, 16 L.Sturm (ab 69. für 10)

Schiedsrichter: Hüseyin Eren (SpVgg Bayern Hof) trat stets souverän auf und hatte das faire Derby jederzeit im Griff

Zuschauer: 90

Tore: 9. Min. Müller (HE) 0:1, 18. Min. Körbe 0:2, 24. Min. Moreth 0:3, 38. Min. Schratt 0:4, 43. Min. Meyer 1:4, 44. Min. Körbe 1:5, 48. Min. Körbe 1:6, 50. Min. Vogel 1:7, 83. Min. Sachs 1:8, 85. Min. Müller 1:9

 

Im ersten Derby seiner Art gegen die neu gegründete Spielgemeinschaft der Stockenrother und Zeller feierte Waldsteins Zweite Mannschaft auf der Alm einen souveränen Kantersieg. Zwar musste Trainer Kruppa auf vieler seiner Spieler verzichten – sogar eine Absage der Partie stand im Raum – doch glücklicherweise konnte er diesmal auf ein paar Helfer aus der Ersten Mannschaft zurückgreifen.

Bereits nach 80 Sekunden setzte Jugendspieler Moreth einen Freistoß ans Außennetz und kurz darauf verpasste Körbe eine Hereingabe knapp. Die Waldsteiner waren also von Beginn an Ton angebend und konnten nach neun Minuten in Führung gehen. D.Seibel hatte den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt und der Unparteiische zeigte nach kurzem Zögern auf den Punkt. Müller trat an und versenkte das Spielgerät platziert zum 0:1 in den Maschen.

Körbe traf nach einer Viertelstunde nach sehenswertem Zusammenspiel mit Wirbelwind Moreth nur den Pfosten, machte es kurz darauf aber besser, als er nach einem Müller-Einwurf von Sachs mustergültig bedient wurde und nur noch den Fuß hinhalten musste. Sachs hatte den nächsten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an TW Rickenthäler.

Moreth setzte sich dann gegen den früh eingewechselten S.Pahlen – D.Seibel hatte bereits Gelb gesehen und stand vor dem Platzverweis – durch und erhielt den Ball nach leicht verzögertem Doppelpass mit Körbe zurück. Mit einem abgefälschten Schuss, den der Schiedsrichter sogar als Eigentor werten sollte, überwand er den Schlussmann der SG und belohnte sich für seine starke Leistung.

Vogel setzte einen Schuss zu hoch an und Moreths Versuch nach tollem Solo wurde auf der Linie geklärt, ehe Schratt zum 0:4 einköpfen konnte. Moreth führte eine Ecke kurz aus und Vogel flankte butterweich auf Schratt. Anschließend prüfte wieder Moreth den SG-Keeper, doch den guten Schuss aus 20 Metern lenkte Rickenthäler stark über die Latte.

Eigentlich ließen die klar überlegenen Waldsteiner hinten wenig zu, allerdings blieben die Gastgeber auch größtenteils harmlos. Dennoch kamen sie kurz vor der Pause zum Ehrentreffer, als Meyer nach gutem Zuspiel ins lange Eck traf. Doch die Granitler antworteten postwendend, als Körbe nach guter Vorarbeit von Brandhorst die Kugel ins Netz hämmerte.

Mit zwei Treffern kurz nach Wiederanpfiff sorgte Waldstein II endgültig für die Entscheidung. Vogel legte zu Körbe, der den Torhüter mit einem überlegten Schuss überwand. Und Vogel selbst versenkte einen Schuss von der Strafraumkante im Anschluss an einen Eckball platziert neben dem Pfosten.

Mit dem 7:1 im Rücken und wohl auch, weil der agile Antreiber Moreth aus Termingründen ausgewechselt werden musste, war anschließend die Luft raus. Die Partie plätscherte vor sich hin und die Waldsteiner ließen den SGlern etwas mehr Luft zum Atmen. So kam Deubzer nach einer Stunde zu einer Kopfballchance, der Ball landete jedoch auf der Latte. Ansonsten waren Höhepunkte in dieser Phase rar gesät.

Erst in der Schlussphase konnte Waldstein noch zwei Treffer nachlegen. Sachs überlupfte sowohl TW Rickenthäler als auch zwei Gegenspieler mit einem Schienbeinroller und erzielte das sehenswerte 1:8. Müller setzte den Schlusspunkt, nachdem M.Seiler mit energischem Einsatz den Ball erobert und Müller eingesetzt hatte. Dieser ließ den Gegenspieler ins Leere rutschen und guckte sich dann auch noch den Keeper aus. Clever eingeschoben müllerte es zum zweiten Mal an diesem Tage und die Kruppa-Elf feierte einen nie gefährdeten Derbysieg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim FCW II stachen Unruheherd Moreth sowie der dreifache Torschütze Körbe noch heraus.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 6. Spieltag:

1.FC Waldstein II – (SG) TSV Enchenreuth / TSV Presseck II  5:1 (2:1)

(am Sonntag, 22.08.2021, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 S.Sturm, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 P.Körbe, 10 A.Müller, 13 P.Bergmann;
11 J.El Fallaki (ab 56. für 6), 12 L.Sturm (ab 62. für 10), 14 M.Kruppa, 15 M.Kefes

Schiedsrichter: Michael Hahn (TDC Lindau) hatte ein leichtes Amt, welches er beinahe tadellos erfüllte

Zuschauer: 50

Tore: 34. Min. Krügel 0:1, 35. Min. Seidel 1:1, 44. Min. Popp 2:1, 47. Min. Sachs 3:1, 48. Min. S.Sturm 4:1, 67. Min. L.Sturm 5:1

 

Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause fertigte Waldsteins Zweite die Zweite Garde der SG Enchenreuth/Presseck mit 5:1 ab. Im ersten Abschnitt bot Kruppas Mannschaft dagegen eine durchwachsene Leistung.

Dennoch hätte Feist nach etwas mehr als einer Minute bereits für die Führung sorgen können, wenn nicht müssen, doch nach guter Vorarbeit von Körbe ballerte er direkt auf den Torhüter. Wie bereits zuletzt agierte Feist auch an diesem Tage oft unglücklich.

Die Spielanteile waren recht ausgeglichen verteilt – Waldstein hatte optisch sogar Vorteile, agierte aber zu behäbig und zu kompliziert. Da auch den Gästen nicht allzu viel einfiel, waren Torchancen zunächst Mangelware. Dafür wurde mit zunehmender Spieldauer das Gemecker unter einander seitens der Gastgeber immer lauter.

Nach 26 Minuten setzte Popp aber einen Ball an die Querlatte und Feist verballerte den Nachschuss. Fünf Minuten später wäre Schneider beinahe ein Eigentor unterlaufen, als er sich selbst anschoss, aber der Ball ging knapp vorbei. Die offensiv eigentlich recht harmlosen Gäste gingen dann aber doch in Führung, als ein guter Pass genügte, um Krügel freizuspielen. Dieser tauchte vor TW Tögel auf und ließ jenem keine Chance. Doch den Granitlern gelang postwendend die passende Antwort: nach einer Ecke von Feist köpfte Seidel den Ball Richtung Tor, TW Kusch griff daneben und ließ ihn passieren.

Bis zur Pause stand Popp noch zwei Mal im Mittelpunkt: zunächst klärte er gegen zwei Mann in höchster Not mit einer tollen Grätsche und verhinderte so den beinahe unvermeidlichen zweiten Gegentreffer. Wenig später zog er aus über 30 Metern einfach mal ab und erzielte das 2:1! Der Ball schlug als leichte Bogenlampe hinter TW Kusch unter der Latte ein. Mit dem Pausenpfiff scheiterte Feist noch einmal am Gästeschlussmann.

Die Waldsteiner legten in der zweiten Hälfte los wie die Feuerwehr und sorgten schnell für klare Verhältnisse: nach tollem Kombinationsspiel über Müller, Körbe und S.Sturm gelangte das Spielgerät zu Sachs, der nach Doppelpass mit Feist frei vor dem Keeper auftauchte, diesen umkurvte und lässig zum 3:1 einschob.

Es dauerte nicht lange, da stellte S.Sturm auf 4:1: nach langem Ball auf der rechten Seite kratzte Müller diesen von der Linie und brachte die Flanke ins Zentrum. Dort wartete Sascha Sturm, nahm die Kugel direkt und traf wuchtig in die Maschen.

Waldstein bestimmte nun die Partie, verdiente sich die Führung und hatte die Mehrzahl an Einschussmöglichkeiten. Die Gäste hatten dem nur wenig entgegenzusetzen und mussten sich schnell mit der Niederlage abfinden.

Wie der Vater, so der Sohn: im Anschluss an einen Eckball gelangte die Kugel Mitte der zweiten Hälfte zu Luca Sturm, der zunächst noch scheiterte, aber im zweiten Versuch das 5:1 markieren konnte und sich nach seinem Vater ebenfalls in die Torschützenliste eintrug.

Der Rest des Partie ist schnell erzählt: Waldstein II spielte das Match kontrolliert zu Ende und versäumte es, noch das ein oder andere Tor zu erzielen. Dennoch sprang am Ende ein verdienter Erfolg heraus – der vierte im fünften Saisonspiel.

 

 

Kreisliga Nord, 6. Spieltag:

1.FC Waldstein - (SG) TSV Enchenreuth/TSV Presseck I  1:2 (0:1)

(am Sonntag, 22.08.2021, in Weißdorf)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 6 A.Feist, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW M.Seiler, 5 S.Seidel (ab 70. für 10), 9 C.Sturm (ab 46. für 6) 11 L.Vogel, 19 M.Moreth

Schiedsrichter: Holger Kuhbandner (Tröstau, Assistenten: Daniel Feindt und Christian Reihl) pfiff wie gewohnt eher für den Gegner, was sich vor allem in der Zweikampf-/Foulauslegung bemerkbar machte. Die Niederlage haben die sich die Granitler aber schon selbst zuzuschreiben.

Zuschauer: 180

Tore: 17. Min. Strasevic 0:1, 75. Min. Strasevic 0:2, 78. Min. Rüger 1:2

 

Mit dem Tabellenzweiten aus Enchenreuth und Presseck wurde der erwartet schwere Gegner in Weißdorf vorstellig und sorgte für die erste Saisonniederlage des FCW. Doch bereits nach gut 90 Sekunden scheiterte Rüger nach einem Eckball an TW Spitzl und Ullmann setzte den Nachschuss übers Tor. Hier hätten die beiden Waldsteiner das Spiel früh in eine andere Richtung lenken können.

In der hektischen Anfangsphase musste sich TW J.Becher nach knapp zehn Minuten erstmals strecken, als er einen direkten Freistoß von Korzendorfer aus dem Winkel fischte. Sieben Minuten später war er jedoch machtlos, als die SG die Heimelf mustergültig auskonterte und Strasevic die Flanke des schnellen Degelmann per Flachschuss zum 0:1 veredelte.

In der Folge stand Enchenreuth/Presseck tief und kompakt, lauerte auf Kontermöglichkeiten und Fehler. Waldstein hatte mehr Ballbesitz, konnte aber die SG-Defensive zunächst nur selten in Gefahr bringen. Nach gut einer halben Stunde gab es nach einem Rückpass, den der Gästetorhüter aufnahm, indirekten Freistoß im 16er der SG, doch J.Seiler scheiterte an der Mauer auf der Linie. Wenig später rutschte auf der anderen Seite ein Ball bis zu Degelmann durch, der auf Höhe des zweiten Pfostens lauerte, die Kugel dann aber über die Latte ins Fangnetz drosch.

Im direkten Gegenzug bediente Kraus den freien Ullmann, doch dieser schoss den Torwart an und vergab somit die bis dahin beste Chance des Spiels. Kurz darauf verlangte F.Sturm TW Spitzl mit einem Kopfball nach Ecke alles ab, doch wieder blieb der SG-Schlussmann Sieger und lenkte den Ball über die Latte.

Auch nach der Pause hatten die Platzherren mehr vom Spiel gegen die bissigen Gäste. Während sich die Enchenreuther und Pressecker auf die Defensive konzentrierten, ergaben sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten für die Waldsteiner, doch TW Spitzl hatt einen guten Tag und war stets zur Stelle, wenn es wirklich brenzlig wurde. Bei den Kopfbällen von C.Sturm und J.Seiler stand er parat und auch von C.Sturms Chipball ließ er sich später nicht überrumpeln. Oftmals ließ der Abschluss der Platzherren aber auch zu wünschen übrig.

Spielertrainer Burgers Mannschaft ging aggressiv in die Zweikämpfe und leider wurden nicht alle Fouls geahndet. Es waren keine überharten Fouls, aber es gab genügend Szenen, die man hätte abpfeifen müssen, was Kuhbandner aber nicht tat.

Die Granitler waren deutlich näher am Ausgleich, als die SG am zweiten Treffer, aber wenn man sie vorne nicht macht... nach einem Lattentreffer von Ullmann war quasi im Gegenzug wieder Strasevic erfolgreich und erhöhte mit dem ersten SG-Torschuss in der zweiten Halbzeit auf 0:2.

Waldstein gab sich nicht auf und kam durch eine Bananenflanke von Rüger, die sich in den Winkel senkte, schnell zum Anschlusstreffer. Die Granitler warfen alles nach vorne, aber viele Gelegenheiten zum Ausgleich boten sich nicht mehr. Seidels Freistoß aus 30 Metern konnte Spitzl nur nach vorne abwehren, aber Rüger wurde beim Versuch des Nachschusses wohl regelwidrig zu Fall gebracht. Doch wieder entschied der Referee auf „Weiterspielen“ – statt Elfmeter gab es Abstoß.

Die SG-Abwehr hielt bis zum Ende Stand und so entführte die willensstarke Burger-Elf alle drei Punkte. Ein Remis wäre sicherlich leistungsgerechter gewesen, aber völlig unverdient ist das Ergebnis nicht. Die erste Niederlage für die Klier-Truppe, der an diesem Tage einfach das nötige Quäntchen Glück fehlte, ist sicherlich kein Weltuntergang und vielleicht der Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 7. Spieltag:

FC Wüstenselbitz II – 1.FC Waldstein II   3:3 (2:2)

(am Sonntag, 29.08.2021, in Wüstenselbitz)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 S.Sturm, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 A.Meister, 10 A.Müller, 13 P.Bergmann, 14 M.Kefes;
11 J.El Fallaki (ab 16. für 9), 12 L.Sturm (ab 52. für 10), 15 M.Kruppa

Schiedsrichter: Frederik Klier (ASV Stockenroth) leitete in der ersten Halbzeit noch gut, zog nach der Pause den Zorn beider Mannschaften auf sich, machte jedoch keine Spiel entscheidenden Fehler

Zuschauer: 30

Tore: 7. Min. Rast (Eigentor) 0:1, 10. Min. Bayer 1:1, 30. Min. El Fallaki 1:2, 37. Min. T.Seuss 2:2, 72. Min. Bayer 3:2, 79. Min. Feist 3:3

 

Bei der spielstarken Wüstenselbitzer Zweiten kam die Elf von Matthias Kruppa zu einem Remis. Beide Teams hatten Gelegenheiten, das Match für sich zu entscheiden, aber über die gesamte Spielzeit gesehen, geht die Punkteteilung in Ordnung.

Dabei ging Waldstein früh in Führung, als Rast die Hereingabe von Feist im eigenen Tor versenkte. Dahinter lauerte Bergmann auf seine Chance. Kurz zuvor hatte TW Tögel gegen den frei auftauchenden Bayer gut gehalten.

Doch es dauerte nicht lange, da war der Spielstand wieder ausgeglichen. Denn Bayer fasste sich ein Herz und setzte zum Solo an. Die Waldsteiner Defensive ließ ihn gewähren und TW Tögel konnte den platzierten Schuss aus gut 20 Metern nicht parieren.

Nach ausgeglichener Anfangsphase gewann die Heimelf immer mehr die Oberhand, während sich die Granitler schwer taten. Zu wenig Bewegung und schlechtes Defensivverhalten der Kruppa-Truppe spielten den Gastgebern in die Karten. T.Seuss und Birke setzten je einen Versuch auf die Querlatte. Doch Waldstein überstand diese Phase ohne Gegentreffer.

Wie aus dem Nichts gelang nach einer halben Stunde sogar der erneute Führungstreffer. Joker El Fallaki, der früh für den angeschlagenen Meister gekommen war, wurde von Feist auf die Reise geschickt, rannte den Gegenspielern davon und überwand TW Kölbl clever.

Nun war die Granit-Mannschaft wieder besser im Spiel, musste aber erneut den Ausgleich hinnehmen. T.Seuss hatte viel Platz im Strafraum und versenkte einen Schlenzer aus 14 Metern von halblinks sehenswert im langen Eck.

Nach dem Seitenwechsel hatte Waldstein zunächst etwas mehr vom Spiel, aber die einzige Torchance hatte Bayer, der jedoch zu hoch zielte. Nach etwa einer Stunde drückte wieder Wüstenselbitz für ein paar Minuten aufs Gaspedal und kam durch D.Schneider zu einer guten Gelegenheit – der Ball landete jedoch am Außennetz.

Sachs scheiterte dann nach einem Freistoß am Keeper, setzte den Kopfball nach der anschließenden Ecke übers Tor und verlangte Kölbl wenig später mit einem Schuss aus der zweiten Reihe noch einmal alles ab.

Der eingewechselte Richter leitete dann mit einem starken Pass in die Spitze, den Birke durchließ, das 3:2 ein. Bayer war nicht mehr aufzuhalten und versenkte einen Heber über den herauseilenden Tögel hinweg in den Maschen. Doch von nun an spielte nur noch Waldstein II und drückte auf den Ausgleich.

Dieser sollte sieben Minuten später auch fallen, nachdem Sachs durch die Mitte gut vorarbeitete und Feist bediente, der im Fallen ins lange Eck traf. Auch danach waren die Granitler das Ton angebende Team, aber hochkarätige Einschussmöglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Nur eine auf der Gegenseite: denn in der Nachspielzeit war Birke noch einmal entwischt. Erneut stürmte Tögel aus seinem Tor, doch diesmal setzte der Wüstenselbitzer den Versuch aus knapp 40 Metern neben das Tor. Somit blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.

 

 

Kreisliga Nord, 7. Spieltag:

FC Wüstenselbitz I – 1.FC Waldstein I 0:4 (0:1)

(am Sonntag, 29.08.2021, in Wüstenselbitz)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 20 T.Ullmann;
5 S.Seidel (ab 76. für 11), 16 M.Sachs (ab 85. für 9)

Schiedsrichter: Christian Umlauft (SpVgg Ahorn, Assistenten: Stefan Mildenberger und Daniel Seifert) – das Trio aus dem Coburger Raum leitete ordentlich. Der Unparteiische geizte etwas mit der Verteilung von Verwarnungen.

Zuschauer: 90

Tore: 19. Min. Walter (FE) 0:1, 77. Min. Ullmann 0:2, 80. Min. Walter 0:3, 83. Min. Seidel 0:4

 

Im Kriegswald zeigte sich Waldstein von der Niederlage gegen Enchenreuth/Presseck gut erholt und siegte verdient mit 4:0. Auch wenn Wüstenselbitz über 90 Minuten offensiv harmlos blieb und weder zu einer Ecke noch zu einer Torchance kam, sah es lange nicht nach einer klaren Angelegenheit aus.

Die ersatzgeschwächten Granitler versuchten von Beginn an, Druck aufzubauen und kamen nach fünf Minuten zur ersten Möglichkeit, doch Ullmann schlug nach Vorarbeit von Vogel in aussichtsreicher Position über den Ball. Waldstein kontrollierte die flotte, teils hektische Partie in der Folge, versäumte es aber die sich bietenden Möglichkeiten besser auszuspielen.

So bedurfte es eines Foulelfmeters, um in Führung zu gehen. J.Seiler wurde von TW Klier zu Fall gebracht. Walter legte sich den Ball zurecht, verlud den Torhüter und verwandelte sicher.

Bächer verfehlte wenig später das Tor nach einem Eckball nur knapp. Er leitete zehn Minuten später die nächste Möglichkeit ein, umkurvte den Torwart und legte vors Tor, aber Walter und Sturm waren sich uneins und der Unparteiische pfiff die Situation ab, nachdem Sturm der Ball an den Arm gesprungen war. Quasi mit dem Pausenpfiff bediente Vogel J.Seiler, doch dieser schloss zu überhastet ab.

Mit der knappen Führung für die Waldsteiner ging es in die Halbzeit. Zwar hatten die Gäste mehr Feldanteile und waren auch spielerisch besser, aber die Partie lebte von der Spannung und obwohl die Wüstenselbitzer kaum Gefahr entfachen konnten, hatte man lange Zeit das Gefühl, die Partie könnte noch kippen.

Ullmann scheiterte sieben Minuten nach Wiederanpfiff nach gutem Pass von Bächer an TW Klier, aber ansonsten waren die Highlights zunächst auch im zweiten Abschnitt rar gesät. Erst in der Schlussviertelstunde wurden die Anhänger der Waldsteiner erlöst. Mit einem schönen Schlenzer von halblinks sorgte Ullmann für das beruhigende 0:2. TW Klier war mit der Hand noch am Ball, aber konnte den Gegentreffer nicht verhindern.

Ullmann blieb wenig später noch einmal an Klier hängen, ehe Walter endgültig die Entscheidung herbeiführte. Mit einem strammen Schuss von der linken Seite erzielte er das 0:3. Und erneut drei Minuten später verwandelte der eingewechselte Seidel einen Freistoß aus 17 Metern platziert und direkt zum 0:4.

So kam der FCW zu einem standesgemäßen Erfolg in Wüstenselbitz und eroberte die alleinige Tabellenführung zurück.

 

 

Toto-Pokal, Achtelfinale:

FC Saaletal Berg – 1.FC Waldstein I 1:6 (0:2)

(am Donnerstag, 02.09.2021, in der Pampa zwischen Schnarchenreuth und Tiefengrün)

 

1 M.Seiler, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel , 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 16 M.Sachs, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
2 P.Seiler, 3 T.Bächer (ab 46. für 20)

Schiedsrichter: Heiko Haberzettl (1.FC Hohenberg) leitete etwas kleinlich, aber stets souverän

Zuschauer: 35

Tore: 45. Min. Brandhorst 0:1, 45.+1 Min. Walter, 59. Min. J.Seiler 0:3, 67. Min. Walter 0:4, 77. Min. Sachs 0:5, 88. Min. J.Dost 1:5, 90.+1 Min. Rüger 1:6

 

Im Toto-Pokal-Achtelfinale erfüllte Waldsteins Erste die Pflichtaufgabe beim FC Saaletal Berg, ohne in Gefahr zu geraten. Am Ende stand ein verdienter, aber glanzloser Arbeitssieg gegen den wacker kämpfenden und hauptsächlich fair verteidigenden A-Klassisten, der knapp eine Halbzeit lang an der Sensation schnupperte.

Die Granitler bauten vom Anstoß weg Druck auf und hatten viel Ballbesitz. Die erste Möglichkeit von J.Seiler wurde sichere Beute von TW Reuschel, Vogel semmelte dann übers Tor. Ein Freistoß von Seidel strich knapp zwischen Vogels Kopf und dem Torwinkel hindurch. Nach einer Viertelstunde knallte ein Kopfball von Brandhorst an die Latte. Kurz darauf hatten die Gastgeber durch Jordan eine erste Möglichkeit, doch sein Kopfball ging am langen Pfosten vorbei.

Aber mit zunehmender Spieldauer machte sich bei Waldstein leichte Verzweiflung breit, da immer wenig zusammenlief. Die Gäste ließen den Ball zu wenig laufen und die Präzision oft vermissen, machten sich selbst das Leben schwer. Der einfache Pass wurde zu selten gespielt und spätestens in der Gefahrenzone klappte es meist nicht mehr. Im Spielverlauf wurde mehrfach der Ball auf dem Silbertablett vors Tor gespielt, aber es fand sich kein Abnehmer.

In der 36. Minute war F.Sturm nach gutem Doppelpass frei durch, aber das Spielgerät sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Sekunden später tauchte TW Reuschel bei Walters Kopfball ab und fischte diesen von der Linie. Auch bei einer Kopie des Freistoßes vom Sonntag in Wüstenselbitz von Seidel war der Saaletaler Schlussmann zur Stelle.

Die Heimelf brachte noch einen abgefälschten Schuss aufs Tor von M.Seiler, blieb aber ansonsten in der Offensive blass. Als sich alle schon fast mit dem torlosen Halbzeitstand angefreundet hatten, hatte Brandhorst den Dosenöffner parat. Eine Rüger-Flanke aus dem Halbfeld verlängerte er per Kopf aus kurzer Distanz und ließ Reuschel diesmal keine Abwehrchance.

Keine 60 Sekunden später stand es 0:2, denn der Heimtorhüter konnte einen abgefälschten Schuss von Seidel nur noch abklatschen und Walter war zur Stelle – Abstaubertor quasi mit dem Halbzeitpfiff.

Auch im zweiten Abschnitt war der FCW klar Spiel bestimmend, fand aber nicht immer die Mittel, das Bollwerk der Gastgeber zu überspielen. Aber nach und nach wurde das Granitspiel besser, was aber wohl auch an den nachlassenden Kräften des Gegners lag, die immer seltener für Entlastung sorgen konnten. Rügers Schuss, den Reuschel mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte, war zunächst die einzig nennenswerte Szene.

Nach tollem Solo von Seidel erhielt Vogel den Ball und spielte ihn zurück ins Zentrum, wo J.Seiler aus kurzer Distanz durch drei Mann hindurch einnetzte. Seiler und Vogel waren auch am nächsten Treffer beteiligt und bereiteten für Walter vor, der seinen Gegenspieler 14 Meter vor dem Tor narrte, die Kugel mit links an diesem vorbeilegte und wie aus einem Guss mit rechts stramm abschloss.

Der agile Seidel bereitete den fünften Treffer vor, bei dem der Torhüter der Platzherren kräftig mithalf. Den Bock nutzte Sachs aus und erhöhte per Abstauber.

Wenige Minuten vor Schluss, kurz nachdem Waldstein aus dem Gewühl heraus fünf Mal aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Abwehr gescheitert war, kam Saaletal Berg zum verdienten Ehrentreffer, der aus Gästesicht sehr unnötig war. Dost hatte nicht mehr die Kraft, den Spielzug zu Ende zu spielen, und zog aus 30 Metern ab. M.Seiler nahm’s wieder einmal zu lässig und ließ den flachen Ball durch Hände und Beine in die Maschen gleiten.

Für den Schlusspunkt sorgte Rüger mit einem Schuss aus 20 Metern. Dieser wurde von Klug unhaltbar abgefälscht, so dass Reuschel, der auf dem Weg in die andere Ecke war, den Kullerball nicht mehr erreichen konnte.

Mit dem 1:6 zog der 1.FC Waldstein ins Viertelfinale des Kreispokals ein und trifft am Freitag, den 08. April 2022, zu Hause auf die SG Regnitzlosau.

 

 

Kreisliga Nord, 8. Spieltag:

1.FC Waldstein – FC Ort  4:0 (2:0)

(am Samstag, 04.09.2021, in Sparneck)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
11 L.Vogel (ab 60. für 9), 17 D.Kraus (ab 27. für 15), 19 M.Moreth (ab 66. für 2)

Schiedsrichter: Robert Stich (SG Fuchsmühl, mit Assistenten Christian Kuhbandner und Sebastian Korzendorfer) leitete die faire Partie gewohnt souverän.

Zuschauer: 100

Tore: 15. Min. Walter 1:0, 35. Min. J.Seiler 2:0, 58. Min. J.Seiler 3:0, 78. Min. Ullmann 4:0

 

In einer einseitigen Partie ließen die Platzherren in Sparneck nichts anbrennen und siegten gegen bemühte, aber schwache Orter verdient wie ungefährdet. Nach dreizehnminütiger Abtastphase rüttelte die erste gute Gelegenheit die Waldsteiner wach und sie schalteten einen Gang hoch. Nach Steilpass von C.Sturm passte Bächer vors Tor, aber Ullmann schob die Kugel rechts vorbei. Er bereitete aber eine Minute später, erneut über rechts, gut vor und bediente Walter, der ebenso freistehend sicher einnetzte.

Wenig später knallte Fabian Sturm den Ball nach gutem Pass von J.Seiler außen ans Gestänge. Er schickte dann wenig später seinen Bruder Christopher, der aber ebenfalls verzog. Und Walters guten Versuch aufs lange Eck, spitzelte TW Sadic mit der Fußspitze am Pfosten vorbei. Zwischendurch musste Brandhorst ausgewechselt werden, nachdem er umgeknickt war – hoffentlich nur eine weniger schwere Verletzung. Gute Besserung, Brandy!

Beim 2:0 ging es wieder schnell über die rechte Seite: Bächer schickte Rüger, dieser kratzte den Ball von der Linie und flankte ins Zentrum, wo mit Jacob Seiler der richtige Abnehmer zu finden war. Leicht akrobatisch, aber mit sicherem Abschluss, verdoppelte dieser das Ergebnis.

Ein Solo von P.Seiler war nicht von Erfolg gekrönt und auch F.Sturm kam nach tollem, langem Ball von Rüger nicht an Sadic vorbei. So blieb es beim hoch verdienten 2:0 für die Waldsteiner zur Pause.

Und auch nach dem Seitenwechsel ging es nur in eine Richtung. Der FC Ort konnte kaum für Entlastung sorgen und M.Seiler verlebte einen sehr ruhigen Nachmittag. In Minute 52 spielte F.Sturm wieder einen sensationellen Pass, Walter legte vor der Kiste uneigennützig quer und Ullmann wurde gerade so am Torschuss gehindert.

Jacob Seiler schlenzte nach knapp einer Stunde einen direkten Freistoß aus 19 Metern platziert in die Maschen und stellte auf 3:0. Die Heimelf kam zu weiteren Einschussmöglichkeiten, schoss aber oft unplatziert und stellte Gästetorhüter Sadic zu selten vor unlösbare Aufgaben. Außerdem köpfte Bächer nach einem Eckball knapp vorbei und F.Sturms Flugkopfball ging drüber.

Rüger spielte in Minute 78 durch die Mitte zu Walter und dieser steckte zu Ullmann durch, der den Ball am Torhüter vorbeilegte und anschließend ins leere Tor zum 4:0 einschieben konnte. Die Granitler spielten das Match souverän herunter und festigten mit dem kontrollierten Erfolg nach 90-minütiger Überlegenheit den Platz an der Sonne.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 9. Spieltag:

FC Eintracht Münchberg III – 1.FC Waldstein II  0:4 (0:2)

(am Donnerstag, 09.09.2021, in Münchberg)

 

1 F.Tögel, 3 T.Hofmann, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 11 A.Seuß, 12 P.Körbe, 13 P.Bergmann, 14 M.Kefes;
2 F.Zeh (ab 46. für 13), 4 S.Sturm (ab 46. für 6), 10 A.Müller (ab 70. für 11), 15 J.El Fallaki (ab 46. für 12), 16 L.Sturm (ab 74. für 7)

Schiedsrichter: Dieter Becher (SV Sauerhof) traf einige merkwürdige Entscheidungen und zückte den gelben Karton nur bei Gemecker. Foulspiele, absichtliche Handspiele (Altuntas, Arici) und Nachtreten (wie z.B. von Özkan) blieben ungeahndet.

Zuschauer: 60

Tore: 20. Min. Seuß 0:1, 33. Min. Seuß 0:2, 69. Min. F.Bergmann 0:3, 72. Min. Müller 0:4

 

Im Derby beim FC Eintracht Münchberg III machte sich die Waldsteiner Zweite das Leben selbst ein wenig schwerer als nötig, siegte am Ende aber souverän mit 0:4. Von Beginn zeichnete sich die Überlegenheit der Gäste ab und bereits in der Anfangsphase kamen erste Abschlüsse durch Feist, Körbe und Popp zu Stande. Doch ebenfalls früh in der Partie fuhr die Heimelf den ersten gefährlichen Konter, bei dem TW Tögel gegen Özkan erstmals sein Können unter Beweis stellen musste und Seidel anschließend klärte.

Mit der Zeit wurde das Spiel der Granitler statischer, der Druck ließ etwas nach, dennoch gab es weitere Torschüsse, die aber meistens ihr Ziel verfehlten. Wie leicht es doch gehen kann, war dann in der 20. Spielminute zu sehen. F.Bergmann wurde auf der rechten Seite gut eingesetzt, hatte viel Zeit und Platz und gab scharf nach innen, wo der wieder genesene Granitstürmer Seuß keine Mühe hatte, die Kugel über die Linie zu drücken.

Nur eine Minute später hätte F.Bergmann beinahe das 0:2 erzielt, doch sein guter Kopfball nach einer Ecke wurde auf der Linie geklärt. Wenig später leistete sich Tögel seinen einzigen Patzer, den die Münchberger zum Ausgleich hätten nutzen können, doch der Ball landete im Außennetz.

Feists Steilpass leitete den zweiten Treffer ein. Seuß ließ per Hacke zu F.Bergmann prallen, dieser spielte den Doppelpass gut getimt in die Gasse und Seuß ließ TW Kurth mit einem Flachschuss von halbrechts ins lange Eck keine Abwehrchance.

Die Waldsteiner hatten weiterhin mehr vom Spiel, aber nur phasenweise spielten sie wirklich guten Fußball. Den Ball hätte man durchaus besser laufen lassen können und an der Genauigkeit bei Pässen und Abschlüssen haperte es ebenfalls. Kurz vor der Pause schob Seuß den Ball knapp vorbei und Körbe traf den Pfosten. So ging es mit dem Stand von 0:2 in die Halbzeitpause.

Kurz nach Wiederanpfiff parierte Tögel einen Kopfball von Arici sicher. Auf der Gegenseite zog Sachs aus 20 Metern ab, doch der doppelt abgefälschte Schuss traf den Münchberger Torwart, der nicht mehr hätte reagieren können, am Bein. Zwischen die Pfosten hatte sich zur zweiten Hälfte Kücük gestellt, da sich Kurth verletzt hatte.

Einige weitere Schüsse gingen weit am Ziel vorbei, ehe die Granitler etwas den Faden verloren. So schien es, als ob Münchberg besser in die Partie kommt. Waldstein überstand diese Phase aber schadlos, auch weil Tögel einen gut getretenen Freistoß von Arici sensationell aus dem Winkel fischte, und wurde in der 66. Minute von El Fallaki wachgerüttelt, der nach einem starken Solo über die rechte Seite den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten hämmerte.

Seidels Freistoßflanke wenig später beförderte F.Bergmamn per Kopfballbogenlampe aus 18 Metern über Kücük hinweg sehenswert in die Maschen. Kurz darauf stach Joker Müller zu, der mit seinem ersten Ballkontakt nach Einwechslung sofort traf. F.Bergmann und Körbe bereiteten gut vor, Müller kam knapp vor dem Torhüter an den Ball und beförderte diesen mit dem Außenrist in den Winkel.

Mit dem Doppelschlag war die Moral der Münchberger gebrochen. In den verbleibenden Minuten spielten nur noch die Gäste vom Waldstein und hätten das Ergebnis gut und gerne in die Höhe schrauben können. Doch die Chancenverwertung war mangelhaft, weshalb kein weiterer Treffer mehr fallen sollte.

 

 

Kreisliga Nord, 9. Spieltag:

FC Eintracht Münchberg II – 1.FC Waldstein I  0:4 (0:1)

(am Freitag, 10.09.2021, in Münchberg)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 9 C.Sturm (ab 78. für 17), 11 L.Vogel (ab 79. für 20), 19 M.Moreth (ab 71. für 2)

Schiedsrichter: Rüdiger Baierlipp (TSV Steinberg, mit Assistenten Helmut Bauer und Felix Gold) leitete gut

Zuschauer: 160

Tore: 17. Min. Ullmann 0:1, 53. Min. Kraus 0:2, 55. Min. Ullmann 0:3, 76. Min. Kraus 0:4

 

Einen Tag nach dem A-Klassen-Derby endete auch das Duell in der Kreisliga mit einem 0:4-Auswärtssieg für die Granitler. Bereits nach gut drei Minuten gab es die erste Chance, als sich F.Sturm durch drei Mann durchtankte und dann kurz vor der Strafraumgrenze regelwidrig von Szewzyk gestoppt wurde. Man hätte auch über eine Notbremse diskutieren können, aber der Referee beließ es beim gelben Karton. Nach dem anschließenden Freistoß von Walter verfehlte Ullmann das Tor.

Die Münchberger kamen wenig später auch zu ihrer ersten Gelegenheit, als der Ball nach Vorarbeit von Schatz und Schlegel zu Schrepfer kam, der aber beim Versuch TW M.Seiler zu umkurven zu weit abgedrängt wurde und den Ball nicht mehr aufs Tor ziehen konnte.

Die Waldsteiner hatten etwas mehr vom Spiel, auch mehr Ballbesitz, aber die Gastgeber starteten immer wieder schnelle Spielzüge, kamen jedoch nur selten wirklich bis in die Gefahrenzone durch. Den Gästen gelang nach gut einer Viertelstunde der Führungstreffer, als Walter nach einer abgewehrten Ecke den Ball wieder ins Zentrum schlug und Ullmann TW Kurth mit einem schönen Kopfballaufsetzer überwinden konnte.

Rügers Schuss von der linken Seite kommend strich knapp am langen Pfosten vorbei. Die Partie wurde nach und nach hektischer und durch viele kleine Fouls ging der Spielfluss etwas verloren. Auch die Passgenauigkeit litt darunter, vor allem auf Seiten der Granitler. Dennoch hatte Waldstein noch eine sehr gute Möglichkeit, aber der eingrätschende Walter setzte den Ball nach einer gut getimten Flanke von Seidel übers Gehäuse.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte passierte zunächst wenig, bis der aufmerksame Ullmann Schatz den Ball abluchste und aufs Tor zu rannte. Er scheiterte zwar an TW Kurth, doch der mitgelaufene Kraus konnte die Kugel zum 0:2 einschieben.

Nur zwei Minuten später war die Vorentscheidung gefallen, als Ullmann sein zweiter Kopfballtreffer glückte. Eine weit getretene Flanke köpfte J.Seiler zurück ins Zentrum und Ullmann beförderte das Spielgerät gegen die Laufrichtung des Münchberger Schlussmannes in die Maschen.

In der Folge war von den Gastgebern kaum mehr etwas zu sehen. Die Waldsteiner kontrollierten die Partie, schalteten aber auch einen Gang zurück. So kamen kaum Highlights zu Stande.

Eine Viertelstunde vor Schluss machte Kraus mit seinem ebenfalls zweiten Treffer den Deckel drauf. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Walter nahm er gekonnt mit und versenkte den Ball kompromisslos im Winkel. Kurz darauf zündete Rüger den Turbo und zeigte einen Sololauf über mehr als das halbe Spielfeld. Sein Abschluss knallte aber an den linken Pfosten.

Nach einer noch halbwegs ausgeglichenen ersten Hälfte waren die Waldsteiner im zweiten Abschnitt klar Ton angebend und siegten am Ende verdient mit 0:4.

 

 

Kreisliga Nord, 10. Spieltag:

1.FC Waldstein I - SV Froschbachtal   3:0 (1:0)

(am Sonntag, 12.09.2021, in Weißdorf)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 9 C.Sturm (ab 9. für 10), 11 L.Vogel (ab 68. für 5), 19 M.Moreth (ab 84. für 20)

Schiedsrichter: Tobias Leicht (SV Borussia Siedlung Lichtenfels, mit Assistenten Franz-Josef Leicht und Hans-Jürgen Rosenstock) war ein guter, souveräner Leiter

Zuschauer: 100

Tore: 37. Min. Ullmann 1:0, 87. Min. Walter 2:0, 88. Min. J.Seiler 3:0

 

Von Beginn an war die Heimelf Ton angebend und kam immer wieder zu Abschlüssen, die jedoch meist zu ungenau waren und TW Miksche nur selten vor Probleme stellten. So versuchten es in den ersten zehn Minuten F.Sturm, Kraus, Rüger und Seidel. Schratts Kopfball wenig später verfehlte das Ziel. Auf der Gegenseite kam Lagaris zum Abschluss, aber auch hier entstand keine ernsthafte Gefahr.

Die beste „Chance“ für die Gäste im ganzen Spiel hatte nach 21 Minuten Peter Seiler, der seinen Bruder Michael im Waldsteiner Kasten durch einen schlampigen Rückpass zu einer reflexartigen Fußabwehr zwang. Auf der Gegenseite wurden die Gelegenheiten besser, doch Kraus schoss aus acht Metern TW Miksche an und bei einem Versuch des Granit-Goalgetters von der Strafraumgrenze tauchte der SV-Schlussmann und parierte.

Andere Szenen wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, doch in Minute 37 erlöste Ullmann seine Farben mit dem überfälligen Treffer zum 1:0. Über Bächer und Walter kam der Ball zu Seidel, der von rechts vor die Kiste flankte. Ullmann traf das Spielgerät nicht mal richtig, hat aber derzeit einfach einen Lauf und so sprang es neben dem Pfosten in die Maschen.

Mit der hoch verdienten Führung wurden die Seiten gewechselt und kurz nach Wiederanpfiff hätte schon die Vorentscheidung fallen können. 66 Sekunden waren gespielt, als Kraus im 16er gefoult wurde und der Unparteiische auf den Punkte zeigte. Doch Walter nahm den Strafstoß etwas auf die leichte Schulter und scheiterte an TW Miksche.

In der Folge kontrollierten die Waldsteiner weiterhin die Partie, aber der Zug zum Tor fehlte nun etwas. Erneut musste also ein Strafstoß her. Diesmal wurde Ullmann regelwidrig zu Fall gebracht. Jacob Seiler trat an und auch wenn sein Elfmeter etwas platzierter geschossen war, fand auch er in TW Miksche seinen Meister.

Die Waldsteiner versäumten es also, für die Entscheidung zu sorgen. Und je länger das Match dauerte, desto mehr wurde der Kräfteverschleiß bei Waldstein bemerkbar. Durch die Verlegung des Freitagsspiels auf kommenden Mittwoch wirkten die Gäste in der Schlussphase frischer, brachten jedoch trotzdem keine richtige Torchance zu Stande. Allerdings blieb es dadurch lange spannend.

Ein Doppelschlag kurz vor Schluss durch die beiden Fehlschützen vom Punkt machte jedoch dann die Verhältnisse klar. Nach gutem Einsatz von Vogel steckte C.Sturm zu Walter durch, der den Gegenspieler gekonnt aussteigen ließ und mit einem Chipball über den Torhüter ins Netz vollendete. Der junge Moreth bereitete den dritten Treffer über die linke Seite gut vor und bediente J.Seiler, der ins lange Eck traf und endgültig den Deckel drauf machte.

Im Endeffekt siegte der FCW verdient gegen harmlose „05er“ und kann ruhigen Gewissens in das spielfreie Wochenende gehen.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 10. Spieltag:

1.FC Waldstein II – 1.FC Martinlamitz II  11:0 (6:0)

(am Sonntag, 12.09.2021, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 6 T.Hofmann, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
5 S.Popp (ab 35. für 7), 12 L.Sturm (ab 46. für 6), 14 M.Kruppa

Schiedsrichter: Tom Puchta (JFG Frankenwald) hatte ein leichtes Amt, welches er tadellos ausfüllte

Zuschauer: 70

Tore: 3. Min. Seidel 1:0, 6. Min. Müller 2:0, 15. Min. Seuß 3:0, 22. Min. Seuß 4:0, 35. Min. Seuß 5:0, 43. Min. Hofmann 6:0, 60. Min. Sachs 7:0, 68. Min. Sachs 8:0, 72. Min. Popp 9:0, 77. Min. Popp 10:0, 84. Min. F.Bergmann 11:0

 

Gegen das Tabellenschlusslicht feierte die Elf von Matthias Kruppa einen nie gefährdeten Kantersieg, der aufgrund der Chancenanzahl vor allem im ersten Abschnitt noch höher hätte ausfallen können. Die Gäste blieben trotz der Aussichtslosigkeit stets sympathisch und fair.

Bereits nach nicht einmal drei Minuten eröffnete Seidel mit einem platzierten Strahl aus 20 Metern den Torreigen. Weitere knapp drei Minuten später erhöhte Müller schon auf 2:0. Er luchste dem Keeper den Ball ab, drehte sich und lupfte sehenswert ins lange Eck.

Kurz darauf knallte ein Schuss von Müller an den Pfosten, der Nachschuss wurde auf der Linie geklärt und eine Direktabnahme von Seidel strich dann knapp drüber. Nach einem Eckball von P.Bergmann und der Kopfballvorlage von Sachs konnte sich aber Seuß das erste Mal in die Torschützenliste eintragen.

Per Fallrückzieher vergab Seuß wenig später, konnte dann aber per Flachschuss von der Strafraumkante auf 4:0 erhöhen. Weitere Hochkaräter ließen die Waldsteiner dann zunächst liegen – so trafen u.a. Müller und Seuß den Pfosten, Sachs die Querlatte und einige Male wurde auf der Linie gerettet – ehe Seuß seinen lupenreinen Hattrick schnürte. Nach starkem Pass von Sachs in die Gasse spitzelte Seuß die Kugel am Keeper vorbei ins Netz. Noch vor der Pause machte Hofmann mit einem Flachschuss, einer Kopie des 4:0, das halbe Dutzend voll.

Im zweiten Abschnitt dauerte es eine Viertelstunde, bis der Granitmotor wieder anlief, aber Sachs erzielte dann ebenfalls aus der Distanz das 7:0. Derselbe Spieler verwandelte acht Minuten später einen Eckball von P.Bergmann.

Die einzige Gelegenheit für Martinlamitz bot sich Hübner nach 70 Minuten, doch er kam nicht bis zum Abschluss, denn Kefes lief und drängte den Gästespieler gekonnt ab. Quasi im Gegenzug markierte Popp nach dem schönsten Spielzug über Zeh, F.Bergmann, Sachs und Seuß per Gewaltschuss an die Unterkante der Latte auf 9:0.

Mit einem schönen Schuss von halblinks aus gut 20 Metern, der rechts unten einschlug machte Popp das Ergebnis zweistellig. F.Bergmann sorgte sechs Minuten vor dem Abpfiff für den Endstand. Nach 90 Minuten Einbahnstraßenfußball sprach auch das Ergebnis eine klare Sprache - ein verdienter Erfolg, mit dem die "weiße Heimweste" sicher verteidigt wurde.

 

 

Kerwa-Spiel:

1.FC Waldstein AH – (SG) ASV Stockenroth / FC Zell AH   5:2 (4:0)

(am Freitag, 17.09.2021, in Weißdorf)

 

1 D.Rußler, 2 A.Becher, 3 M.Barthel, 4 S.Sturm, 5 H.Bergmann, 6 N.Oberländer, 8 R.Pflug, 9 A.Müller, 10 U.Gürses, 12 H.Popp, 13 T.Roßner, 14 U.Zeh, 15 M.Klos

Schiedsrichter: Frederik Klier (ASV Stockenroth)

Tore: 5. Min. H.Bergmann 1:0, 34. Min. Sturm 2:0, 36. Min. Müller 3:0, 40. Min. Müller 4:0, 69. Min. Leucht 4:1, 77. Min. Leucht 4:2, 90.+1 Min. Zeh 5:2

 

Am Kerwa-Wochenende in Weißdorf, zu welchem Erste und Zweite Waldsteiner Mannschaft spielfrei waren, liefen zumindest die "Alten Herren" auf und besiegten am Freitagabend im Derby die Gäste aus Stockenroth und Zell verdient, aber vielleicht ein wenig zu hoch.

Die erste gute Szene führte gleich zum Tor, als Klos eine Freistoßflanke gut ins Zentrum brachte und H.Bergmann Gästetorhüter Mergner per Kopf überwinden konnte. Es entwickelte sich eine zunächst größtenteils ausgeglichene Partie, in die Heimelf zwar etwas mehr Ballbesitz verzeichnen konnte, aber den Gast durch unnötige Ballverluste immer wieder zu schnellen Gegenangriffen einlud. So hatte TW Rußler in der Anfangsphase ein paar mehr Ballkontakte als sein Gegenüber, aber richtig gefährlich wurde es kaum.

Eine Kopfballbogenlampe von Gürses aus kurzer Distanz senkte sich nach 23 Minuten auf die Querlatte und ein Schuss von Becher ging drüber. Wenig später war Bergmann auf dem Weg zum zweiten Treffer, doch D.Schreiner lief ihm in die Hacken. Es war wohl keine Absicht, aber man konnte durchaus über eine „Notbremse“ diskutieren. Es gab zwar einen Freistoß, der nichts einbrachte, aber Schreiner wurde vom Unparteiischen nicht einmal ermahnt.

Schreiner wurde kurz darauf von einem kurz ausgeführten Abstoß seines Torhüters überrascht und konnte den Ball nicht kontrollieren. Müller luchste ihm den Ball ab, legte zurück auf Sturm, der aus 22 Metern flach und wuchtig abzog – 2:0!

Die Waldsteiner drückten nun aufs Tempo und schraubten das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 4:0, während bei den Gästen die Kräfte nachzulassen schienen. Zunächst revanchierte sich Sturm, der über die rechte Seite vorbereitete, bei Müller, der sich nach der Hereingabe um seinen Gegenspieler drehte und ins kurze Eck abschloss. Wenig später war es erneut Müller, der nach starkem Pass von Bergmann frei durch war und unbedrängt ins lange Eck einschießen konnte. Es roch ein wenig nach Abseits, aber der Treffer zählte. Durch die kaltschnäuzige Effektivität vor dem Tor führte der FCW zur Pause verdient, aber etwas zu hoch mit 4:0.

Der zweite Abschnitt begann ereignisarm. Die Gastgeber kontrollierten die Partie und ließen die SGler zunächst nicht ins Spiel kommen. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr kippten die Spielanteile. Die Gäste hatten sich nach ihrer Schwächephase ausgeruht und nutzten nun den Kräfteverschleiß der Platzherren für den ein oder anderen Spielzug. Bei einem Konter nach einer Stunde verfehlte ein Heber von Pfennig über den heraus eilenden TW Rußler das Ziel um einige Meter.

Leucht wurde in der 69. Minute lang geschickt, Klos konnte ihn mit seiner Grätsche nicht aufhalten. Der Stockenrother Angreifer umkurvte Rußler großräumig und netzte anschließend aus spitzem Winkel ein. wenig später bot sich W.Bergmann die nächste Gelegenheit, doch er schob den Ball knapp am Gehäuse vorbei.

Leucht markierte dann den zweiten Treffer für die SG, als er einen Freistoß aus etwa 27 Metern platziert unter der Latte versenkte. TW Rußler stand ein wenig zu weit vor seinem Tor und konnte den Ball somit nicht parieren.

In der Schlussphase wurde es nun immer hektischer und der Spielfluss ging durch vermehrte Fouls verloren. Dennoch blieben eher die Gäste gefährlich und unter anderem vergab B.Meister eine gute Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Doch kurz nach Ablauf der regulären Spielzeit machte Zeh den Deckel drauf, als er im Zweikampf gegen TW Mergner Oberhand und Ball behielt, seinen Kontrahenten einwirrte und dann ins leere Tor einschob.

Die Gäste aus den Nachbarorten traten vor allem in der letzten halben Stunde kampfstark auf, wachten aber wohl zu spät auf und konnten den Vier-Tore-Rückstand nicht mehr umbiegen. Die Granitler hatten über 90 Minuten gesehen spielerische Vorteile, gaben das Match in der zweiten Halbzeit aber beinahe noch aus der Hand. Dennoch stand am Ende ein verdienter Kerwa-Sieg!

 

 

Kreisliga Nord, 12. Spieltag:

1.FC Waldstein - VfB Helmbrechts  2:0 (0:0)

(am Samstag, 25.09.2021, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ulllmann;
ETW M.Seiler, 9 C.Sturm (ab 46. für 5), 11 L.Vogel (ab 78. für 17), 14 J.Weiß (ab 83. für 8)

Schiedsrichter: Dieter Sagolla (Leutendorf, Assistenten: Harald Ponader und Jürgen Becher) sparte etwas mit gelben Karten, war aber insgesamt ein ordentlicher Leiter

Zuschauer: 140

Tore: 47. Min. Walter 1:0, 65. Min. Ullmann 2:0

 

Zur Kärwa in Sparneck boten beide Teams eine ereignisarme erste Halbzeit, in der Helmbrechts kompakt stand und Waldstein lange keine Mittel fand. Die Granitler hatten vom Anstoß weg einen hohen Ballbesitzanteil gegen tief stehende Gäste, Torchancen konnte sich die Heimelf jedoch keine erspielen. Ein Freistoß von Kraus in die Arme von TW Edelmann war der einzige Torschuss in der Anfangsphase.

J.Seiler versuchte es nach 25 Minuten aus der zweiten Reihe, verzog aber. Auf der Gegenseite blockte Brandhorst einen strammen Schuss von Langer. Helmbrechts nahm zwar mit der Zeit etwas mehr am Spiel teil, dennoch kontrollierte der FCW die Partie über weite Strecken. Da das Spiel der Waldsteiner aber zu statisch war, es an Bewegung und Passgenauigkeit mangelte, geriet das Tor des VfB weiterhin selten in Gefahr. Erst in den Minuten vor der Pause passierte etwas in den beiden Strafräumen. Ünlütaskiran traf aus spitzem Winkel das Außennetz. Ullmanns Kopfball verfehlte das Ziel und Schratts Kopfball wurde geklärt. Im Gegenzug versuchte es Fichtner aus der zweiten Reihe und sein Schuss strich knapp über die Latte. Daher ging es torlos in die Halbzeit.

Keine zwei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da fiel aus heiterem Himmel die Führung für die Waldsteiner. Rüger arbeitete sich von links kommend in den Strafraum und versuchte es aus spitzem Winkel einfach mal. Edelmann ließ den Ball zur Seite prallen und legte quasi für den lauernden Walter auf, der sich mit dem Abstaubertor bedankte.

Zumindest ein wenig Sicherheit schien das Tor gebracht zu haben, doch einige Minuten später forderten die Gäste vehement Elfmeter, aber der Unparteiische ließ weiterlaufen. TW J.Becher räumte beim Klärungsversuch Fröhlich mit ab. Der Waldsteiner Schlussmann war mit den Händen am Ball und die Situation wurde dann geklärt, aber es war eine durchaus strittige Entscheidung.

Die Partie wurde nach und nach etwas hektischer, die Zweikämpfe intensiver und der ohnehin zähe Spielfluss ging durch vermehrte Fouls verloren. Doch nach 65 Minuten durften die Gastgeber noch einmal jubeln: P.Seiler schlug einen Ball von rechts aus dem Halbfeld in den Strafraum. Ullmann stand am zweiten Pfosten mutterseelenallein parat und köpfte das Spielgerät gegen die Laufrichtung des diesmal machtlosen TW Edelmann zum 2:0 in die Maschen. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

Kurz darauf hätte Brandhorst noch erhöhen können, erwischte die Rüger-Flanke per Kopf aber nicht richtig. Ansonsten blieb das Niveau auch in der zweiten Halbzeit überschaubar. Der VfB gab sich zwar nicht auf, konnte aber offensiv kaum Gefahr entwickeln. Einzig fünf Minuten vor Schluss wurde es gefährlich: bei einem Konter legte Scherer quer zu Bicak, doch TW J.Becher parierte stark und lenkte den Schuss per Reflex über die Latte.

Kurz darauf noch einmal Tumulte im Mittelfeld – Walter war mittendrin statt nur dabei. Es gab wohl Provokationen und Beleidigungen und auch einen leichten Faustschlag eines Helmbrechtsers, aber die Situation endete glimpflich und ohne Verwarnung oder Platzverweis. Am Ende behielten die Waldsteiner nach einem mühsamen Arbeitssieg verdient alle drei Punkte in Sparneck.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 12. Spieltag:

1.FC Waldstein II – TV Kleinschwarzenbach  1:1 (0:0)

(am Samstag, 25.09.2021, in Sparneck)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 12 T.Hofmann, 13 P.Bergmann;
3 J.Schneider (ab 46. für 4), 6 M.Feist (ab 33. für 10), 11 J.El Fallaki (ab 46. für 13), 15 M.Kruppa

Schiedsrichter: Christian Szczepanski (FT Hof) leitete souverän

Zuschauer: 70

Tore: 63. Min. Hohenberger 0:1, 86. Min. Seuß 1:1

 

Auch im anschließenden A-Klassenspiel boten die beiden Mannschaften schwere Kost und auf Seiten der Waldsteiner erreichte kaum einer Normalform. Im ersten Abschnitt wogten die Spielanteile hin und her, mal hatte das eine Team etwas mehr vom Spiel, mal das andere, aber insgesamt war es eine ausgeglichene, aber schwache Partie.

Seuß hatte nach einer Viertelstunde die erste Gelegenheit, aber sein Schuss von der Strafraumgrenze ging knapp einen Meter links vorbei. TW Tögel parierte nach 28 Minuten gut gegen Köhler und ein 20-Meter-Versuch von Wirth verfehlte knapp den Winkel.

Nach 36 Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz, aber Seuß‘ schöner Treffer per Direktabnahme nach hohem Ball von Sachs in die Spitze wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. In den Minuten vor der Pause gewannen nun die Platzherren leicht die Oberhand, wohl auch durch die Einwechslung von Feist. Dieser versuchte es zunächst selbst und verfehlte das Ziel knapp, wenig später steckte er zu Seuß durch, der aber an TW Stephan scheiterte. Und so wurden auch hier bei torlosem Spielstand die Seiten gewechselt.

Der eingewechselte M.Heß wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Mal gut in Szene gesetzt, aber beide Mal fand er in TW Tögel seinen Meister. Sowohl bei einem Kopfball aus kurzer Distanz als auch bei einem Schuss aus dem Zentrum blieb der Waldsteiner Torhüter Sieger im Duell. Wenig später war eine schöne Freistoßflanke von Hofmann auf dem Weg zu Seuß, doch im letzten Moment war ein Gästespieler zur Stelle und klärte.

Bei einem Konter war dann Hohenberger enteilt. Seinen Schuss schien TW Tögel schon gehalten zu haben, doch irgendwie rutschte der Ball dennoch durch, Hohenberger reagierte am schnellsten und schob ins leere Tor ein.

Das Match war auch in der Folge nicht vergnügungssteuerpflichtig und ein richtiges Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war bei den Granitlern lange kaum zu erkennen. Ihnen spielte jedoch in die Karten, dass bei den Gästen die Kräfte zusehends nachließen. Und so wurde es in den letzten zehn Minuten noch einmal spannend.

Feist setzte zum Schuss an und dieser war platziert auf dem Weg in den Winkel, doch TW Stephan packte eine Glanzparade aus. Wenig später musste sich der TVK-Torwart aber geschlagen geben. Feist arbeitete gut über die linke Seite vor und Müller zog aus spitzem Winkel ab. Stephan konnte den Ball nur ablenken und Seuß war zur Stelle: aus wenigen Metern hämmerte er die Kugel ins Netz.

Waldstein II warf nun noch einmal alles nach vorne und Feist hatte sogar den Siegtreffer auf dem Schlappen, scheiterte aber an TW Stephan. Es blieb also beim Remis, das über 90 Minuten gesehen leistungsgerecht ist, auch wenn die Punkteteilung aus Sicht der Heimelf absolut unnötig war.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 13. Spieltag:

(SG) 1.FC Gefrees II / TSV Streitau II – 1.FC Waldstein II   1:4 (0:2)

(am Samstag, 02.10.2021, in Gefrees)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 T.Hofmann, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
9 A.Meister (ab 46. für 7), 14 J.El Fallaki (ab 31. für 10), 15 M.Kruppa

Schiedsrichter: Nedzad Sujak (VfB Helmbrechts) stand mit Abseits- und Vorteilregel auf Kriegsfuß

Zuschauer: 30

Tore: 43. Min. Seuß 0:1, 45.+4 Sachs 0:2, 51. Min. Seuß 0:3, 74. Min. Seuß 0:4, 83. Min. Beck 1:4

 

In Gefrees traf der Tabellenfünfte auf den -vierten der A-Klasse Frankenwald 1, allerdings musste die Heimelf zuletzt drei Niederlagen in Folge verzeichnen und ein Spiel gänzlich absagen, während die Granitler mit einer Serie von sieben ungeschlagenen Partien anreisten. So legten die Jungs von Trainer Kruppa vom Anstoß weg gut los und waren die aktivere wie aggressivere Mannschaft.

Nach nicht einmal 80 Sekunden setzte Feist Seuß erstmals ein, doch dieser schlug in aussichtsreicher Position über den Ball. Ein guter Schuss von Hofmann aus etwa 30 Metern ging knapp über das Gehäuse. Waldstein hatte mehr vom Spiel, doch bereits als die Platzherren erstmals vors Tor kamen, wurde es brenzlig. TW Tögel parierte jedoch den guten Kopfball von Beck per Reflex.

Die SG hatte immer wieder dieselbe Idee und versuchte, Gärtner mit langen Bällen zu schicken. Schneider hatte den Angreifer aber meist gut im Griff. Zwar kam die Heimelf nach und nach etwas besser ins Spiel, aber die Torgelegenheiten hatte nur Waldstein durch Feist und Seuß. Als Seuß nach knapp einer halben Stunde im Strafraum zu Fall kam, hätte man über Elfmeter nachdenken können, der Unparteiische tat dies aber nicht.

Die Granitler waren die Ton angebende Mannschaft, agierten jedoch oft zu kompliziert und zu wenig konsequent. Doch in Minute 43 fiel die überfällige Führung, als Hofmann mit dem öffnenden Pass auf die linke Seite Feist in Szene setzte. In dessen Flanke sprang Seuß ein und beförderte die Kugel platziert ins Netz. Im Gegenzug war Tögel zur Stelle und vereitelte Gärtners Schuss per Fußabwehr.

Nach einem Eckball verlangte Seidel TW Hornfischer alles ab, dieser lenkte den strammen Schuss zur nächsten Ecke. Feist schlug diese nach innen, Sachs stieg am höchsten und köpfte den Ball in den linken Winkel zur beruhigenden 0:2-Halbzeitführung.

Auch nach dem Wechsel blieb Waldstein II zunächst Spiel bestimmend. Seuß war nach einem Steilpass auf dem Weg zum dritten Treffer, wurde aber von Haupt umgegrätscht – eine klare Notbremse. Es gab zwar Elfmeter, aber keine persönliche Strafe, nicht einmal eine Ermahnung. Dennoch ließ sich der Gefoulte nicht zwei Mal bitten, legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn sicher.

In der Folge nahmen die Gäste den Fuß etwas vom Gas und der Schlendrian schlich sich hie und da ein. Die SG kam dadurch wieder etwas besser in die Partie und hatte durch den eingewechselten Kodisch eine sehr gute Gelegenheit, die dieser jedoch kläglich vergab. Ähnlich fahrlässig ging Beck mit der nächsten Möglichkeit einige Minuten später um. Im Gegenzug vergab Schneider nach gutem Pass von Müller.

Goller zwang Tögel kurz darauf zu einer guten Parade, ehe Müller das 0:4 auflegte. Er steckte zum durchstartenden Seuß durch und dieser überwand den Gefreeser Schlussmann mit einem sehenswerten Außenristheber. Damit war die Messe endgültig gelesen. Auch wenn die Waldsteiner nun den Gastgebern mehr und mehr das Feld überließen.

Gefrees/Streitau steckte nicht auf und erarbeitete sich in der Schlussphase Feldvorteile. Durch Becks Flachschuss, bei dem die Waldsteiner nur zuschauten, kam die SG zum verdienten Ehrentreffer und war in den letzten Minuten dem zweiten Tor näher als der FCW dem fünften. Doch die Granitler ließen nichts mehr anbrennen und feierten einen sicheren wie verdienten Auswärtserfolg.

 

 

Kreisliga Nord, 13. Spieltag:

TuS Schauenstein – 1.FC Waldstein I  1:1 (1:1)

(am Samstag, 02.10.2021, in Schauenstein)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 19 M.Moreth, 20 T.Ullmann;
5 S.Seidel (ab 63. für 9), 6 J.Schüder (ab 46. für 19), 11 L.Vogel (ab 85. für 20)

Schiedsrichter: Thomas Schübel (TSV Mehlmeisel, Assistenten: Wolfgang Klose und Martin Hofmann) hatte keine klare Linie und traf einige merkwürdige Entscheidungen. In der zweiten Hälfte drohte ihm die hektische Partie zu entgleiten.

Zuschauer: 240

Tore: 21. Min. Wunderlich 1:0, 43. Min. Kraus (FE) 1:1

Gelb-rote Karte: Walter (FCW, 90.+1, Meckern)

 

In Schauenstein trafen am Samstagnachmittag die beiden besten Teams der Kreisliga Nord aufeinander – der Zweite empfing den Ersten. Trainer Klier musste neben den beiden Langzeitverletzten Schaller und Feist kurzfristig auch auf Rüger, Weiß, F.Sturm und J.Becher verzichten. Zudem gingen J.Seiler und Kraus angeschlagen in die Partie.

Beide Teams begannen hektisch, nach und nach erspielte sich Waldstein leichte Vorteile. Der TuS deutete jedoch bereits früh seine Konterstärke an. Der erste Aufreger nach gut zehn Minuten: J.Seiler schoss im Strafraum Saalfrank aus kurzer Distanz an den nicht angelegten Arm, aber der Unparteiische ließ weiterlaufen. Wenig später bediente Moreth C.Sturm, dessen Kopfball das Ziel aber verfehlte. Fünf weitere Minuten später ging es schnell über die rechte Seite, Walter legte am Strafraum quer zu Kraus und dieser zog unter Bedrängnis ab – knapp links vorbei.

Nur zwei weitere Zeigerumdrehungen vergingen, bis Wunderlich seine Farben in Front brachte: ein langer Ball auf die rechte Seite wurde per Kopf von Tag noch verlängert. Wilfert spielte flach ins Zentrum, wo sich Wunderlich gegen zwei Waldsteiner durchsetzte, abzog und Glück hatte, dass der Ball abgefälscht wurde und ins lange Eck sprang – keine Chance für TW M.Seiler.

Der Führungstreffer gab dem TuS Auftrieb und phasenweise hatte nun die Heimelf etwas mehr vom Spiel. Zu nennenswerten Torgelegenheiten kam die Elf von Werner Thomas aber nicht. Den Waldsteinern bot sich auch nur eine Möglichkeit, doch C.Sturm schoss aus spitzem Winekel am kurzen Eck vorbei.

Als sich die Halbzeitpause näherte, leistete sich Maier am Strafraumeck ein unnötiges Foul und verursachte so einen Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an, verlud TW Pesterov und verwandelte souverän zum Ausgleich.

Aufgrund eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne wurde die Pause um einige Minuten verlängert. Die Gastgeber kamen anschließend besser aus der Halbzeit, während die Waldsteiner nun tief standen und in der Offensive eher behäbig agierten. Dennoch kam der FCW zu zwei Halbchancen und ein rettender Kopfball eines Schauensteiners landete auf dem eigenen Tor.

Je länger das Spiel dauerte, umso intensiver wurde es. Die Nickeligkeiten nahmen zu; ein Nachschlagen von M.Tag gegen Bächer blieb ungeahndet. Obwohl sich Waldstein schwer tat und Schauenstein weiterhin leichte optische Vorteile hatte, musste TW M.Seiler nur ein paar Bälle abfangen und sich selten strecken. Ein Kopfball von J.Seiler war zu kraftlos und brachte auch TW Pesterov nicht in die Bredouille.

Die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt bot sich zehn Minuten vor dem Ende, als Seiler mit einem weiten Abschlag Ullmann fand und dieser Seidel schickte. Doch der Einwechselspieler ließ sich leicht abdrängen und schloss zu unplatziert ab. In der Schlussphase blieb die Partie zwar spannend, aber das Tempo ging etwas verloren. Beide Teams wollten nicht mehr zu viel riskieren und am Ende blieb es bei der Punkteteilung. Schauenstein war der erwartet schwere Gegner, bei dem sich der Spitzenreiter ein leistungsgerechtes Remis erkämpfte und den Kontrahenten so auf Abstand hielt.

 

 

Kreisliga Nord, 14. Spieltag:

1.FC Waldstein I – FSV Viktoria Hof  1:1 (1:1)

(am Samstag, 09.10.2021, in Weißdorf)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel (ab 61. für 11), 9 C.Sturm (ab 71. für 3), 14 J.Weiß (ab 85. für 10)

Schiedsrichter: Andreas Ebert (TSV Steinberg, Assistentinnen Nina Fleischmann und Chantal Szymala) leitete teilweise sehr kleinlich, ließ jedoch die gelben Karten fast immer stecken, wenn es mal eine gebraucht hätte, nahm aber keinen entscheidenden Einfluss auf das Spielgeschehen.

Zuschauer: 60

Tore: 26. Min. Yobas 0:1, 40. Min. J.Seiler 1:1

 

Einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Meistertitel erlitt der FCW am Samstag gegen die Hofer des FSV Viktoria. Am Ende musste man sich mit einem Remis begnügen, verteidigte damit dennoch die Tabellenführung in der Kreisliga Nord.

Nach zurückhaltendem Beginn schaltete Waldstein nach gut fünf Minuten einen Gang höher und bestimmte fortan das Spiel gegen defensiv eingestellte Gäste. Die Gastgeber hatten den höheren Ballbesitzanteil und ließen die Kugel meist gut laufen, fanden im letzten Drittel gegen den Abwehrriegel jedoch nicht die passende Lösung. Spätestens beim letzten Pass fehlte die Präzision und so kamen keine nennenswerten Torchancen zu Stande.

Die Gäste hatten immer mal wieder etwas Entlastung, aber gelangten sehr selten in Tornähe. Anders in der 26. Minute, als nach einem Freistoß aus dem Halbfeld 18 Meter vor dem Waldsteiner Tor quergelegt wurde und Yobas flach abzog. Der Ball schlug links unten ein und schon musste die Heimelf einem Rückstand hinterher laufen. Hlavsa setzte wenig später einen Fernschuss ins Fangnetz oberhalb der Latte, aber ansonsten blieben auch die Hofer im Angriff harmlos.

In den Minuten nach dem Gegentreffer wirkte Waldstein geschockt und agierte nur noch pomadig. Zur Ideenlosigkeit kamen nun noch schlampiges Passspiel und fehlende Bewegung hinzu. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es wieder etwas besser.

Für den Ausgleich musste allerdings eine Standardsituation herhalten. Bei einem Freistoß 24 Meter vor dem Tor der Gäste lief Walter über den Ball, wodurch TW Maier einen Schritt in die falsche Ecke machte. So war er gegen den platzierten Schlenzer von Jacob Seiler machtlos.

Einer der wenigen schönen Spielzüge führte kurz darauf zum Torerfolg, doch der Treffer wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Rüger hatte perfekt in die Gasse gespielt und Vogel bedient, der kompromisslos einnetzte, aber die Fahne der Assistentin schnellte sofort nach oben. So ging es mit dem Spielstand von 1:1 in die Kabinen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Hausherren mehr Aggressivität und Offensivdrang. Doch weiterhin gelang es den Granitlern nicht, wirklich für Gefahr zu sorgen. Der FSV kam kaum mehr hinten raus und konzentrierte sich aufs Verteidigen. Doch nach wie vor fehlte bei den Gastgebern die zündende Idee. Entweder wurde beim letzten Pass die falsche Entscheidung getroffen oder die wenigen Abschlüsse waren einfach zu schwach und ungenau. Der passende Abnehmer im Zentrum konnte einfach nicht gefunden werden.

Obwohl die Waldsteiner nach der Pause etwa 80% Ballbesitz hatten, musste sich TW Maier kaum strecken. Der FCW fand einfach keine Mittel gegen die vielbeinige Abwehr.

Im Endeffekt ging die Mauer- und Zeitspieltaktik der Hofer auf und tatsächlich entführte der FSV einen Punkt aus Weißdorf. Ob sie diesen verdient mitnahmen, bleibt fragwürdig. Jedoch hätte Waldstein einen Sieg auch nicht verdient gehabt. Über 90 Minuten konnten sich die Klier-Schützlinge keinen Hochkaräter erspielen oder erarbeiten. Sie hätten wahrscheinlich noch lange weiterspielen können und hätten doch kein weiteres Tor erzielt.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 14. Spieltag:

1.FC Waldstein II - (SG) SV Sauerhof II /1.FC Stammbach II 2:0 (0:0)

(am Sonntag, 10.10.2021, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 12 A.Meister;
7 P.Seidel (ab 68. für 2), 13 P.Bergmann (ab 68. für 5), 14 M.Kruppa, 17 M.Moreth (ab 46. für 10)

Schiedsrichter: Tobias Zuber (VfB Helmbrechts) leitete unaufgeregt, mit Übersicht und machte kaum einen Fehler

Zuschauer: 50

Tore: 66. Min. Sachs 1:0, 68. Min. Seuß 2:0

 

Nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit steigerte sich Waldstein II und bestimmte nach der Pause klar das Match. Ein Doppelschlag Mitte der zweiten Hälfte sorgte für den nie gefährdeten und hoch verdienten Heimerfolg, der durchaus höher hätte ausfallen können.

Nach einer kurzen Findungsphase übernahmen die Granitler auch schon im ersten Abschnitt das Kommando, aber an großartigen Torchancen mangelte es zunächst. F.Bergmann versuchte es zwei Mal aus der Distanz, doch die Schussversuche landeten bei TW Greim und im Fangnetz. Die beste Gelegenheit hatte Sachs in Spielminute 24, als er einen wuchtigen Kopfball nach einer Feist-Ecke knapp neben den Pfosten setzte.

Zehn Minuten später nahm Feist einen Ball aus der zweiten Reihe direkt und dieser wäre auch gefährlich geworden, doch Rauh warf sich in den Schuss und blockte diesen mit dem Unterleib. Ansonsten kontrollierten die Granitler zwar das Spiel, aber oftmals haperte es am letzten Pass oder an der fehlenden Entschlossenheit. Ein Treffer von Seuß kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde regelkonform nicht gewertet, da ihm der Ball zuvor an den Arm gesprungen war.

Mit mehr Elan kamen die Platzherren aus der Kabine und drückten den Gast nach Wiederanpfiff in dessen Hälfte. Meister, von Schneider mustergültig eingesetzt, traf den Ball nicht richtig und dieser kullerte knapp links vorbei. Feist verlangte TW Greim mit seinem strammen Schuss alles ab und wenig später wurde wieder Meister bedient, doch diesmal ging der Schuss knapp rechts vorbei.

Nach etwas weniger als einer Stunde bekam Seuß den Ball von Feist auf dem Silbertablett in die Gasse gespielt, er konnte sich die Ecke aussuchen, aber schloss zu zentral ab und schoss TW Greim an. Erneut stand „der Greimer“ wenig später im Mittelpunkt, als er einen wunderbaren Schuss von Moreth ebenso sehenswert aus dem Winkel fischte.

In Minute 66 war er aber geschlagen, also Feist einen Eckball von links hereintrat, Seuß drunter hindurch tauchte und so die Gästedefensive irritierte. Sachs war einen halben Schritt schneller als der Gästeschlussmann und einer seiner Verteidiger und spitzelte die Murmel in die Maschen.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später machte Seuß quasi schon den Deckel drauf: Feist erkämpfte sich mit gutem Einsatz den Ball, drang in den Strafraum ein und legte zurück. Seuß nahm den Ball vor dem besser postierten Moreth an, drehte sich durch zwei Gegenspieler hindurch und schloss flach zum 2:0 ab.

Eine tolle Kombination über Seuß und Feist hätte zum 3:0 durch Sachs führen müssen, aber Greim konnte diesmal den Ball mit dem Fuß um den Pfosten lenken. Ein Strahl aus der Ferne von F.Bergmann verfehlte das Ziel um Haaresbreite. F.Bergmann bereitete auch die nächste Großchance vor und bediente Seuß, der – anstatt den Ball zu stoppen und einzuschieben – das Risiko suchte und zum Seitfallzieher ansetzte.

Spätestens als Moreth einen tollen Steilpass auf links spielte und F.Bergmann präzise nach innen flankte, hätte der dritte Treffer fallen müssen, aber Müller rutschte die Kugel ein wenig über den Schlappen und so sprang das Spielgerät vom Pfosten zurück ins Feld und direkt in die Arme von TW Greim.

Waldstein-Keeper Tögel verlebte insgesamt einen ruhigen Nachmittag und musste einzig fünf Minuten vor dem Ende eingreifen, als er einen Schuss von C.Bergmann zur Ecke klärte. Ansonsten ließ die Granit-Defensive gegen allerdings harmlose Gäste nichts zu. Die Chancenverwertung muss man der Kruppa-Elf schon ankreiden, aber das ändert nichts am 2:0-Sieg gegen Sauerhof/Stammbach II, mit dem die Granitler in der Hinrunde zu Hause ungeschlagen bleiben.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 15. Spieltag:

TSV Köditz – 1.FC Waldstein II  5:1 (1:1)

(am Sonntag, 17.10.2021, in Köditz)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 N.Hertrich, 9 R.Pflug, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
12 J.El Fallaki (ab 46. für 13), 14 J.Schlegel (ab 16. für 8)

Schiedsrichter: Udo Siegfried Hahn (TDC Lindau) leitete ordentlich

Zuschauer: 60

Tore: 2. Min. Ziolo 1:0, 28. Min. Seuß 1:1, 58. Min. Ogarek (FE) 2:1, 63. Min. Wölfel 3:1, 70. Min. Dragomir 4:1, 83. Min. Dinkel 5:1

 

Der souveräne Tabellenführer und bereits als Herbstmeister feststehende TSV Köditz empfing am Sonntag den ersatzgeschwächten Tabellenzweiten. Trainer Kruppa musste mit Popp, Meister, F.Bergmann, Körbe und Hofmann sowie Sachs auf mehrere wichtige Akteure verzichten und setzte drei Spieler ein, die zum ersten Mal seit längerer Zeit ein Punktspiel bestritten.

Das Match begann mit einem Paukenschlag, als sich die Gästeabwehr noch im Tiefschlaf befand. Wölfel schaltete blitzschnell und schickte Ziolo mit einem Steilpass und dieser schloss nach 118 gespielten Sekunden aus vollem Lauf wuchtig und unhaltbar ab.

In der Folge bestimmte der TSV die Partie und kam immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten. Doch TW Tögel parierte sowohl Wölfels Kopfball als auch die Schüsse von Ogarek und Golabek hervorragend. Nach einer Viertelstunde musste dann auch noch Hertrich verletzt ausscheiden, nachdem er von Bernacki zu Boden gecheckt worden war und benommen wirkte.

Ein Freistoß von Golabek strich knapp über das Gehäuse und Bernacki setzte einen Kopfball neben den Pfosten. Im Gegenzug führte Müller einen Einwurf an der Eckfahne schnell aus, ein Köditzer tauchte unter dem Ball durch und so konnte Seuß das Tor anvisieren. Aus äußerst spitzem Winkel drosch er die Kugel ins kurze Eck und überwand so TW Geisser.

Bis zur Pause schraubten die Platzherren noch ein wenig an der Torschussstatistik, die eine klare Sprache sprach. Mit der Zeit hatten sich die Granitler zwar gut ins Match gekämpft und sich etwas auf das Spiel des Spitzenreiters eingestellt. Dennoch fiel der Ausgleich quasi aus dem Nichts und mit dem etwas schmeichelhaften Spielstand von 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

In den Minuten nach der Pause wurde es etwas intensiver und phasenweise konnten die Waldsteiner das Spiel durchaus ausgeglichen gestalten. Die kämpferische Einstellung stimmte und es bot sich sogar eine sehr gute Chance aufs 1:2. Doch Pflug schlenzte den Ball aus aussichtsreicher Position links oben am Tor vorbei. Kurz zuvor hatte Tögel wieder stark gegen Ogarek pariert.

Wenig später brachte Schneider Dragomir mit einem Foul zu Fall und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Ogarek trat an und schoss nicht unbedingt sicher, aber obwohl TW Tögel mit beiden Händen am Ball war, trudelte dieser doch noch ins Netz.

Fünf Minuten später konnten die Granitler nach einer Ecke den Ball nicht klären. Wölfel kam zum entscheidenden Abschluss, den Feist beim Rettungsversuch nur noch ins eigene Netz lenken konnte. Damit war eine Vorentscheidung in dieser Partie gefallen. Bei den Granitlern ließen in der Folge etwas die Kräfte nach, dennoch gaben sie sich nicht auf. Doch Köditz war nun etwas effektiver als im ersten Durchgang und hatte in den entscheidenden Momenten auch das nötige Quäntchen Glück.

Dragomir erzielte nach 70 Minuten den vierten Treffer. Ein Pressschlag von Schlegel und Boz flog quer durch den Strafraum und landete genau beim ungedeckten Dragomir, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und einnetzte. Den Schlusspunkt setzte Dinkel mit einem Sonntagsschuss. Er zog aus 30 Metern ab, rutschte dabei weg und gab dem Ball so den entscheidenden Drall, dass dieser unhaltbar im Winkel einschlug.

Der TSV Köditz gewann sicherlich verdient und baute die Tabellenführung aus, aber ein wenig unter Wert wurden die Waldsteiner schon geschlagen. Trotzdem beendet Waldstein II die erfolgreiche Hinrunde als guter Dritter und liegt voll im Soll.

 

 

Kreisliga Nord, 15. Spieltag:

1.FC Martinsreuth – 1.FC Waldstein I   0:3 (0:2)

(am Sonntag, 17.10.2021, in Martinsreuth)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher (ab 58. für 20), 5 S.Seidel (ab 85. für 14), 9 C.Sturm (ab 73. für 18), 11 L.Vogel (ab 78. für 17)

Schiedsrichter: Raphael Stark (TSV Marktzeuln), Assistenten: Dieter Weid und Hans-Jürgen Rosenstock

Zuschauer: 145

Tore: 18. Min. Brandhorst 0:1, 35. Min. Ullmann 0:2, 67. Min. F.Sturm 0:3

Rote Karte: M.Seiler (FCW, 57., Notbremse)

 

Der Spitzenreiter war für den FCM eine Nummer zu groß. Gerade in den ersten 45 Minuten strahlten die Gäste viel Dominanz aus. Die gelegentlichen FCM-Konter wurden meist im Keim erstickt.

Die Granitler mussten kurzfristig den erkrankten Schratt ersetzen, für den Weiß mit auflief, und begannen druckvoll. Die ersten guten Abschlüsse waren jedoch noch nicht von Erfolg gekrönt. Für die Führung wurde wieder ein Standard benötigt: eine Freistoßflanke von Walter verlängerte Brandhorst per Kopf ins lange Eck.

Die Gäste konterten die Heimelf beim 2:0 mustergültig aus. Beim schnellen Gegenangriff legte Kraus vor dem Tor überlegt zurück und Ullmann versenkte das Spielgerät gegen die Laufrichtung des machtlosen TW Fritz.

Kurz vor der Pause forderten die Waldsteiner Elfmeter, nachdem P.Seiler im Strafraum mit zwei Armen festgehalten wurde, aber die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm.

Nach knapp einer Stunde hätte die Partie noch kippen können, als der Waldsteiner Schlussmann des Feldes verwiesen wurde. Ein Abspielfehler in der FCW-Defensive brachte Torhüter M.Seiler derart in Bedrängnis, dass er Voigt nur mit einem Griff an den Fuß am Torabschluss hindern konnte. Die Folge: Rot und Strafstoß. Doch Gebhardt knallte den Ball ans Gebälk – genauso wie wenige Minuten später aus 20 Metern. Für Seiler ging TW Becher zwischen die Pfosten, Ullmann räumte für diesen das Feld.

Die Martinsreuther Kerwa-Burschen sahen ihre Chance und drängten auf den Anschlusstreffer, doch mitten in die Drangphase des FCM markierte F.Sturm das 0:3. Nach starkem Diagonalball von Rüger blieb Sturm vor dem Tor cool und überwand den Torhüter der Gastgeber souverän.

Damit war die Entscheidung in dieser Partie gefallen. Der FCW, bei dem sich an diesem Tage das komplette Team ein Gesamtlob verdiente, spielte die Partie sicher zu Ende und feierte nach dem verdienten 3:0-Erfolg die Herbstmeisterschaft.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 16. Spieltag:

(SG) FC Konradsreuth / VfB Wölbattendorf II – 1.FC Waldstein II  2:1 (0:0)

(am Sonntag, 24.10.2021, in Konradsreuth)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 S.Sturm, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 14 M.Kefes;
9 M.Klos (ab 86. für 3), 12 J.El Fallaki (ab 79. für 10), 13 P.Bergmann (ab 67. für 2)

Schiedsrichter: Ilhan Kircioglu (ATS Selbitz) hatte keine Linie. Er leitete mal übertrieben kleinlich, mal vogelwild, verteilte willkürlich gelbe Karten und brachte im Endeffekt beide Lager gegen sich auf.

Zuschauer: 50

Tore: 63. Min. Seuß 0:1, 78. Min. Zeitler 1:1, 81. Min. Wagner 2:1

 

Nach dem 0:7 im Hinspiel waren die Platzherren auf Revanche aus und kamen bereits nach 75 Sekunden zur ersten Gelegenheit durch Wagner, aber Kefes und Tögel retteten im Verbund. Zeitler und Graf boten sich weitere gute Möglichkeiten, doch beide verfehlten das Ziel. Zwar war die Partie vom Spielerischen her relativ ausgeglichen, doch die Heimelf zeigte viel mehr Zug zum Tor, während sich die Granitler immer wieder verzettelten und zu oft nicht den Mitspieler fanden.

Feist verzeichnete nach gut einer Viertelstunde den ersten nennenswerten Abschluss für den FCW, verfehlte aber das lange Eck von halbrechts knapp. Müller schlenzte einen Freistoß über die Latte. Ansonsten hatten weiterhin die Gastgeber die besseren Gelegenheiten, bei denen sie oft am guten TW Tögel scheiterten. So entschärfte der Waldsteiner Schlussmann mehrere Schüsse von Zeitler, Graf und Wagner.

Auf der Gegenseite schoss Sturm knapp drüber und Seidel schlenzte wenig später am Ziel vorbei. Die Granitler wurden zwar mit zunehmender Spieldauer etwas sicherer in der Defensive, leisteten sich aber in der Offensive zu viele Fehlpässe. So hatte die SG zur Pause ein Chancenplus und sicherlich auch die besseren Möglichkeiten, doch torlos wurden die Seiten gewechselt.

Etwas engagierter kamen die Gäste aus der Kabine, doch die erste Gelegenheit im zweiten Abschnitt hatte wieder Zeitler, der erneut in Tögel seinen Meister fand. Die Führung für Waldstein zeichnete sich nicht unbedingt ab, aber nach einem langen Pass auf die rechte Seite setzte sich Popp durch und flankte ins Zentrum. Seuß rutschte unter Bedrängnis in den Ball und beförderte diesen mit dem Hinterteil gegen die Laufrichtung von TW Ott kullernderweise in die Maschen.

In der folgenden Minuten wirkte Konradsreuth/Wölbattendorf geschockt und Waldstein bestimmte plötzlich die Partie. Doch es gelang der Kruppa-Elf in dessen Abwesenheit nicht, das Spiel komplett an sich zu reißen. Denn schlagartig legte die SG den Schalter um und ergriff die Initiative. Zwei Chancen binnen kürzester Zeit vergab die SG, doch als Zeitler nach einer Flanke am höchsten stieg und einnicken konnte, war Tögel erstmals geschlagen. Allerdings befand sich der Wölbattendorfer Stürmer klar im Abseits, was der Unparteiische geflissentlich übersah.

Nun waren die Hausherren am Drücker und ein fataler Fehlpass des ansonsten sicheren Schneider leitete das 2:1 ein. Zeitler nahm die Kugel auf und spielte sie zu Wagner, der diesmal Tögel mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ.

Je länger die Partie dauerte, desto hektischer wurde sie. Das lag zum einen an den teils merkwürdigen Entscheidungen des Referees, aber andererseits auch an vielen kleinen Fouls und den Zwischenrufen der heimischen Zuschauer und Betreuer. Dennoch muss man SR Kircioglu zu Gute halten, dass er in zwei Situationen im Lauf der zweiten Halbzeit, in denen die Einheimischen lautstark Elfmeter forderten, zurecht weiterspielen ließ.

In der Schlussphase versuchte Waldstein noch einmal zurückzukommen, aber trotz guter Bemühungen ergaben sich keine Torchancen mehr. Wagner hingegen hatte die Entscheidung auf dem Fuß, verballerte jedoch erneut.

Im Endeffekt siegte die SG nicht ganz unverdient, gerade aufgrund der Mehrzahl an besseren Einschussmöglichkeiten. Waldstein II wachte ein wenig zu spät auf, kämpfte sich aber noch ganz gut in die Partie, und steht nach dem ärgerlichen wie bitteren Spielverlauf mit leeren Händen da.

 

 

Kreisliga Nord, 16. Spieltag:

FC Frankenwald – 1.FC Waldstein I  0:3 (0:1)

(am Sonntag. 24.10.2021, in Grafengehaig)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
5 S.Seidel (ab 83. für 10), 9 C.Sturm (ab 49. für 17), 11 L.Vogel (ab 83. für 12), 19 M.Moreth (ab 75. für 20)

Schiedsrichter: Dieter Sagolla (SV Leutendorf), Assistenten: Günter Mielsch und Sebastian Korzendorfer

Zuschauer: 120

Tore: 30. Min. Kraus (FE) 0:1, 75. Min. Bächer 0:2, 80. Min. C.Sturm 0:3

 

Nach dem 6:0 im Hinspiel behielt der Herbstmeister auch im Rückspiel in Grafengehaig klar die Oberhand und siegte verdient und ungefährdet, wenn auch glanzlos, mit 3:0. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die nur in eine Richtung ging, aufgrund des knappen Spielstandes aber lange nicht entschieden war.

Rüger und Bächer hatten in der Anfangsphase die ersten guten Gelegenheiten, aber noch führten die Bemühungen der Gäste nicht zu etwas Zählbarem. K.Angles hätte eine Flanke von Walter beinahe ins eigege Tor abgefälscht, ehe M.Angles wenig später P.Seiler zu Fall brachte und einen Strafstoß verursachte. Kraus trat an und verwandelte sicher zur Führung.

Kurz darauf tauchte die Heimelf zum ersten und für lange Zeit einzigen Mal gefährlich in der Hälfte der Waldsteiner auf, doch M.Angles vergab. Granit bestimmte weiterhin die Partie und presste die Frankenwäldler in deren Hälfte, aber Torraumszenen waren rar gesät. Bis zur Pause änderte sich jedoch nichts mehr am Spielstand von 0:1.

Und auch danach waren die Gäste vom Waldstein weiterhin klar Spiel bestimmend, versäumten es jedoch frühzeitig die Entscheidung herbeizuführen. So setzte Bächer den Ball nach gutem Freistoß von J.Seiler knapp über die Latte. Bächer bereitete die nächste Gelegenheit vor, doch diesmal scheiterte Rüger. Rüger legte kurz darauf für C.Sturm auf, doch wieder kein Tor.

Was lange währt, wird endlich gut… nach einem Eckball von Walter war wiederum Bächer zur Stelle, dessen Kopfball zwar zunächst auf der Linie geklärt wurde, doch der Nachschuss zappelte im Netz. Die Zweikämpfe wurden nun immer ruppiger und der ein oder andere „Effzeh“ler war mit Gelb noch gut bedient.

Eine feine Kombination vollendete C.Sturm mit einem „schlecht gestoppten“ Ball über die Torlinie nach tollem Querpass von J.Seiler zum alles entscheidenden 0:3. Brandhorst und Sturm vergaben jeweils gute Kopfballgelegenheiten, ehe die Platzherren kurz vor Schluss den insgesamt zweiten Schuss abgaben, der erneut das Ziel verfehlte.

Die Klier-Truppe feierte einen verdienten Erfolg im Frankenwald gegen einen harmlosen Gegner, der oft nur hinterherschaute und sich meist nur noch durch Fouls zu helfen wusste. Waldstein grüßt weiterhin vom Platz an der Sonne und konnte den Abstand auf die Konkurrenz halten.

 

 

Kreisliga Nord, 17. Spieltag:

1.FC Waldstein – (SG) ATS Hof/West / ESV Hof 10:0 (5:0)

(am Sonntag, 31.10.2021, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
5 S.Seidel (ab 56. für 3), 9 C.Sturm (ab 56. für 10), 11 L.Vogel (ab 56. für 20), 14 J.Weiß (ab 46. für 4), 19 M.Moreth (ab 56. für 2)

Schiedsrichter: Mario Bächer (Fuchsmühl, Assistenten: Robert Stich und Marco Spörl) leitete tadellos

Zuschauer: 100

Tore: 3. Min. Kraus 1:0, 16. Min. Walter 2:0, 22. Min. Kraus 3:0, 32. Min. P.Seiler 4:0, 37. Min. F.Sturm 5:0, 51. Min. Kraus 6:0, 62. Min. Seidel 7:0, 74. Min. Rüger 8:0, 78. Min. Vogel 9:0, 84. Min. C.Sturm 10:0

 

Der Spitzenreiter feierte gegen das Tabellenschlusslicht einen verdienten Kantersieg. Waldstein drängte den Gegner in dessen Hälfte und war über die gesamte Spielzeit in allen Belangen überlegen. Zwar klappte anfangs noch nicht alles, aber bereits nach nicht einmal drei Minuten eröffnete Goalgetter Kraus nach einem Missverständnis in der SG-Defensive den Torreigen. Frei tauchte er vor TW Kanat auf und überwand diesen mühelos.

Bei einem Kopfball von Kraus parierte der SG-Schlussmann im Nachfassen, ehe Walter das 2:0 markierte. Nach guter Vorarbeit von Ullmann über die rechte Seite musste der am zweiten Pfosten freistehende Walter nur noch einschieben.

Erneut ging es dann schnell über die rechte Seite: Bächer spielte flach ins Zentrum, wo J.Seiler knapp verpasste, aber Kraus lauerte dahinter und grätschte den Ball ins Netz. Bächer selbst zog nach einer halben Stunde nach Querpass von Kraus von der Strafraumkante ab, aber der Schuss zischte knapp über die Latte.

Auch der vierte Treffer wurde schön herausgespielt. P.Seiler wurde in der Gefahrenzone gut in Szene gesetzt und spielte uneigennützig quer zu Walter. Dieser tanzte zwei Gegenspieler aus und passte noch einmal zurück. Seiler vollendete aus kurzer Distanz zum 4:0. Fünf Minuten später verlängerte F.Sturm einen Walter-Eckball mit den Haarspitzen in die Maschen.

Auch im zweiten Abschnitt trafen die Platzherren in regelmäßigen Abständen, waren aber vor dem Tor nicht mehr ganz so effektiv und ließen sogar noch einige gute Gelegenheiten liegen. So krachte das Leder gut 30 Sekunden nach Wiederanpfiff zwei Mal ans Gebälk, als Kraus den Pfosten traf und ein Hofer Verteidiger bei der Rettungstat anschließend die Latte des eigenen Tores.

Kraus machte es nach einem Steilpass von F.Sturm aber besser, umkurvte den Torhüter und schob zum 6:0 ein. Der siebte Treffer gehörte zum Großteil ebenfalls F.Sturm, der mit einem starken Solo über die linke Seite vorbereitete. Der eingewechselte Seidel hatte wenig Mühe einzunetzen.

Fabian und Christopher Sturm trafen dann beide aus ähnlich aussichtsreicher Position nur das Außennetz. C.Sturm versuchte es noch einmal aus der Distanz, aber dieser Versuch ging knapp drüber.

Rüger zeigte dann, wie es besser geht. Er eroberte im vorderen Mittelfeld den Ball und zündete den Turbo. Niemand konnte ihn stoppen – er schob den Ball überlegt ein und krönte die sehenswerte Einzelleistung. Walter bediente per Steckpass Vogel, der von halblinks ins lange Eck schlenzte und sich ebenfalls in die Torschützenliste eintrug. Den Schlusspunkt setzte C.Sturm mit einem platzierten Kopfball knapp über der Grasnarbe nach einer Hereingabe von Seidel.

Die Gäste ergaben sich früh ihrem Schicksal, blieben aber trotz der Aussichtslosigkeit stets fair. Waldsteins Torwart Becher verlebte einen ruhigen Nachmittag.

Mit dem 10:0-Erfolg setzten die Granitler ihre Serie fort und blieben im Kalenderjahr 2021 in Sparneck in allen Punktspielen ohne Gegentor!

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 18. Spieltag:

1.FC Waldstein II – FC Saaletal Berg  6:2 (3:2)

(am Samstag, 06.11.2021, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 5 S.Popp, 6 J.Schüder, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 J.Schlegel, 10 F.Bergmann, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann, 14 M.Kruppa;
4 M.Kefes (ab 46. für 14), 12 J.El Fallaki (ab 73. für 9), 17 M.Klos

Schiedsrichter: Bernd Renner (VfB Helmbrechts) leitete teilweise etwas kleinlich und traf hüben wie drüben ein paar unglückliche Entscheidungen, vor allem in Bezug auf Abseits

Zuschauer: 25

Tore: 3. Min. Schlegel 1:0, 8. Min. Seuß 2:0, 19. Min. Fischer 2:1, 24. Min. Hahn 2:2, 45. Min. Schüder 3:2, 52. Min. Popp 4:2, 86. Min. Schüder 5:2, 88. Min. Schüder 6:2

 

Im Spitzenspiel des Dritten gegen den Zweiten – dem letzten Heimspiel des Jahres – feierte Granits Zweite Mannschaft einen verdienten Erfolg und rückte in der Tabelle bis auf einen Punkt an den Gegner heran. Da Saaletal Berg am kommenden Wochenende spielfrei ist, besteht sogar die Möglichkeit, den Kontrahenten vor dem Winter noch zu überholen.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und machten mit den ersten beiden Gelegenheiten gleich zwei Buden. Nach einer abgewehrten Freistoßflanke von P.Bergmann fiel Schlegel der Ball vor die Füße und dieser netzte mit einem Flachschuss aus gut zehn Metern zur frühen Führung ein. Einen Abschlag der Gäste beförderte Seidel von der Mittellinie postwendend zurück in die Gefahrenzone. Seuß ließ einen Gegenspieler aussteigen und schloss überlegt zum 2:0 ab.

Waldstein war in den folgenden Minuten die bessere Mannschaft und verdiente sich die Führung, verlor dann aber plötzlich den Faden. Durch einen Glückstreffer, als Fischer eine Flanke von der linken Seite missglückte, über den Schlappen rutschte und sich hinten in den Winkel senkte, kam Saaletal Berg wieder heran.

Kurz darauf konnte TW Tögel zunächst einen Weitschuss der Gäste parieren und auch eine gute Gelegenheit von K.Dost entschärfen, musste dann den Ball aber doch erneut aus dem Netz holen. Hahn wurde nach einer Ecke nicht am Kopfball gehindert und konnte am zweiten Pfosten einnicken. In dieser Phase war der Tabellenzweite die aggressivere Mannschaft.

Es dauerte ein paar Minuten, bis Waldstein wieder in die Spur fand. Doch dann war F.Bergmann nach einem weiten Abstoß von Tögel auf dem Weg zum 3:2, wurde aber fälschlicherweise zurückgepfiffen. Schüder traf kurz darauf nur den Pfosten. Anschließend konnte sich TW Reuschel bei Schüssen von Seidel und Schüder auszeichnen, ehe Sachs per Kopf vergab.

Saaletal Berg kam zwar zu einer ähnlichen Anzahl an Abschlüssen, ließ es aber an Genauigkeit mangeln und traf meistens nur das Fangnetz oder wurde im letzten Moment gestört. Als sich alle schon auf den Halbzeitpfiff einstellten, stoppte F.Bergmann an der Mittellinie einen Abschlag herunter und setzte mit viel Übersicht Schüder ein. Dieser war nicht mehr aufzuhalten und schob den Ball von halblinks überlegt ins lange Eck.

Die erste Szene im zweiten Abschnitt spielte sich im Waldsteiner 16er ab, aber Tögel vereitelte eine Möglichkeit von Hahn. Beinahe im Gegenzug stellte Popp auf 4:2, als sich seine Bogenlampe aus 20 Metern neben dem Pfosten in die Maschen senkte.

Auch in der Folge war es eine gutklassige, temporeiche Partie, die von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführt wurde, doch je länger das Match dauerte, desto mehr übernahm die Heimelf das Kommando. Ein Treffer von Schüder (69.) wurde nicht anerkannt – ob der Referee ein Handspiel oder ein Stürmerfoul gesehen hatte, wurde nicht klar.

Zehn Minuten vor dem Ende hatte Schüder die Entscheidung auf dem Fuß, setzte den Ball aber aus zentraler Position rechts oben vorbei. Vier Minuten später wurde der schnelle Schüder auf die Reise geschickt, aber scheiterte diesmal am Gästeschlussmann. Besser machte er es zwei weitere Zeigerumdrehungen später, als er erneut allen davonlief und Seuß‘ Pass in die Gasse mit dem 5:2 veredelte.

Kurz darauf sorgte Schüder mit seinem dritten Treffer auch für den Schlusspunkt. Seuß legte diesmal im Strafraum zurück – Schüder nahm Maß und versenkte das Leder rechts oben im Knick. Vor allem in der zweiten Hälfte zeigte Waldsteins Zweite Mannschaft eine geschlossene Topleistung gegen einen starken, aber gegen Ende müde werdenden Gegner und siegte auch in der Höhe verdient mit 6:2 gegen den FC Saaletal Berg.

 

 

Kreisliga Nord, 18. Spieltag:

1.FC Waldstein – 1.FC Höllental  6:0 (3:0)

(am Samstag, 06.11.2021, in Weißdorf)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel (ab 70. für 14), 11 L.Vogel (ab 59. für 3)

Schiedsrichter: Thomas Fuchsstadt (1.FFC Hof, Assistenten: Eugen Schäfer und Ronan Richter) leitete die faire Partie tadellos

Zuschauer: 60

Tore: 4. Min. F.Sturm 1:0, 16. Min. C.Sturm 2:0, 28. Min. C.Sturm 3:0, 47. Min. J.Seiler (FE) 4:0, 65. Min. C.Sturm 5:0, 90. Min. Walter 6:0

 

Gegen tief stehende Gäste, die versuchten Beton anzurühren, konnten sich die Waldsteiner in der Anfangsphase nur selten bis in die Gefahrenzone durchkombinieren. So entstanden die ersten beiden Treffer jeweils im Anschluss an einen Eckball. Bereits in der vierten Minute war Fabian Sturm erfolgreich, als er nach einer kurzen Ecke von Jacob Seiler durch Peter Seiler an der Ecke des Fünfmeterraumes den Ball erhielt und diesen passgenau an den langen Innenpfosten schlenzte.

Nach einer Viertelstunde trat wiederum Jacob Seiler zum Eckball an und schlug ihn diesmal in den Strafraum. Walter passte vors Tor, wo Christopher Sturm nicht lange fackelte und das Leder unter die Latte hämmerte.

Nach und nach boten sich der Heimelf mehr Räume und der dritte Treffer fiel aus dem Spiel heraus: F.Sturm trieb den Ball über die linke Seite und flankte in die Mitte. Zwei Abwehrspieler und Walter verpassten die Hereingabe, aber C.Sturm war zur Stelle und versenkte das Spielgerät zum 3:0.

Nach einer starken halben Stunde und mit der Drei-Tore-Führung im Rücken schalteten die überlegenen Gastgeber einen Gang zurück, verloren aber nie die Kontrolle über die Partie. Bächer drosch das Leder kurz der Pause an die Querlatte, nachdem F.Sturms Versuch zuvor geblockt worden und Ullmann der Ball über den Schlappen gerutscht war.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber noch einmal druckvoll los. 50 Sekunden nach Wiederbeginn wurde F.Sturm im Strafraum von Grabner zu Fall gebracht und der Unparteiische zeigte ohne lange zu überlegen auf den Punkt. Jacob Seiler trat an und verwandelte wuchtig, zentral und sicher.

Immer wieder ließen die Granitler Ball und Gegner laufen, auch wenn manch risikoreicher Pass nicht den richtigen Abnehmer fand. So bereitete P.Seiler über links vor, Ullmann legte zurück, aber J.Seilers Schuss aus 20 Metern strich rechts am Ziel vorbei. Besser klappte es in Minute 65, als es Walter mit einem strammen Flachschuss von der linken Seite versuchte, der TW Beyer unter dem Körper durchrutschte. C.Sturm lauerte dahinter und hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken.

In der Folge ließen die Platzherren die Zügel wieder schleifen und Höllental konnte Mitte der zweiten Halbzeit ein wenig für Gefahr sorgen. Doch TW M.Seiler musste sich nur einmal richtig strecken; zudem ging ein Kopfball von Brack drüber. Dennoch ließen die Granitler nichts mehr anbrennen und spielten das Match größtenteils sicher herunter.

Walter, dessen Schuss aus der zweiten Reihe von TW Beyer noch mit den Fingerspitzen über die Latte gelenkt worden war, setzte in der letzten Minute den Schlusspunkt mit einem platzierten Flachschuss nach guter Vorarbeit von Seidel. Somit feierte der Spitzenreiter im letzten Heimspiel des Kalenderjahres einen verdienten und nie gefährdeten Erfolg gegen schwache „Teufel“, die insgesamt harmlos blieben, aber stets fair agierten.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 19. Spieltag:

ATSV Münchberg-Schlegel II – 1.FC Waldstein II  0:5 (0:3)

(am Samstag, 13.11.2021, in Münchberg am Eisteich)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 4 P.Seiler, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 S.Seidel, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
15 L.Brandhorst (ab 70. für 4), 17 M.Seiler (ab 79. für 10)

Schiedsrichter: Helmut Miksche (SpVgg Selbitz) hatte beileibe nicht seinen besten Tag, was er auch selbst einräumte

Zuschauer: 50

Tore: 11. Min. P.Wolf (Eigentor) 0:1, 16. Min. Seuß 0:2, 38. Min. Popp 0:3, 61. Min. Müller 0:4, 66. Min. Müller 0:5

 

Zum Derby am Eisteich erhielt Trainer Kruppa wieder eine Reihe an Absagen aus seinem Team, konnte aber glücklicherweise ein wenig mit Spielern der Ersten Mannschaft auffüllen, die an diesem Wochenende nicht zum Einsatz kommen sollte. Der FC Wiesla Hof musste die angesetzte Kreisliga-Partie absagen, da in der Hofer Mannschaft einige positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

Von Beginn an übernahmen die Gäste die Initiative und ließen die Münchberger zunächst kaum über die Mittellinie kommen. Torchancen gab es in den ersten zehn Minuten keine, doch nachdem dann Bergmann den Ball auf links erobert hatte, gelangte das Spielgerät zu S.Seidel, der von rechts scharf in die Mitte spielte, wo sich sich regelrecht eine Traube aus Spielern befand. Der ehemalige Waldsteiner P.Wolf war als Letzter am Ball und beförderte diesen aus kurzer Distanz ins eigene Tor.

Fünf Minuten später ging es schnell durch die Mitte, als P.Seiler aus der Abwehr heraus S.Seidel anspielte und dieser schnell weiterpasste in die Spitze. Seuß tauchte frei vor TW Zapf auf und ließ diesem bei seinem Schuss zum 0:2 keine Chance.

Die Granitler waren auch in der Folge Spiel bestimmend, jedoch kam der letzte Pass nur selten an, wodurch sich auch nicht sehr viele Torgelegenheiten ergaben. Die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne fehlte ein wenig. Ein Treffer von Seuß nach einer halben Stunde wurde vom Referee wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt – möglicherweise eine Fehlentscheidung. Die Münchberger konnten nur selten für Entlastung sorgen und brachten das Tor von TW Tögel nicht in Gefahr.

Das 0:3 fiel acht Minuten später dann doch, als Popp aus knapp 25 Metern abzog und Schödel den Ball leicht, aber entscheidend und für TW Zapf unhaltbar abfälschte.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Seuß das 0:4 auf dem Fuß, nachdem TW Zapf aus seinem Tor geeilt war, um einen Ball zu klären. Seuß setzte aus 18 Metern zum Heber an, der aber von einem Verteidiger auf der Linie geklärt wurde. Wenig später faustete Zapf einen Eckball von Müller an die Latte und im Nachgang scheiterte Sachs.

Die Granitler belagerten anschließend den Strafraum des ATSV und mehrfach „krachte“ es. Bei zwei, drei Aktionen hätte man sicherlich auf den Punkt zeigen können, aber die Partie lief stets weiter.

Nach einer Stunde spielte Feist den Ball von halbrechts in die Spitze, einem Verteidiger rutschte der Ball unter dem Fuß durch und somit war der Weg frei für Müller. Dieser schob unbedrängt zum 0:4 ein. Und nur fünf Minuten später müllerte es erneut: S.Seidel spielte in die Gasse, Seuß legte kurz vor dem herauseilenden Keeper quer und der mitgelaufene Müller musste den Ball nur noch ins leere Tor einschieben. Die Chance auf den Hattrick nach einem langen Ball von Seuß vergab Müller kurz darauf, als er etwas zu hoch zielte.

Die Hausherren gingen teilweise ziemlich ruppig in die Zweikämpfe, allen voran Gütling, der bei einem anderen Schiedsrichter, der die Fouls konsequenter geahndet und auch mal die ein oder andere Karte gezückt hätte, das Spielende nicht auf dem Feld erlebt hätte. Als Bergmann dann von Zapf im Strafraum zu Boden gerissen wurde, hätte es zwingend Elfmeter geben müssen, aber erneut blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.

Auf der Gegenseite hätte sich die phasenweise etwas leichtsinnige Spielweise der FCW-Defensive beinahe durch einen Gegentreffer gerächt, aber TW Tögel war bei der einzigen nennenswerten Chance des ATSV durch Ali auf der Hut und parierte stark. Für das letzte Highlight sorgte der eingewechselte M.Seiler mit einem Seitfallzieher nach einer Ecke, allerdings ging der Ball ziemlich weit übers Tor.

Es blieb beim 0:5 – die Waldsteiner Zweite Mannschaft feierte einen verdienten und nie gefährdeten Derbysieg und verabschiedet sich als Tabellenzweiter in die wohl verdiente Winterpause.

 

 

Kreisliga Nord, 20. Spieltag:

1.FC Waldstein – BSC Tauperlitz  5:0 (2:0)

(am Samstag, 19.03.2022, in Weißdorf)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW M.Seiler, 9 C.Sturm (ab 64. für 20), 11 L.Vogel (ab 55. für 18), 16 M.Heinritz, 19 M.Moreth (ab 74. für 3)

Schiedsrichter: Torsten Werner (Wunsiedel, Assistenten: Harald Ponader und Jürgen Becher) leitete in der fairen ersten Halbzeit tadellos, ließ aber nach der Pause, wo es drauf ankam, eine klare Linie vermissen und ließ sich von den Gästen zu viel gefallen.

Zuschauer: 60

Tore: 12. Min. Walter 1:0, 19. Min. Rüger 2:0, 69. Min. Kraus (FE) 3:0, 70. Min. Walter 4:0, 80. Min. Ullmann 5:0

 

Zu Beginn machten sich die Waldsteiner gegen aggressiv verteidigende Gäste das Leben selbst schwer. Zu wenig Ideen und zu viele Fehlpässe prägten die ersten Minuten. Doch die erste gute Aktion führte gleich zum Treffer: Ullmann spielte zu Kraus, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und Walter in Szene setzte. Dieser setzte sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler und TW Heidler durch und netzte per Flachschuss aus der Drehung ein.

Und auch nach dem zweiten guten Vorstoß durften die Gastgeber jubeln: Brandhorst spielte stark hinten raus und fand Kraus, dieser ließ den Ball zu Rüger prallen, welcher den Turbo startete. Er dribbelte sich durch die halbe BSC-Hintermannschaft, zog aus 20 Metern mit links ab und traf in den Winkel. Von der Unterkante der Latte sprang das Leder in die Maschen und das sehenswerte Solo gipfelte in einem herrlichen Treffer. Das 2:0 sollte den Tauperlitzern vorerst den Zahn ziehen.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr erlangte die Heimelf die Kontrolle, verpasste es aber, die Partie frühzeitig zu entscheiden. F.Sturm und Schratt scheiterten nach einer Ecke aus dem Getümmel heraus, J.Seilers Kopfballaufsetzer wurde von TW Heidler pariert und mit dem Halbzeitpfiff wurde erneut zweifach auf der Linie geklärt.

Hätte Brandhorsts Kopfballtreffer in Minute 50 gezählt, hätten die Waldsteiner den Gästen den erneuten Wind vielleicht gleich wieder aus den Segeln genommen, doch die Fahne ging nach oben und dem Tor wurde die Anerkennung wegen Abseits verweigert. So begann die Micklisch-Elf wieder aggressiv, ging nun aber auch mehrfach überhart in die Zweikämpfe. Glücklicherweise verletzte sich keiner der Waldsteiner, die sich von der aufkommenden Hektik anstecken ließen, ernsthaft.

Tröger – bereits in der ersten Halbzeit verwarnt – leistete sich mehrere Fouls, schlug nach der „letzten Ermahnung“ noch einmal zu und hätte spätestens hier die Ampelkarte sehen müssen, aber, da der Referee nicht durchgriff, bleib noch genügend Zeit, den Spieler auszuwechseln.

Bis auf einen guten Abschluss von Bächer, der an Heidler scheiterte, brachten die Granitler in dieser Phase wenig Sehenswertes auf den Rasen. Erst ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit entschied das Duell. C.Sturm, gut von Walter bedient, wollte sich den Ball am Gegenspieler vorbeilegen, wurde von diesem aber von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kraus sicher zum 3:0.

Und nur eine Zeigerumdrehung später stand es bereits 4:0: nach dem Flankenwechsel von Kraus flankte Bächer von rechts in die Mitte auf den zweiten Pfosten. Walter setzte seinen Kopfball im Fallen an den Innenpfosten, von wo aus das Leder ins Netz ging.

Ullmann, der kurz zuvor für den leicht angeschlagenen Kraus wieder eingewechselt worden war, profitierte von einem schlampigen Pass des BSC, ging engagiert dazwischen, lief der Gästeverteidigung davon und konnte sich anschließend die Ecke aussuchen. Kurz zuvor verfehlte Micklisch den durchstartenden Rüger mit seiner Blutgrätsche im Mittelfeld ohne Chance auf den Ball nur um Haaresbreite.

Gästetorhüter Heidler verhinderte mit einigen guten Paraden eine höhere Niederlage, unter anderem fischte er kurz vor dem Ende einen schönen Schlenzer von P.Seiler aus dem Winkel, während Becher im Tor der Gastgeber einen ruhigen Nachmittag verlebte und keinen nennenswerten Torschuss abwehren musste. Die Granitler wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten verdient, auch wenn im ersten Spiel nach der Winterpause noch einiges an Sand im Getriebe war.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 20. Spieltag:

1.FC Waldstein II – (SG) ASV Stockenroth / FC Zell 1:0 (1:0)

(am Sonntag, 20.03.2022, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 M.Heinritz, 3 J.Schneider, 5 S.Popp, 6 S.Seidel, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 A.Meister, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 16 M.Moreth;
4 M.Kefes (ab 56. für 2), 12 M.Klos (ab 86. für 7), 14 M.Seiler (ab 46. für 10)

Schiedsrichter: Müfit Bölükbasi (TuS Schauenstein) schaffte es, mit seiner Leistung das Niveau der Partie noch zu unterbieten, und brachte beide Lager gegen sich auf

Zuschauer: 90

Tor: 9. Min. Seuß 1:0

 

Das Derby konnte die Erwartungen nicht erfüllen und muss unter der Rubrik „Grottenkick“ einsortiert werden. Anders als im Hinspiel taten sich die Granitler sehr schwer, konnten nicht an die guten Vorbereitungsspiele anknüpfen, brachten den knappen Sieg am Ende aber doch über die Zeit.

Ein Freistoß von S.Müller, der in Minute 2 nicht allzu weit über die Querlatte ging, sollte für lange Zeit der einzige nennenswerte Torschuss der Gäste bleiben. Vor der Ausführung bat der Unparteiische darum, dass die Heimmannschaft die Trikots wechselt, da ihm offensichtlich erst nach dem Anstoß aufgefallen war, dass er schwarz und dunkelblau nur schwer auseinander halten konnte. In Minute 5 wurden dann die grünen Dressen, von Auswechselspieler Seiler beschafft, angezogen.

Die erste gute Aktion der Kruppa-Schützlinge führte dann gleich zum Tor, welches am Ende das einzige bleiben sollte. Müller spielte einen langen Ball leicht abgefälscht in die Spitze genau in den Lauf von Seuß. Dieser war schnell der SG-Defensive enteilt und schob überlegt zum 1:0 ein.

In der Folge ergaben sich gute Gelegenheiten für Pascal und Sandro Seidel, doch beide Male konnte zur Ecke geklärt werden. Richtige Hochkaräter gab es aber kaum. Die Waldsteiner hatten zwar Feldvorteile, aber vieles spielte sich im Mittelfeld ab.

Seuß rutschte eine scharfe, schwer zu nehmende Müller-Flanke über den Scheitel. Bei einem Freistoß von S.Seidel und auch beim Nachschuss aus kurzer Distanz von Meister war TW Mergner zur Stelle und hielt seine Elf im Spiel. Kurz vor der Pause drückte Meister den Ball doch über die Linie, als ein weiterer Freistoß von S.Seidel durch Freund und Feind hindurchgerutscht war. Doch der Referee hatte irgendwo eine Abseitsposition gesehen und gab den Treffer nicht – eine klare Fehlentscheidung.

Die anfangs ruhige Partie wurde mit zunehmender Spieldauer etwas hektischer, was auch an mehreren (weiteren) fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters lag. Die Halbzeitpause kam dann zur rechten Zeit, um die Emotionen ein wenig zu beruhigen.

Das ohnehin schwache Match sollte nach dem Seitenwechsel noch weiter an Niveau einbüßen. Die Waldsteiner spielten offensiv zu kompliziert und kamen kaum mehr bis zum Tor der Gäste durch. Ein Weitschuss von Moreth ging knapp vorbei und Sachs, nach guter Vorarbeit von S.Seidel bedient, verzog in aussichtsreicher Position. Ansonsten brachten die Platzherren nur sehr wenig zu Stande, während die Mannschaft von Jürgen Seibel sich etwas steigerte.

Für ein kleines Highlight sorgte der eingewechselte Michael Seiler, der nach einer SG-Ecke mit Ball am Fuß über den ganzen Platz sprintete und TW Mergner mit einem Flachschuss prüfte.

Die Gäste kämpften und waren zumindest bemüht, während Waldstein pomadig agierte, doch die einzige echte SG-Torchance durch Müllers Kopfball nach einer Ecke vereitelte TW Tögel mit einer starken Parade auf der Linie. Das Spiel, das vor allem in Hälfte Zwei alles andere als vergnügungssteuerpflichtig war, lebte allein von der Spannung. Viele Nickeligkeiten und Fouls taten ihr Übriges.

Die Entscheidung auf dem Fuß hatte Sandro Seidel fünf Minuten vor Schluss, nachdem Moreth sich auf der linken Seite durchgesetzt und drei Gegenspieler eingewirrt hatte. Doch Seidel zielte viel zu hoch und vergab diese sehr gute Gelegenheit.

In den letzten Minuten konzentrierte sich die Heimelf rein aufs Verteidigen. Stockenroth/Zell kam noch zu einigen Standardsituationen, aber gefährlich wurde es für das Waldsteiner Tor nicht mehr. So blieb es beim 1:0-Erfolg für die Zweite Granit-Mannschaft, der über die gesamte Spielzeit gesehen sicherlich in Ordnung geht. Hätte jedoch die SG irgendwie den Ausgleich geschafft, hätte man sich aber auch nicht beschweren dürfen.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 21. Spieltag:

(SG) TSV Enchenreuth / TSV Presseck II – 1.FC Waldstein II   0:6 (0:4)

(am Sonntag, 27.03.2022, in Presseck, Trainingsplatz)

 

1 F.Tögel, 2 M.Kefes, 3 J.Schneider, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 J.Schock, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 F.Bergmann;
4 S.Sturm, 12 M.Klos (ab 70. für 9)

Schiedsrichter: Ulrich Thümling (SV Froschbachtal) entschied vielleicht das ein oder andere Mal zu oft auf Abseits, hatte aber im Großen und Ganzen kaum Probleme mit der größtenteils fairen Partie

Zuschauer: 30

Tore: 16. Min. Bergmann 0:1, 25. Min. Popp 0:2, 30. Min. Müller 0:3, 35. Min. Seuß 0:4, 66. Min. Seuß 0:5, 75. Min. Sachs 0:6

 

Beim Tabellenzwölften gelang der Zweiten Granit-Garde ein nie gefährdeter und verdienter 6:0-Erfolg. In Abwesenheit von Trainer Matthias Kruppa (Corona-Quaratäne) coachte Sascha Sturm die Elf zum Sieg. Auch Zeh und P.Bergmann mussten eine virusbedingte Pause einlegen, dafür gab der ehemalige JFG-Spieler Jonas Schock nach längerer Pause sein Debüt bei den Herren.

Die SG begann forsch und erarbeitete sich in der Anfangsphase ein leichtes optisches Übergewicht. Die Gastgeber kamen zunächst besser mit dem harten, holprigen Untergrund (Trainingsplatz) zurecht. Doch als die Gäste vom Waldstein wie in der Vorwoche mit der ersten Chance die Führung erzielten, wendete sich das Blatt.

Während die meisten Spieler und Zuschauer nach einem Zweikampf zwischen Seuß und seinem Gegenspieler wohl auf einen Pfiff warteten, spielte Sachs den frei lauernden Bergmann an, der cool blieb und überlegt aus etwa zwölf Metern einschob.

Von nun an kamen die Granitler besser ins Spiel und erlangten schnell die Oberhand. Dennoch wäre beinahe der Ausgleich gefallen, als Dogru zu Spindler spielte. Der Angreifer befand sich zwar im Abseits, die Partie lief aber weiter und TW Tögel konnte sich im Eins gegen eins erstmals richtig auszeichnen. Es sollte die beste Gelegenheit der Platzherren bleiben.

Wenig später stellte der FCW auf 0:2, als sich Sachs auf der linken Seite gut durchsetzte und Popp mit einem leicht abgefälschten Ball bediente. Der Kapitän fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel aus acht Metern in die Maschen.

Fünf Minuten später erzielte Müller das schönste Tor des Tages, nachdem er Ruml den Ball abgeluchst hatte. Müller zog aus 30 Metern ab und der Ball senkte sich hinter dem zu weit vor seinem Kasten postierten TW Kusch ins Netz. Weitere fünf Minuten später zappelte der Ball erneut in den Maschen, als Seuß ebenfalls sehenswert traf. Sachs spielte auf der rechten Seite per Tunnel zu Müller. Dieser vollzog den Flankenwechsel zu Popp, welcher direkt in die Spitze weiterleitete. Seuß hob das Spielgerät über den Torhüter und drosch es anschließend aus kurzer Distanz in den Winkel.

Ein Freistoß von Schneider verfehlte das Ziel wenig später knapp. Kurz vor der Pause setzte Schneider per langem Ball Müller in Szene und dieser netzte per Heber ein, doch der Treffer zählte aufgrund einer klaren Abseitsposition des Schützen nicht. Dennoch waren die Waldsteiner in Hälfte Eins gnadenlos effektiv und machten aus sechs Torschüssen vier Treffer.

Mit der Vier-Tore-Führung im Rücken ließen es die Granitler im zweiten Abschnitt eher behäbig angehen. Zwar ließ die gut stehende Verteidigung um Kefes kaum etwas zu, aber nach vorne ging zunächst auch recht wenig. Als Popp der Ball nach einem Missverständnis zwischen Kusch und Schiffel vor die Füße fiel und Müller diesen über die Linie drückte, ertönte erneut ein berechtigter Abseitspfiff.

Erst mit dem Tor zum 0:5 konnten die Gäste noch einmal den Schalter umlegen. Bergmann eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, über Feist kam der Ball zu Sachs, der gekonnt in die Tiefe spielte. Seuß war auf und davon, umkurvte den Torwart und schoss unbedrängt ein.

In der Folge ergaben sich mehrere Möglichkeiten, die die Waldsteiner aber nicht clever genug ausspielten. Zu oft befand sich auch mindestens ein Spieler im Abseits. Nur Sachs konnte TW Kusch noch einmal überwinden und machte mit einem Flachschuss mit links das halbe Dutzend voll. Bergmann traf kurz vor dem Ende noch den Pfosten, doch es blieb beim 0:6. Waldstein II lieferte eine geschlossene, ordentliche Leistung ab und besiegte den Kontrahenten verdient.

 

 

Kreisliga Nord, 21. Spieltag:

(SG) TSV Enchenreuth / TSV Presseck I – 1.FC Waldstein I  1:0 (1:0)

(am Sonntag, 27.03.2022, in Presseck)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel, 6 A.Feist (ab 75. für 20), 9 C.Sturm (ab 66. für 10), 11 L.Vogel

Schiedsrichter: Jan Winterstein (1.FC Mitwitz, Assistenten: Thomas Mattes und Vedat Yalcin) fuhr eine großzügige, aber konsequente Linie, trat souverän auf und leitete trotz einiger strittiger Szenen sehr gut

Zuschauer: 100

Tor: 45.+2 Min. M.Burger 1:0

Gelb-rote Karten: Salkica (60., SG, Ballwegschlagen), Korzendorfer (90.+5, SG, Handspiel)

 

Das Spitzenspiel Vierter gegen Zweiter konnte nicht halten, was es versprach. Die Waldsteiner konnten gegen die SG Enchenreuth/Presseck ihr Potenzial nicht abrufen und mussten wie im Hinspiel erneut eine Niederlage einstecken.

Bereits in der Anfangsphase deutete sich an, dass die Heimelf es eher aus der Distanz versucht. Der Spielweise entgegen kam, dass sich TW M.Seiler gerne vor seinem Tor und nicht zwischen den Pfosten aufhält. Die ersten Versuche von M.Burger und Degelmann gingen jedoch recht deutlich drüber.

Ansonsten spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab, wo sich die beiden Teams neutralisierten. Nach zerfahrenem Beginn entwickelte sich in ein intensives, zweikampfbetontes Match auf überschaubarem Niveau. Allerdings legten die Hausherren die aggressivere Einstellung an den Tag, mit der die Granitler nicht zurechtkamen.

Ullmann wurde von TW Schuster abgedrängt und traf dann nur das Außennetz und Kraus‘ Versuch fehlten Kraft und Präzision. Ansonsten blieben die Klier-Schützlinge in der Offensive blass. Auf der Gegenseite zog wieder Spielertrainer M.Burger stramm ab – erneut zu hoch.

Die ereignisarme erste Hälfte neigte sich schon dem Ende entgegen, da jubelten die Gastgeber erstmals. Einen Einwurf verlängerte M.Burger per Kopf Richtung Tor. P.Seiler versuchte auf der Linie zu klären, schaffte es aber nicht, den Ball noch von der Linie zu kratzen. Da er aber von einem Angreifer, der zunächst passiv im Abseits war, gehalten wurde und somit durch die Behinderung aus „passiv“ „aktiv“ wurde, schnellte die Fahne von Assistent Yalcin nach oben und dem Treffer wurde die Anerkennung verweigert.

Doch es dauerte nicht lange, da zappelte das Leder erneut im Netz hinter TW Seiler und diesmal zählte das Tor. Die Waldsteiner kriegten den Ball nicht geklärt und M.Burger kam aus der Distanz zum Abschluss. Sein 22-Meter-Schuss landete hinter dem FCW-Schlussmann in den Maschen. Ein unnötiger Gegentreffer zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn die Nachspielzeit der ersten Hälfte lief bereits.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verteidigte die SG nun noch tiefer, aber blieb der aggressiven Linie treu. So kamen die Waldsteiner zu mehr Platz auf dem Feld und mehr Ballbesitz, aber an Spielideen mangelte es weiterhin. Die immer wieder lang geschlagenen Bälle fanden nur selten den Mitspieler. Auch beim flachen Passspiel agierten die Gäste zu oft zu ungenau. So ergaben sich nur selten überhaupt Torabschlüsse, zwingende Chancen blieben völlig aus.

Nach einer Stunde holte sich der bereits verwarnte Salkica die gelb-rote Karte wegen Ballwegschlagens ab. Doch das verbesserte die Situation für die Waldsteiner nicht. Die Überzahl machte sich kaum bemerkbar. Ein Kopfball von Brandhorst nach einer Ecke (vorbei) und ein Schuss von Kraus (Parade Schuster) waren noch die zwei „besten“ Gelegenheiten. Ansonsten agierten die Granitler planlos und hätten wohl noch bis zum nächsten Tag spielen können und dennoch kein Tor erzielt.

Eine gute Möglichkeit bot sich dann doch noch, als Kraus über rechts kam und scharf in die Mitte spielte, doch C.Sturm brachte die Kugel nicht über die Linie. TW Schuster stand goldrichtig und verhinderte den Ausgleich. Aufgrund vieler Spielverzögerungen zeigte der Unparteiische fünf Minuten Nachspielzeit an und musste noch eine weitere Minute draufgeben, da Korzendorfer mit einem absichtlichen Handspiel im Mittelfeld einen Angriff unterband und so um die zweite Ampelkarte der Partie bat.

Enchenreuth/Presseck war nicht die bessere, aber die bissigere Mannschaft und entschied das Duell nicht völlig unverdient für sich. An sich wäre ein torloses Remis gerecht gewesen, denn dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient, aber der goldene Treffer von Michael Burger ließ die Waldsteiner gegen die SG erneut mit leeren Händen dastehen.

 

 

Toto-Pokal, Viertelfinale:

1.FC Waldstein – SG Regnitzlosau  2:8 (0:6)

(am Freitag, 08.04.2022, in Weißdorf)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 6 P.Körbe, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 13 F.Bergmann, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm;
4 P.Schratt (ab 46. für 4), 5 F.Zeh (ab 61. für 11), 7 P.Seidel (ab 73. für 2), 12 J.Schock (ab 78. für 10), 14 H.Bergmann

Schiedsrichter: Christopher Zier (SpVgg Oberkotzau, Assistenten: Felix Egelkraut und Lucas Müller) konnte den Überblick nicht behalten und schaffte sich bei beiden Mannschaften keine Freunde

Zuschauer: 22

Tore: 9. Min. Tac 0:1, 14. Min. Herrmann 0:2, 16. Min. Stadelmann 0:3, 34. Min. Tac 0:4, 44. Min. Tac 0:5, 45.+2 Min. Krannich 0:6, 54. Min. Binder 0:7, 65. Min. Seebauer 0:8, 69. Min. C.Sturm 1:8, 78. Min. Kraus 2:8

 

Kurzfristig musste die Partie von Sparneck, wo der Platz unter Wasser stand, nach Weißdorf verlegt werden, wo es aber auch schneite und der Untergrund schmierig war. Die Kreisspielleitung bestand auf eine Austragung, während die anderen beiden Viertelfinalspiele kurz vor knapp doch noch abgesagt werden konnten.

Der Bezirksligist kam von Beginn an besser zurecht und war gegen die stark ersatzgeschwächte Heimelf stets einen Schritt schneller. Waldstein stand tief und konnte sich dem Druck der Gäste anfangs noch gut erwehren. TW Becher parierte einen strammen Schuss und nach vorne gaben sich zwei, drei Entlastungsangriffe, die aber nicht gut ausgespielt wurden.

Nach knapp neun Minuten eröffnete aber der agile Tac den Torreigen mit einem platzierten Flachschuss aus 20 Metern. Und nur fünf Minuten später erhöhte Herrmann bereits auf 0:2. Er kam nach einer Ecke frei zum Kopfball, welchen F.Sturm noch für Becher unhaltbar abfälschte. Als Stadelmann kurz darauf schon zum dritten Treffer einschob, war die Partie nach der Anfangsviertelstunde bereits entschieden.

Die SGR nahm im Anschluss etwas den Fuß vom Gas, verlor aber keineswegs die Kontrolle über das Match. Die Granitler agierten in der Defensive an diesem Tage mehrfach unglücklich oder einfach zu träge und vor allem P.Seiler hatte einen gebrauchten Tag erwischt.

So wurde Tac nach gut einer halben Stunde bei seiner sehenswerten Einzelaktion nicht aufgehalten, sondern nur begleitet. Von halblinks kommend traf er per Flachschuss ins lange Eck. Derselbe Spieler war es, der kurz vor der Pause das 0:5 markierte – ähnlich wie beim ersten Treffer zog er aus der zweiten Reihe ab und diesmal wurde der Schuss noch abgefälscht.

Als die einminütige Nachspielzeit bereits abgelaufen war, gab es noch einmal Ecke für Regnitzlosau. Erneut konnten die Platzherren den Ball nicht klären und somit war das halbe Dutzend bereits zum Pausentee voll. Während alle Spieler auf dem Platz blieben und nach kurzer Erholung weitermachen wollten, verzog sich das Schiri-Trio in die Kabine und ließ die Mannschaften unnötig lange warten.

Dann konnte es doch weitergehen mit der Schneelotterie. Regnitzlosau schöpfte das Wechselpotential aus und brachte einige neue Spieler, was ein wenig den Spielfluss hemmte. Dennoch dauerte es keine zehn Minuten bis der bemitleidenswerte TW Becher die Kugel erneut aus dem Netz holen musste. Nach der ersten schönen Kombination der Gäste im zweiten Abschnitt konnte sich der eingewechselte Binder in die Torschützenliste eintragen.

Zwar stabilisierte sich die FCW-Abwehr in Hälfte Zwei etwas durch die Einwechslung von Schratt, der direkt von der Uni angereist war, dennoch blieb die SG Ton angebend. Und so köpfte der ebenfalls eingewechselte Seebauer nach 65 Minuten unbedrängt zum 0:8 ein.

Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und sorgten im Anschluss noch für Ergebniskosmetik. Ebenfalls positiv in Erscheinung traten die aushelfenden Spieler aus der Zweiten Mannschaft, die ihre Sache gut machten. Nach einem Freistoß spielte Kraus von der Torauslinie vor den Kasten, wo C.Sturm lauerte und nicht mehr viel falsch machen konnte. Auch der zweite Waldsteiner Treffer entstand aus einem Standard: Walter spielte einen Freistoß ebenfalls von rechts ins Zentrum auf Kraus, der zum Endstand von 2:8 einnetzte.

Da die Partie entschieden war, beendete der Unparteiische das ungleiche Duell ein paar Minuten zu früh. Regnitzlosau war an diesem Tage die spritzigere Mannschaft, ließ Ball und Gegner – so gut es auf dem Untergrund ging – gekonnt laufen, siegte am Ende deutlich mit 2:8 und zog verdient ins Halbfinale ein.

 

 

Kreisliga Nord, 24. Spieltag:

1.FC Waldstein – FC Eintracht Münchberg II  6:1 (1:0)

(am Karsamstag, 16.04.2022, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW M.Seiler, 6 A.Feist (ab 60. für 20), 9 C.Sturm (ab 53. für 17), 11 L.Vogel (ab 59. für 2)

Schiedsrichter: Frank Löwlein (SpVgg Wonsees, Assistenten: Benjamin Than und Serkan Uzun) fuhr eine großzügige Linie, die er fast bis zum Ende konsequent durchzog

Zuschauer: 120

Tore: 19. Min. Ullmann 1:0, 46. Min. Kraus 2:0, 51. Min. Rüger 3:0, 55. Min. Ullmann 4:0, 60. Min. Walter 5:0, 86. Min. J.Seiler 6:0, 88. Min. Szewzyk 6:1

 

Im Nachbarschaftsderby begannen beide Mannschaften abwartend und mussten die Feinjustierung im Passspiel noch finden. So dauerte es knapp 20 Minuten bis zur ersten Chance, doch diese brachte gleich die Führung, als eine Walter-Ecke von einem Gästespieler verlängert wurde und Ullmann den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Wenig später setzte Rüger Ullmann gut ein, doch das Zwischending zwischen Torabschluss und Querpass landete in den Händen von TW Wirth. Zwar hatte Waldstein nun optisch leichte Vorteile, aber hochkarätige Chancen blieben Mangelware.

Nach und nach kamen die Gäste besser auf und hatten Möglichkeiten auf den Ausgleich. Im Anschluss an einen Freistoß traf Bodenschatz die Querlatte und Szewzyks Nachschuss ging drüber. Kurz vor der Pause verlangte Hubrich Granit-Schlussmann Becher alles ab, doch dieser parierte und so ging die bis dahin recht ausgeglichene Partie mit dem knappen Spielstand von 1:0 in die Halbzeit.

Die Waldsteiner kamen aber sehr druckvoll aus der Kabine und nur 18 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Kraus nach einem Missverständnis in der Eintracht-Defensive auf 2:0 gestellt. Für die Heimelf ergaben sich nun Möglichkeiten beinahe im Minutentakt.

Kraus hämmerte die Kugel an die Querlatte und P.Seiler scheiterte an Wirth, ehe Rüger mit einem langen Ball auf die Reise geschickt wurde, etwas glücklich den Torhüter umkurven konnte und zum 3:0 einschoss. Nach einer Hereingabe von Bächer war wieder Ullmann zur Stelle, der aus kurzer Distanz den vierten Treffer markierte.

Nach guter Vorarbeit von J.Seiler besorgte Walter im zweiten Versuch das 5:0 nach einer Stunde. Damit hatte man den Münchbergern den Zahn gezogen und die Partie entschieden. Dennoch bot sich kurz darauf Schlegel die beste Gelegenheit auf ein FCE-Tor, als er aus drei Metern über den leeren Kasten schoss.

Die Waldsteiner kontrollierten das Match und nahmen den Fuß etwas vom Gas, mussten zudem sowohl Kraus als auch Brandhorst verletzungsbedingt ersetzen.

Jacob Seiler setzte vier Minuten vor dem Ende einen direkten Freistoß aus etwa 24 Metern an die Unterkante der Latte und in die Maschen zum 6:0. Szwezyk war es vorbehalten, für den Ehrentreffer zu sorgen, als er bei einem fragwürdigen Foulelfmeter zunächst in Torwart Becher seinen Meister fand, den Nachschuss aber doch versenken konnte.

Nach gemächlicher erster Halbzeit drehten die Klier-Schützlinge im zweiten Abschnitt auf und schossen einen sicheren Sieg heraus. Rügers Treffer in der Schlussminute nach schöner Kombination durch die Mitte wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 24. Spieltag:

1.FC Waldstein II – FC Eintracht Münchberg III  6:0 (1:0)

(am Karsamstag, 16.04.2022, in Sparneck)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 F.Bergmann, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
3 J.Schneider, 12 M.Klos (ab 69. für 13), 14 L.Hecker (ab 58. für 10), 15 J.Schock (ab 58. für 5)

Schiedsrichter: Sascha Krügel (TV Selb-Plößberg)

Zuschauer: 60

Tore: 22. Min. Seuß 1:0, 57. Min. Seuß 2:0, 67. Min. Hecker 3:0, 69. Min. Seuß 4:0, 79. Min. Sachs 5:0, 86. Min. Seuß 6:0

Gelb-rote Karte: 69. Min. Altuntas (FCE, Meckern/Unsportlichkeit)

 

Das A-Klassen-Derby sollte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie das Kreisliga-Spiel. So begannen auch hier beide Teams mit dem Fuß auf der Bremse. Doch die Platzherren übernahmen als Erste die Initiative. F.Bergmann und Popp gaben erste Schüsse ab und Seuß bot sich nach gut einer Viertelstunde die bis dahin beste Gelegenheit, doch nach Pass von Sachs traf er den Ball vor dem Tor nicht richtig. Besser machte es der Torjäger einige Minuten später, als Seidel ihn nach Balleroberung anspielte und Seuß das Leder aus 14 Metern in den Winkel drosch.

Nach einer halben Stunde setzte Seuß den Ball von der Strafraumkante an die Latte und Popp zielte etwas zu hoch. Noch einmal prüfte Seuß den gegnerischen Keeper, ehe der Unparteiische zum Pausentee bat.

F.Bergmann hatte kurz nach Wiederanpfiff das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber ebenso an TW Toprak wie kurz darauf Seuß. P.Bergmanns Heber fehlte ein wenig das Tempo und konnte so noch von der Linie gekratzt werden.

In Minute 57 war das zweite Tor dann aber fällig, als erneut Seidel vorbereitete, von rechts vors Tor passte und Seuß keine Mühe hatte einzunetzen. Auf der Gegenseite setzte sich Kefes rustikal im Strafraum durch und brachte beim Ballgewinn seinen Gegenspieler zu Fall, aber die Pfeife blieb stumm. Die Gästespieler haderten mehr und mehr mit dem Schiedsrichter und Altuntas, der sich gar nicht mehr beruhigen wollte, sah zunächst Gelb wegen Meckerns und wenig später auch die Ampelkarte, als er erneut eine Entscheidung kommentierte und dem Schiedsrichter hämisch applaudierte.

Die Granitler ließen sich dadurch nicht von ihrem Spiel abbringen und legten weitere Tore nach: P.Bergmann spielte gut in die Tiefe, Seuß blieb zunächst am Torhüter hängen, konnte ihn dann doch umkurven und spielte quer vors Tor, wo Hecker nur noch einschieben musste. Kurz darauf landete ein Querschläger der Gäste am zweiten Pfosten bei Seuß, der nicht lange fackelte und auf 4:0 stellte.

Dietel brachte wenig später Klos zu Fall und der Referee zeigte auf den Punkt. Hecker trat an, scheiterte aber mit dem eher schwach getretenen Elfer an TW Toprak. Es ergaben sich weitere Möglichkeiten: Schock traf den Pfosten und Klos‘ Nachschuss ging drüber. Nach einer Ecke von Schock stand Sachs parat und erzielte wuchtig den fünften Treffer.

Den Schlusspunkt setzte Seuß mit seinem vierten Tor an diesem Tage, als er nach guter Vorarbeit von F.Bergmann und Hecker vor dem Kasten die Nerven behielt und clever einschob. Auch wenn das Niveau der Partie über weite Strecken überschaubar blieb, sicherte sich Waldsteins Zweite Mannschaft einen ungefährdeten Derby-Erfolg.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 25. Spieltag:

FC Martinlamitz II – 1.FC Waldstein II  1:5 (1:2)

(am Ostermontag, 18.04.2022, in Martinlamitz)

 

1 F.Tögel, 2 J.Schock, 3 J.Schneider, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 12 M.Klos, 13 P.Bergmann;
9 L.Hecker (ab 56. für 2), 14 M.Kruppa

Schiedsrichter: Berndt Unglaub (TuS Förbau) hatte ein leichtes Amt

Zuschauer: 30

Tore: 6. Min. Müller 0:1, 11. Min. Karaman 1:1, 19. Min. Feist 1:2, 56. Min. Seidel 1:3, 85. Min. Seuß 1:4, 90.+3 Min. Sachs 1:5

 

Zwar besiegten die Waldsteiner das Tabellenschlusslicht aus Martinlamitz relativ deutlich mit 5:1, aber wirklich überzeugend war die Leistung der Kruppa-Elf nicht. Die Gäste agierten vom Anstoß weg behäbig, zu kompliziert und ungenau, während die Platzherren zumindest präsent waren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten dagegenhielten.

Auch der schnelle Führungstreffer half Waldstein nicht in die Spur. Seuß schickte Schock, dieser passte vors Tor, wo Feist an TW Bascil scheiterte, doch der Abpraller landete bei Müller. Dieser drehte sich und schloss aus etwa 14 Metern flach ab. Während Bascil und ein Verteidiger sich gegenseitig irritierten, trudelte der Ball ins lange Eck.

Doch die Führung hielt keine fünf Minuten, denn die FCW-Defensive ließ Karaman gewähren, der den Ball in der Gefahrenzone in aller Seelenruhe annehmen und sich drehen konnte sowie per Flachschuss zum Ausgleich einschoss.

Nach einem Eckball von Müller sprang der Ball dann von Sachs zu Feist, der aus kurzer Distanz zur erneuten Führung traf. Doch wiederum brachte der Treffer den Granitlern keine Sicherheit. Bei den Waldsteinern, die trotz einiger Ausfälle eine gute Truppe ins Rennen schicken konnten, lief einfach wenig Konstruktives zusammen.

Es boten sich durchaus einige Gelegenheiten, doch waren kaum zwingende dabei und der Zug zum Tor fehlte. Auch eine scharfe Flanke von Bergmann, die an den Außenpfosten klatschte, rüttelte den Favoriten nicht wach. Die Gastgeber kamen vereinzelt zu ordentlichen Ballstafetten, aber auch auf dieser Seite wurde es nicht häufig wirklich gefährlich. In ein oder zwei Situationen hatten die Waldsteiner ein wenig Glück, dass der Unparteiische nicht auf den Punkt zeigte.

Nach guter Vorarbeit von Schneider und Schock bot sich Seuß nach 52 Minuten eine sehr gute Gelegenheit, aber erneut fehlten Präzision und Wucht. Kurz darauf wurde ein Kopfball von Seuß auf der Linie geklärt. Schock setzte dann aus der zweiten Reihe zum Schlenzer an, dieser landete am Querbalken. Seidel setzte gut nach und konnte zum 1:3 abschließen.

In der Folge war von Martinlamitz offensiv nicht mehr sehr viel zu sehen, aber die Waldsteiner taten sich weiterhin schwer. Die sich bietenden Möglichkeiten wurden schlecht ausgespielt, wahlweise wurde die vielbeinige Abwehr angeschossen. Für die Außenstehenden zog sich das Match in Hälfte Zwei wie Kaugummi.

Erst in der Schlussphase war Waldstein noch zwei Mal erfolgreich: nach gutem Steilpass von Schock schaffte es Seuß fünf Minuten vor Schluss endlich, den Ball am herauseilenden Torhüter vorbei in die Maschen zu schieben. Und ein Kopfball von Sachs nach einer Ecke prallte von der Latte über den Rücken des Keepers ins Netz.

Am Ende reichte eine sehr durchwachsene Leistung für den Erfolg beim Tabellenschlusslicht. Allerdings wird so beim nächsten Spiel in Kleinschwarzenbach sicher kein Dreier herausspringen.

 

 

Kreisliga Nord, 25. Spieltag:

SV Froschbachtal – 1.FC Waldstein I  0:2 (0:0)

(am Ostermontag, 18.04.2022, in Bobengrün)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 6 A.Feist, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 7 P.Körbe (ab 84. für 9), 11 L.Vogel (ab 59. für 9), 14 J.Weiß (ab 88. für 10)

Schiedsrichter: Stefan Egelkraut (ASGV Döhlau, Assistenten Jonas Müller und Julian Vogl) leitete die faire Partie ordentlich

Zuschauer: 180

Tore: 66. Min. Rüger 0:1, 90. Min. Rüger 0:2

 

Die Anfangsminuten versprachen einiges, was der Rest der Partie mitnichten halten konnte. C.Sturm feuerte den ersten Schuss nach nicht einmal 20 Sekunden ab, allerdings in die zweite Etage. Auf der Gegenseite stürmte TW M.Seiler bei der Abwehr eines Freistoßes aus seinem Tor und Toptorjäger Hager, der ansonsten blass blieb, hätte aus der zweiten Reihe mit einem Heber bereits die frühe Frösche-Führung erzielen können, traf den Ball aber nicht gut genug.

Im Anschluss distanzierten sich beide Mannschaften eher von den gegnerischen Strafräumen, Höhepunkte blieben aus. Während die Granitler es immer wieder spielerisch und nur ab und zu mit langen Bällen versuchten, setzten die Platzherren öfter auf dieses Mittel, aber ohne durchschlagenden Erfolg. Die Spielanteile wogen im ersten Abschnitt leicht hin und her und das Tempo, welches mit der anfänglichen Hektik einherging, ließ mit zunehmender Spieldauer nach.

In den Minuten vor der Pause konnten die Gastgeber etwas mehr Ballbesitz verbuchen, aber nennenswerte Torchancen entstanden dadurch weiterhin keine. Ullmann hatte kurz vor dem Pausenpfiff die aussichtsreichste Gelegenheit, versäumte es aber gleich mit links abzuziehen und verschenkte die gute Position dadurch, dass er sich den Ball auf den rechten Fuß legte – sein Schuss wurde abgeblockt.

So wurden mit dem leistungsgerechten, torlosen Spielstand die Seiten getauscht. Und auch anfangs der zweiten Hälfte plätscherte die Partie vor sich hin. Doch nach und nach eroberten nun die Waldsteiner Feldvorteile. Ein Schussversuch von Rüger landete im Fangnetz, ansonsten herrschte weiterhin Chancenarmut.

Dies änderte sich in Minute 66, als Walter einen Freistoß aus dem Mittelfeld in die Spitze schlug, Rüger den Ball gekonnt annahm und aus der Drehung unter TW Miksche hindurch im Netz versenkte.

Auf der Gegenseite parierte TW Seiler einen Kopfball von Menger sicher. Ansonsten ließen die nun etwas tiefer stehenden Granitler wenig zu und obwohl Froschbachtal in der Folge versuchte, mehr Druck zu entwickeln, wurde es kaum gefährlich für das Waldsteiner Tor.

Das Spiel lebte von der Spannung und wurde erst in der Schlussminute entschieden, als Schmidt ein Fehlpass unterlief und er für Rüger auflegte. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten, beförderte das Spielgerät zum umjubelten 0:2 aus 16 Metern platziert in die Maschen und avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner.

Erneut war es ein Spitzenspiel, welches die Erwartungen nicht vollends erfüllen konnte, was möglicherweise auch am Untergrund lag, der sich in ziemlich schlechter Verfassung befand. Die Waldsteiner, die unter anderem auf die verletzten Kraus und Brandhorst verzichten mussten, nahmen die Punkte aus Bobengrün vielleicht etwas glücklich, aber nicht unverdient mit, bauten den Vorsprung auf den Kontrahenten aus und hielten den Kampf um Platz 1 im Fernduell mit dem TuS Schauenstein weiter offen.

 

 

Kreisliga Nord, 19. Spieltag (Nachholspiel):

FC Wiesla Hof – 1.FC Waldstein I  2:3 (2:1)

(am Freitag, 22.04.2022, in Hof)

 

1 J.Becher, 4 P.Schratt, 6 T.Bächer, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 12 P.Rüger, 14 J.Weiß, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW M.Seiler, 7 A.Seuß (ab 46. für 9), 16 M.Sachs (ab 81. für 20), 19 M.Moreth (ab 46. für 11)

Schiedsrichter: Sebastian Weber (FC Frankenwald; Assistenten Eugen Schäfer und Nick Wirth) fand nicht mit all seinen Entscheidungen bei jedem Anklang, leitete aber im Großen und Ganzen souverän und ließ wenig Hektik aufkommen

Zuschauer: 90

Tore: 27. Min. Bächer 0:1, 32. Min. T.Speck 1:1, 45. Min. Hohenberger 2:1, 46. Min. Seuß 2:2, 65. Min. Rüger 2:3

 

Im vierten Versuch (nach einer Corona-Absage Ende 2021 und zwei witterungsbedingten Ausfällen) konnte die Partie im „Käfig“ bei Wiesla Hof endlich ausgetragen werden. Der Platz war jedoch beinahe zu so hart und holprig wie der vier Tage zuvor in Bobengrün.

Die ersatzgeschwächten Granitler benötigten wenig Eingewöhnungszeit und hatten schnell leichte Feldvorteile. Nach knapp vier Minuten bot sich Rüger die erste Gelegenheit, nachdem TW Schimmel den Ball hatte fallen lassen, aber der Waldsteiner trat auf das Spielgerät und stolperte. Rüger war es auch, der eine Viertelstunde später einen langen Ball von F.Sturm per Kopf zu C.Sturm weiterleitete, doch dieser vergab die sehr gute Möglichkeit kläglich.

Die beiden Mannschaften boten eine muntere Partie, in der die Gäste nur selten den Weg bis zum Tor fanden, die Hausherren jedoch zunächst gar nicht. Am Strafraum waren die beiden Mannschaften meist mit ihrem Latein am Ende. Dennoch gelang es den Granitlern vereinzelt für Gefahr zu sorgen.

Nach einer starken Kombination über mehrere Stationen setzte Bächer zur Flanke an. Diese wurde zwar abgefangen, aber Bächer setzte energisch nach, legte den Ball am Gegenspieler vorbei und zog aus spitzem Winkel ab. Den strammen Schuss konnte der Torhüter nur noch ins eigene Tor lenken.

Zu diesem Zeitpunkt war die Führung für Waldstein durchaus verdient, doch das Spiel der Klier-Schützlinge erlebte nach einer halben Stunde einen Bruch und sie ließen sich die Butter vom Brot nehmen. Auslöser war der Ausgleichstreffer aus dem Nichts, nachdem Kuttler einen Freistoß aus der eigenen Hälfte nach vorne gedroschen hatte. Die Waldsteiner pennten im Kollektiv, Hohenberger spielte zu T.Speck und dieser markierte das überraschende 1:1.

In der Folge waren die Granitler völlig von der Rolle, nichts ging mehr zusammen und die Hofer übernahmen das Kommando – zumindest waren sie fortan besser im Spiel. Torchancen konnten sie sich weiterhin keine erspielen. Waldsteins Aggressivität wär plötzlich verschwunden und die langen Bälle kamen postwendend zurück. Nur ein guter Pass in die Spitze von Rüger war vielversprechend, aber Vogel konnte die Gelegenheit nicht nutzen und die Kugel trudelte am Tor vorbei.

Mit dem Halbzeitpfiff gelang Wiesla mit der zweiten Chance das zweite Tor. Nach einem Einwurf dribbelte sich Hohenberger durch ein Spalier von vier Waldsteinern und versenkte das Spielgerät links unten, wohl mit der Pike.

Die Pause kam für die Gäste zum rechten Zeitpunkt, um sich neu zu sammeln. Zudem brachte der Coach frischen Wind von der Bank. Und einer der Joker stach bereits nach 28 gespielten Sekunden! Nach einer Kopfballvorlage von Walter ließ der gerade eingewechselte Seuß seinem Gegenüber mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte keine Abwehrchance... 2:2 und die Waldsteiner waren wieder voll in der Partie.

Es bot sich nun ein ähnliches Bild wie in der ersten halben Stunde: die Granitler erarbeiteten sich Vorteile und kamen immer wieder zu Gelegenheiten, während Wiesla zwar am Spiel teilnahm, aber offensiv harmlos blieb. Ullmanns Schuss wurde von der Linie gekratzt und Seuß setzte nach guter Vorarbeit von Moreth etwas überhastet zu hoch an.

Als es Freistoß im Mittelkreis gab, tippte J.Seiler den Ball an, Walter legte ihn sich vor und schlug ihn nach vorne. Rüger stieg am höchsten und seine Kopfballbogenlampe landete am langen Pfosten in den Maschen zur erneuten und viel umjubelten Gästeführung.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie nun etwas hektischer. Die Waldsteiner spielten nicht mehr so zielstrebig nach vorne, verteidigten aber hinten alles weg. Die Hofer konnten spielerisch nicht mehr zulegen und versuchten gerade in der Schlussphase mit schauspielerischen Einlagen, sich Freistöße in aussichtsreicher Position zu ermogeln. Doch der Unparteiische fiel nicht darauf herein. Dafür gingen die Gastgeber nun robuster in die Zweikämpfe und bettelten um die ein oder andere Verwarnung.

Das Match war durchaus spannend bis zum Schluss, aber da Wiesla in Hälfte Zwei keine nennenswerte Torchance zustande brachte, blieb es bis zum Ende beim Spielstand von 2:3. Hätten die Waldsteiner ihre Gelegenheit besser genutzt, wäre die Partie schon viel früher entschieden gewesen. So wurde es eben ein knapper, aber dennoch verdienter Erfolg beim Tabellenvierten.

 

 

Kreisliga Nord, 22. Spieltag (Nachholspiel):

1.FC Waldstein – FC Wüstenselbitz  4:0 (0:0)

(am Donnerstag, 28.04.2022, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 6 T.Bächer, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 13 F.Bergmann, 14 J.Weiß, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW F.Tögel, 7 A.Seuß (ab 65. für 20), 9 C.Sturm (ab 76. für 10), 11 L.Vogel (ab 67. für 2), 16 M.Sachs (ab 78. für 8), 17 D.Kraus

Schiedsrichter: Jochen Schuberth (1.FC Stammbach; Assistenten: Matthias Kodisch und Ali Ezer) hatte ein leichtes Amt, welches er zufriedenstellend ausfüllte

Zuschauer: 120

Tore: 51. Min. Ullmann 1:0, 56. Min. Ullmann 2:0, 77. Min. Rüger 3:0, 80. Min. Bächer 4:0

 

In der Anfangsphase übernahm die Heimelf schnell das Kommando und kam zu einigen Abschlüssen. Zwar waren die Spielanteile in den ersten Minuten ausgeglichen verteilt, aber bis zur 15. Minute konnten die Hausherren schon etwa sieben zu null Torschüsse verbuchen. Auch wenn nicht alle gefährlich waren, so waren die Direktabnahme von J.Seiler aus der Distanz sehenswert und Ullmanns Lattentreffer aus kurzer Distanz hochkarätig.

Als J.Seiler wenig später nach schöner Kombination zu Ullmann querlegte, hatten die Granitler den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Angreifer schoss TW Klier an und die gute Gelegenheit war vertan. Die Führung lag inzwischen in der Luft, doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Einschussmöglichkeiten rarer.

Die Gastgeber kontrollierten das Spiel, konnten nun aber nicht mehr so viel Gefahr entwickeln. Die Partie plätscherte in den Minuten vor der Pause vor sich hin, ehe Ullmann nach gutem, langem Ball von J.Seiler noch einmal an Klier scheiterte und Granit-TW Becher in der Nachspielzeit der ersten Hälfte bei einem abgefälschten Freistoß erstmals eingreifen musste.

Kurz nach Wiederanpfiff setzte Bächer Walters Eckball per Kopf an die Latte – insgesamt trafen bzw. streiften die Waldsteiner fünf Mal das Aluminium. Wie zuletzt gegen Münchberg lief es in Sparneck im zweiten Abschnitt besser und gut fünf Minuten waren gespielt, als der Führungstreffer fiel. Auf der rechten Seite wurde Bergmann eingesetzt und flankte gut getimt ins Zentrum. Ullmann lauerte am zweiten Pfosten und versenkte den Ball mit einem Flachschuss ins lange Eck an den Innenpfosten zum 1:0.

Weitere fünf Minuten später tauchte Bächer frei vor TW Klier auf und hätte selbst das 2:0 markieren können. Doch er legte uneigennützig quer und Ullmann bedankte sich mit seinem zweiten Tor. Per Grätsche beförderte er die Kugel unter die Latte.

Im Anschluss agierte die Heimelf etwas passiver, verlor aber nicht die Kontrolle über das Match. TW Becher durfte sich bei einem strammen, aber unplatzierten Schuss von Wimmer noch einmal auszeichnen – er hielt sicher.

Waldstein bestimmte das Duell gegen insgesamt offensiv harmlose Wüstenselbitzer, die jedoch nicht aufsteckten, ohne zu glänzen. In der Schlussviertelstunde legten die Platzherren noch einmal einen Zahn zu. Zunächst traf Rüger den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig und dieser kullerte am langen Pfosten vorbei.

Fabian Sturm setzte sich dann nach einem Doppelpass mit Bruder Christopher auf der linken sensationell durch und ließ sich nicht einmal von einem Foul stoppen. Im Strafraum spielte er zu Vogel, dieser legte zurück zu Rüger und dessen platzierter Flachschuss aus 20 Metern schlug links unten ein.

Den Schlusspunkt setzte Bächer, der nach gutem Zuspiel von Rüger den herauseilenden TW Klier überlupfte. In den verbleibenden Minuten passierte nicht mehr viel. So feierte der 1.FC Waldstein einen ungefährdeten und verdienten Erfolg, während der Konkurrent im Kampf um den Meistertitel in Issigau Federn ließ: Schauenstein spielte 1:1 beim 1.FC Höllental.

 

 

Kreisliga Nord, 27. Spieltag:

VfB Helmbrechts – 1.FC Waldstein I  0:1(0:0)

(am Samstag, 30.04.2022, in Helmbrechts)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 6 A.Feist, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
7 A.Seuß (ab 32. für 9), 17 D.Kraus (ab 68. für 20), 19 M.Moreth (ab 46. für 2)

Schiedsrichter: Dieter Illmann (SF Kondrau; Assistenten: Jürgen Rothig und Sven Peetz)

Zuschauer: 50

Tor: 90.+1 Min. Kraus (HE) 0:1

 

Beim Tabellenzehnten taten sich die Waldsteiner schwer und feierten am Ende einen knappen, aber verdienten Arbeitssieg. Die Granitler hatten durchaus mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl an Torchancen, doch für den Lucky Punch bedurfte es eines verwandelten Handelfmeters in der Nachspielzeit.

Bis auf zwei Gelegenheiten kurz nach einander nach einem Eckball konnten sich die Gäste zunächst kaum gefährlich in Szene setzen. Waldstein hatte mehr Ballbesitz, konnte diesen jedoch nicht in Einschussmöglichkeiten geschweige denn Tore ummünzen. Der passende Abnehmer wurde zu selten gefunden.

Der VfB Helmbrechts verteidigte kompakt und geschickt und schaffte es meist, die Granitler vom eigenen Tor fernzuhalten. Kam doch mal ein Schuss aufs Tor durch, so war TW Edelmann zur Stelle und entschärfte die Situation. Die Gastgeber hingegen verlegten sich aufs Konterspiel, doch auch die Defensive des FCW ließ kaum etwas zu. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff verpasste Rüger ein Zuspiel von Seuß knapp und bei einem Freistoß von Walter konnte sich wieder der Helmbrechtser Schlussmann auszeichnen. Edelmann war es auch, der Moreths Versuch nach knapp einer Stunde parieren konnte.

In Minute 70 hatte Langer die nennenswerteste Gelegenheit für die Hausherren, doch sein Schuss nach einem Konter ging am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite wehrte Edelmann erneut einen Walter-Freistoß ab und Seuß zielte zwei Mal ein wenig zu hoch. Auch Rügers Heber ging über die Latte. Und so zeichnete sich ein 0:0 bereits ab.

Doch dann entschied der Unparteiische in der Schlussminute nach einem Handspiel im Strafraum auf Elfmeter für die Gäste. Der eingewechselte Kraus legte sich die Kugel zurecht, versenkte sie platziert unten links und sorgte so für den erlösenden und viel umjubelten Siegtreffer.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 27. Spieltag:

TV Kleinschwarzenbach – 1.FC Waldstein II  5:1 (4:1)

(am Samstag, 30.04.2022, in Kleinschwarzenbach)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 T.Hofmann, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 9 J.Schock, 10 A.Müller, 13 P.Bergmann;
11 J.Schlegel (ab 60. für 9), 12 M.Klos (ab 60. für 10), 14 M.Kruppa

Schiedsrichter: Franz Klement (SpVgg Faßmannsreuth) leitete bis auf die etwas strittige Elfmetersituation souverän und hervorragend

Zuschauer: 40

Tore: 8. Min. T.Kaufmann 1:0, 29. Min. Schneider (Eigentor) 2:0, 34. Min. Knörnschild 3:0, 40. Min. M.Heß (Eigentor) 3:1, 45. Min. Süß 4:1, 50. Min. Rauner (FE) 5:1

 

Vierter gegen Dritter – das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der A-Klasse Frankenwald 1 konnte nicht halten, was es versprach. Einerseits wurde es aufgrund der schwachen Verteidigung der Gäste sowie der Effektivität der Krähen vor dem Tor zu einer klaren Angelegenheit, andererseits blieb das Niveau der Partie über die gesamte Spielzeit überschaubar.

Die erste Möglichkeit führte in der achten Minute bereits zum Torerfolg, als die Waldsteiner in einem Gestocher in und um den Granit-Strafraum den Ball nicht klären konnten und Kaufmann aus etwa sieben Metern abziehen konnte. Kleinschwarzenbach, das in der Anfangsphase leichte optische Vorteile hatte, zog sich dann etwas zurück und die Gäste fanden nach und nach etwas besser ins Spiel. Schock bot sich nach einer Ecke eine sehr gute Gelegenheit, doch sein Schuss wurde von Ruppert auf der Linie geklärt.

Der FCW hatte nun seine beste Phase, doch aus dem Nichts fiel das 2:0, was den Kruppa-Schützlingen den Wind aus den Segeln nahm. Einen fast von der Mittellinie getretenen Freistoß von Ruppert verlängerte Schneider per Kopf ins eigene Netz. Allerdings hatte dahinter ein Krähen-Angreifer gelauert und hätte wohl auch eingenetzt.

TW Tögel konnte fünf Minuten später einen strammen Schuss von halbrechts noch parieren, doch da alle Waldsteiner Verteidiger mindestens fünf Meter Sicherheitsabstand zu Knörnschild hielten, konnte dieser ungestört abstauben.

Zwar kam Waldstein durch einen Kopfball von M.Heß in den Winkel des eigenen Tores nach einer Freistoßflanke von Seidel noch einmal auf 3:1 heran, doch kurz darauf wurde Süß erneut nicht energisch genug gestört. Der TVK-Kapitän zog aus 16 Metern ab und versenkte den Flachschuss gegen die Laufrichtung von Tögel im linken unteren Eck.

Die Spielanteile waren zwar recht ausgeglichen verteilt, doch wurden mit einem recht deutlichen Spielstand von 4:1 die Seiten gewechselt. Kleinschwarzenbach machte aus fünf Torschüssen vier Tore, während die Granitler einfach schlecht verteidigten und die wenigen Abschlussmöglichkeiten vorne eben nicht so konsequent verwandeln konnten.

Die Vorentscheidung fiel dann fünf Minuten nach Wiederanpfiff, als der Unparteiische bei einem Foul am durchgebrochenen Köhler zunächst Vorteil laufen ließ und nachdem dieser die Chance im Fallen vergeben hatte, doch pfiff. Das Foul hatte wohl außerhalb des Strafraums stattgefunden, aber der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Rauner verwandelte den Elfmeter sicher.

Die Waldsteiner waren weiter um Ergebniskorrektur bemüht, doch die beste Gelegenheit in dieser Phase vergab Popp nach guter Vorarbeit von Feist. Die Spielanteile waren ausgeglichen verteilt und die Höhepunkte im zweiten Abschnitt waren rar gesät. Tögel parierte gegen Köhler und TW Stephan hielt einen guten Schuss von Feist. Ansonsten gab es keine nennenswerten Möglichkeiten. Das Match plätscherte dem Ende entgegen und am Spielstand von 5:1 sollte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr ändern.

Die drei Mannschaften, die um Platz 2 kämpfen, rückten dadurch näher zusammen, während sich der TSV Köditz durch einen 3:2-Erfolg beim Tabellenzweiten FC Saaletal Berg bereits die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse sichern konnte.

 

 

Kreisliga Nord, 23. Spieltag (Nachholspiel):

FC Ort – 1.FC Waldstein I  1:1 (0:1)

(am Donnerstag, 05.05.2022, in Ort)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 6 A.Feist, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 12 P.Rüger, 18 F.Sturm, 19 T.Bächer, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel (ab 73. für 12), 9 C.Sturm (ab 78. für 20), 14 F.Zeh, 16 M.Sachs, 17 D.Kraus (ab 64. für 11)

Schiedsrichter: Thorsten Fischer (ATS Hof/West; Assistenten: Hüseyin Eren und Oliver Vogl) begann gut, schlug sich nach und nach auf die Seite der Heimelf und traf zunehmend fragwürdige Entscheidungen, nahm aber auf den Spielausgang keinen entscheidenden Einfluss

Zuschauer: 75

Tore: 21. Min. Rüger 0:1, 87. Min. Schicker 1:1

 

Im letzten Nachholspiel in Ort konnten die Granitler ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und mussten sich am Ende mit einem Remis begnügen. Die Platzherren agierten defensiv kompakt, nach vorne meist mit langen Bällen, die selten zum Torabschluss führten, kämpften aber und nutzten in der Schlussphase einen Gästefehler gnadenlos zum Ausgleichstreffer aus.

Vom Anstoß weg kontrollierten die Waldsteiner die Partie und verbuchten einen hohen Ballbesitzanteil, während die Hausherren zunächst so gut wie nicht über die Mittellinie kamen. Jedoch sprangen kaum Torchancen heraus für den FCW. Nur ein überhasteter Abschluss per Seitfallzieher von J.Seiler war erwähnenswert.

Eine Standardsituation brachte nach 20 Minuten aber doch die Führung für die Gäste. J.Seiler schlug einen Freistoß von der linken Seite auf den zweiten Pfosten, wo Bächer per Kopf zurück ins Zentrum legte. Rüger war zur Stelle und markierte ebenfalls per Kopf das zu diesem Zeitpunkt verdiente 0:1.

Auch im Anschluss versäumte es Waldstein, Ball und Gegner laufen zu lassen, und agierte oft zu kompliziert. Einer der wenigen gelungenen Spielzüge endete in einem Schlenzer von J.Seiler, der jedoch das Ziel knapp verfehlte. Ansonsten wurde es kaum gefährlich für das Tor von TW Sadic. Und obwohl die Orter mit zunehmender Spieldauer ein wenig mutiger wurden, verlebte TW M.Seiler eine sehr ruhige erste Halbzeit.

Zur Pause wurde die neue LED-Flutlichtanlage eingeschaltet, deren Einstand der Grund für die späte Anstoßzeit (19:30 Uhr) war. Der FCO kam besser aus der Pause und verzeichnete den ersten Torschuss nur gut zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Der Versuch ging aber links vorbei und landete in der Werbebande.

Die Waldsteiner hatten zwar weiterhin mehr Ballbesitz, aber die Ideen im Spielaufbau fehlten. Erst nach knapp einer Stunde ergaben sich zwei nennenswerten Gelegenheiten. J.Seilers schöner Schuss aus gut 20 Metern ging nur knapp übers Gehäuse. Und wenig später setzte Walter nach starker Vorarbeit von F.Sturm einen Versuch neben das Tor. Ullmann wäre vielleicht in der besseren Position gewesen, aber Walter ließ sich den Abschluss nicht nehmen. Anschließend stockte das Offensivspiel der Granitler wieder. Auch Kraus, für den der gute, auf der „Sechs“ eingesetzte Vogel weichen musste, brachte kaum Impulse.

Und plötzlich bekamen die Orter, die bereits platt wirkten, die zweite Luft. Lochners Kopfball nach einem Freistoß parierte M.Seiler und Grießhammers Heber landete auf dem Tor. Die Heimelf spielte zunehmend ekliger und der Spielfluss wurde durch viele kleine Fouls immer wieder unterbrochen. Allerdings sah der Referee viele Zweikämpfe nun durch die „schwarz-weiße“ Brille. Alles in allem wurde es hektischer und die Partie lebte von der Spannung.

Einer der vielen langen Bälle der Orter wurde dem FCW in der Schlussphase zum Verhängnis. Die Ordnung fehlte in der Defensive, drei Verteidiger gingen nicht konsequent zum Ball und TW Seiler verharrte ein wenig zu lange auf der Linie. Als er dann doch herauseilte, konnte Schicker nicht mehr am Abschluss gehindert werden und sein Heber fiel zum viel umjubelten Ausgleichstreffer in die Maschen.

In den verbleibenden Minuten konnten die Granitler nicht mehr zulegen und so endete die Partie 1:1 unentschieden. Waldstein kam gegen den abstiegsbedrohten Gegner nur zu wenigen Torchancen und verpasste es, sich für das Spitzenspiel eine bessere Ausgangslage zu verschaffen. Ort hingegen erkämpfte sich den einen Punkt nicht unverdient und schöpft im Abstiegskampf nun noch etwas mehr Hoffnung, auch die Relegation noch umgehen zu können. Der Matchplan der Meyer-Elf ging auf.

 

 

Kreisliga Nord, 28. Spieltag:

1.FC Waldstein I – TuS Schauenstein  3:1 (1:1)

(am Samstag, 07.05.2022, in Sparneck)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 13 F.Bergmann, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW M.Seiler, 6 A.Feist, 9 C.Sturm (ab 87. für 12), 11 L.Vogel (ab 88. für 3), 14 J.Weiß, 16 J.Schüder (ab 56. für 20), 19 M.Moreth

Schiedsrichter: Robert Stich (SG Fuchsmühl; Assistenten Mario Bächer und Alexander Schultes) zog bei einigen wenigen Entscheidungen den Zorn der Einheimischen auf sich, leitete aber insgesamt souverän und sicher

Zuschauer: 434

Tore: 17. Min. Wunderlich 0:1, 36. Min. F.Bergmann 1:1, 47. Min. J.Seiler 2:1, 76. Min. Walter 3:1

 

Mit einem verdienten 3:1-Erfolg eroberten die Waldsteiner am Samstag die Tabellenspitze der Kreisliga Nord. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legte die Heimelf nach dem Seitenwechsel zu und zog dem Kontrahenten den Zahn.

Das Spitzenspiel begann flott und etwas hektisch, beide Mannschaften agierten zunächst ein wenig nervös. Die ersten Abschlussversuche brachten hüben wie drüben noch keine Gefahr. Doch der ersten richtigen Torchance folgte der Führungstreffer für den TuS: Fischer schlug einen Eckball ins Zentrum, wo Wunderlich nicht entscheidend gestört wurde und mit dem Hinterkopf das 0:1 erzielte. In der Folge waren die Gäste die etwas aktivere Mannschaft und verdienten sich die Führung. Dennoch spielte sich viel im Mittelfeld ab und hochkarätige Gelegenheiten blieben Mangelware.

Nach gut einer halben Stunde legten die Waldsteiner aber den Schalter um und ergriffen die Initiative. Zwei aussichtsreiche Möglichkeiten brachten noch keinen Torabschluss, da sowohl J.Seiler als auch Ullmann das Leder verfehlten bzw. nicht unter Kontrolle brachten. Doch als dann Ullmann von der rechten Seite perfekt vors Tor flankte, war der Ausgleich fällig: F.Bergmann nahm das Spielgerät direkt mit der Innenseite und netzte rechts unten ein.

Die Granitler hatten nun das Momentum auf ihrer Seite, doch gefährlich wurde es für das Tor von TW Pesterov bis zur Pause nicht mehr. Ein Schlenzer von Walter war deutlich zu hoch angesetzt, ansonsten kamen die Klier-Schützlinge zu keinen nennenswerten Abschlüssen und mit dem bis dato leistungsgerechten Remis ging es in die Pause.

Anders nach Wiederanpfiff: Ullmann wurde auf halblinks geschickt und eilte Richtung Tor. Drei Schauensteiner verfolgten ihn und Hellinger riss ihn zu Boden. Die einheimischen Fans forderten den Platzverweis, doch der Referee beließ es beim gelben Karton. Den anschließenden Freistoß legte sich J.Seiler zurecht und brachte den Ball aufs Torwarteck. Pesterov sah die Kugel spät und konnte den Einschlag nicht verhindern – 2:1 kurz nach der Pause!

Auch als Wunderlich gegen Walter nachtrat, drückte SR Stich ein Auge zu und zückte nur die gelbe Karte. Ansonsten blieb es im gutklassigen Spitzenspiel fair. Die beiden Mannschaften verteidigten gut und verhinderten zunächst weitere Einschussmöglichkeiten. Waldstein war hierbei die engagiertere Mannschaft und riss die Partie im zweiten Abschnitt an sich.

In Minute 74 kam Kraus im Strafraum zu Fall, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Keine zehn Sekunden später wurde auch Rüger gefoult und nun zeigte Stich auf den Punkt. Doch der eigentlich sichere Elfmeterschütze Kraus traf nur den linken Pfosten und verpasste es, für die Vorentscheidung in diesem Duell zu sorgen.

Das umjubelte 3:1 erzielte wenig später Walter, der einen Freistoß von der rechten Angriffsseite aus spitzem Winkel direkt aufs Tor zog. Links oben schlug der Ball ein.

Ullmann hätte kurz darauf endgültig den Deckel drauf machen können, doch nach guter Vorarbeit des schnellen Rüger setzte der wiedereingewechselte Angreifer den Ball ans Aluminium – diesmal war es der rechte Pfosten. Dennoch ließen die Waldsteiner nichts mehr anbrennen. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdiente sich die Klier-Elf den Erfolg und grüßt nun vom Platz an der Sonne.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 28. Spieltag:

1.FC Waldstein II – (SG) 1.FC Gefrees / TSV Streitau II  1:1 (1:1)

(am Sonntag, 08.05.2022, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Körbe, 8 M.Sachs, 9 J.Schock, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
10 A.Müller (ab 46. für 9), 12 M.Klos (ab 72. für 2), 14 M.Seiler (ab 63. für 5)

Schiedsrichter: Giousouf Ametoglu (SpVgg Faßmannsreuth) ließ phasenweise viel laufen, entschied dann aber zwischendurch auch wieder kleinlich und schenkte den Gästen einen Strafstoß

Zuschauer: 50

Tore: 28. Min. Feist 1:0, 33. Min. Kolb (FE) 1:1

 

Gegen die Zweite Garde der SG aus Gefrees und Streitau konnten die Waldsteiner erneut nicht überzeugen und mussten sich am Ende mit einem Remis begnügen. Die Luft scheint im Saisonendspurt raus zu sein.

Beide Mannschaften begannen behäbig und zeigten einen lauen Frühsommerkick. Sachs und Richly hatten die ersten Halbchancen für ihre Teams, aber wirklich gefährlich wurde es zunächst nicht. TW Seiferth hielt einen Schuss von Feist im Nachfassen, da waren bereits 24 Minuten gespielt. In der Folge wurde die Partie etwas munterer.

Erneut war Seiferth vier Minuten später gegen Sachs zur Stelle, ehe er doch hinter sich greifen musste. Sachs bediente Feist, der aus etwa zehn Metern halblinker Position ins kurze Eck traf. Seuß hatte wenig später eine gute Kopfballchance, aber er konnte Seiferth nicht überwinden.

Auf der Gegenseite traf Jahreis eine Liebig-Flanke nicht richtig. Doch da Sachs den Gegenspieler minimal am Abschluss gehindert hatte, zeigte der Unparteiische auf den Punkt – eine äußerst fragwürdige Elfmeterentscheidung. Doch Kolb bedankte sich artig und verwandelte sicher zum Ausgleich.

Nachdem Bachan zu überhastet abgeschlossen hatte, wurde im Gästestrafraum Körbe leicht geschoben, eine ähnliche Situation wie zuvor im anderen 16er, doch diesmal gab es keinen Elfer. Seuß bot sich dann eine sehr gute Möglichkeit nach einer Flanke von Zeh, doch bei seinem Schuss tauchte TW Seiferth ab und parierte gekonnt. Kurz darauf lenkte Seiferth einen Schuss von Schneider aus der zweiten Reihe mit den Fingerspitzen über die Querlatte.

Auch die zweite Halbzeit begann schwerfällig. Außer einer Möglichkeit für Seuß, der aber überhastet in die Arme von TW Seiferth schoss, passierte zunächst wenig. Nach knapp einer Stunde bot sich die beste Chance für die Gäste, den Führungstreffer zu erzielen, nachdem ein langer Ball sowohl Schneider als auch Kefes übersprang. Hofmann war samt Kugel auf und davon und legte vor dem Tor quer. Popp schlug über den Ball, doch auch Jahreis, der nur noch schlecht stoppen hätte müssen, verstolperte die Gelegenheit.

Sachs‘ Versuch wurde sichere Beute des Gästeschlussmannes und Müllers Versuch wurde im letzten Moment geblockt. Popp hatte fünf Minuten vor dem Ende noch eine gute Chance nach Vorarbeit von Sachs und Feist, doch sein Schuss ging rechts vorbei. Zwar hatten die Granitler über die gesamte Spieldauer gesehen mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl an Chancen, versäumten es aber, die Partie für sich zu entscheiden. Dank des verwandelten Elfmetergeschenks entführten die Gefreeser und Streitauer nicht völlig unverdient einen Punkt aus Weißdorf. Das Match war alles andere als ein Leckerbissen und endete unentschieden.

 

 

Kreisliga Nord, 29. Spieltag:

FSV Viktoria Hof – 1.FC Waldstein I  2:5 (1:4)

(am Samstag, 14.05.2022, in Hof)

 

1 J.Becher, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 14 J.Weiß, 17 D.Kraus, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
6 A.Feist (ab 82. für 20), 9 C.Sturm (ab 8. für 17), 11 L.Vogel (ab 67. für 3), 15 L.Brandhorst

Schiedsrichter: Martin Reichardt (ZV Feilitzsch, Assistenten: Ivan Pesterov und Eric Rösler)

Zuschauer: 100

Tore: 14. Min. Ullmann 0:1, 21. Min. Matousek 1:1, 42. Min. C.Sturm 1:2, 44. Min. C.Sturm 1:3, 45.+2 Min. C.Sturm 1:4, 78. Min. Fatajo 2:4, 86. Min. C.Sturm 2:5

 

Beim FSV Viktoria Hof verteidigten die Granitler mit einem 5:2-Erfolg die Spitzenposition im Fernduell gegen Schauenstein und schickten den Gegner in die Kreisklasse. Die Hofer können am letzten Spieltag nach Punkten noch zum BSC Tauperlitz aufschließen, können diesen aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs aber nicht mehr überholen.

Die erste nennenswerte Szene brachte gleich Aufregung mit sich, als Jacob Seiler seinen Bruder auf die Reise schickte. Peter Seiler zog von links in den Strafraum und suchte selbst den Abschluss, anstatt querzulegen. TW Wowra lenkte den Schuss an den zweiten Pfosten, der Ball sprang zurück und kullerte auf der Linie entlang. Beim Nachsetzen prallte Kraus mit Torhüter und Gegenspieler zusammen und verletzte sich dabei am Arm, so dass er ausgewechselt werden musste. Früh kam also Christopher Sturm in die Partie.

Die Waldsteiner zeigten die spielerisch besseren Ansätze und kamen durch J.Seilers Direktabnahme zur nächsten Gelegenheit, doch der Viktoria-Schlussmann hielt sicher. Die dritte Chance führte dann zum 0:1, als sich Rüger stark auf der rechten Seite durchsetzte und von der Grundlinie zurücklegte. Ullmann drehte sich um die eigene Achse und versenkte das Leder platziert im linken Eck.

Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient, doch die Hausherren versteckten sich keineswegs und bei den Gästen schlich sich etwas der Schlendrian ein. So hielt das 0:1 nur sieben Minuten, bis Matousek mit einem platzierten Schuss aus etwa 14 Metern nach gutem Querpass egalisieren konnte. Bereits im Gegenzug traf erneut Ullmann, doch der Unparteiische erkannte den Treffer nicht an – wohl aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels.

Die Partie war nun relativ ausgeglichen, wobei die Waldsteiner kurzzeitig um den zweiten Gegentreffer bettelten. Nachdem Pieschel einen Freistoß aus 30 Metern direkt ans Lattenkreuz gesetzt hatte, hätte Fatajo abstauben müssen, schoss den Ball aber aus sechs Metern übers leere Tor. Dies war wohl der Weckruf für den FCW, der nun aufdrehte.

Joker C.Sturm vergab seine erste gute Möglichkeit noch und kurz darauf scheiterte auch Rüger an TW Wowra. Doch in Minute 42 landete ein Heber von J.Seiler bei Sturm und dieser hämmerte den Ball von halbrechts ins lange Eck. Zwei Minuten später war erneut J.Seiler beteiligt und kombinierte fein mit Walter. Letzterer passte das Spielgerät von links vor Tor und Sturm musste nur noch „schlecht stoppen“.

Während die Gastgeber den Halbzeitpfiff herbeisehnten, legten die Waldsteiner noch einmal nach und C.Sturm vollendete den Hattrick innerhalb von fünf Minuten. Die Vorlage kam erneut von Walter – diesmal eine schöne Flanke auf den zweiten Pfosten.

Nach der Pause war die Luft zunächst ein wenig raus. Die Granitler kontrollierten die Partie und Torraumszenen waren Mangelware. J.Seiler kam nach knapp einer Stunde im 16er zu Fall und musste kurz behandelt werden, einen Strafstoß gab es jedoch nicht dafür. Wenig später kam wieder J.Seiler per Direktabnahme zum Abschluss, aber der Schuss strich knapp über das Gehäuse.

Bei einem langen Ball der Viktoria agierte die FCW-Defensive etwas behäbig und ließ sich von Fatajo austanzen: der Angreifer schlenzte die Kugel zum 2:4 ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte C.Sturm mit seinem vierten Treffer des Tages. Er leitete diesen im Mittelfeld selbst ein und setzte Rüger in Szene. Dieser zündete den Turbo und ließ die Hofer Abwehrreihe wie Slalomstangen stehen. Vor dem Tor legte der Wirbelwind uneigennützig quer und der mitgelaufene Sturm hatte keine Mühe einzunetzen.

Die Waldsteiner feierten einen verdienten Sieg beim nun als Absteiger feststehenden FSV. Die Tabellenspitze wurde verteidigt, während Schauenstein den FC Wiesla mit 4:0 abfertigte. So fällt die Entscheidung um den Meistertitel der Kreisliga Nord erst am letzten Spieltag.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 29. Spieltag:

(SG) SV Sauerhof / 1.FC Stammbach II – 1.FC Waldstein II  0:5 (0:2)

(am Sonntag, 15.05.2022, in Stammbach)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
9 J.Schock (ab 46. für 10), 12 M.Klos (ab 67. für 3), 14 H.Bergmann

Schiedsrichter: Matthias Kodisch (1.FC Gefrees) leitete ordentlich, zog aber bei einigen Entscheidungen den Zorn beider Mannschaften, jedoch meist der Heimelf auf sich

Zuschauer: 50

Tore: 25. Min. Seuß 0:1, 37. Min. Sachs 0:2, 57. Min. Seidel 0:3, 63. Min. Seuß (FE) 0:4, 90. Min. Feist 0:5

 

Waldstein II gewann an der Grabenroad beim Tabellenzehnten ungefährdet und hoch verdient mit 5:0. Auf dem harten, nicht sonderlich gut gemähten Platz waren die Gäste nach kurzer Eingewöhnungsphase über weite Strecken der Partie Spiel bestimmend und wiesen den Gegner in die Schranken.

Feist verzeichnete die ersten beiden Gelegenheiten, zielte aber beide Male etwas zu hoch. Er bereitete dann eine Hundertprozentige vor, als er auf dem Weg zum Tor querlegte, der Ball versprang und Seuß deshalb nur die Latte traf. Nur drei Minuten später krachte das Spielgerät erneut ans Aluminium: Seuß traf diesmal den Pfosten. Bei Müllers Nachschuss hatte TW Greim keine Mühe.

Nachdem Haberzettl Gästetorhüter Tögel per Freistoß erstmals geprüft hatte, war endlich die verdiente Führung für den FCW fällig. Sachs hob den Ball mit links in die Gefahrenzone und Seuß leitete ihn ebenfalls mit einem halbhohen Lupfer an Greim vorbei in die Maschen. Weitere Gelegenheiten ließen die Ton angebenden Gäste liegen und versäumten es, die Führung auszubauen. Zudem hätte es nach Foul an Seuß wohl Elfmeter geben müssen, aber die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm.

Glowienka hatte dann den Ausgleich für die SG auf dem Fuß, fand jedoch zunächst in Tögel seinen Meister und verzog wenig später in aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite stellte Sachs dann auf 0:2, nachdem er als Doppelpasspartner für Popp den Treffer selbst mit eingeleitet hatte. Seuß legte im Strafraum per Hacke zurück und Sachs schoss flach und stramm ins Netz. Müller hatte noch zwei Gelegenheiten, doch mit dem Spielstand von 0:2 wurden die Seiten gewechselt.

Auch nach Wiederanpfiff hatten die Granitler mehr vom Spiel und die Mehrzahl an Einschussmöglichkeiten. Schock und Popp vergaben noch, ehe Seidel das dritte Tor erzielte. Nach einer verunglückten Kopfballabwehr der SG nahm Seidel die Kugel volley und ließ TW Greim mit seinem schönen wuchtigen Schuss keine Abwehrchance.

Gut fünf Minuten später wurde Seuß erneut im Strafraum gefoult und diesmal ahndete der Referee das regelwidrige Eingreifen von Stein auch: Seuß trat selbst an und verwandelte sicher zum 0:4. Zehn Minuten später trug sich Seuß nach sehenswerter Kombination über mehrere Stationen wieder in die Torschützenliste ein, doch Kodisch wollte eine Abseitsposition erkannt haben und ließ den Treffer nicht zählen.

Den Schlusspunkt setzte Feist in der letzten Minute, wieder per Flachschuss. Sachs war bei der Vorbereitung des Treffers wohl mit der Hand am Ball, wurde dabei aber geschubst. Dieser Treffer zählte, obwohl die Gastgeber lautstark protestierten. So endete die Partie mit 0:5.

 

 

A-Klasse Frankenwald 1, 30. Spieltag:

1.FC Waldstein II – TSV Köditz   0:1 (0:0)

(am Freitag, 20.05.2022, in Sparneck)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 M.Kefes, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 7 P.Seidel, 8 M.Sachs, 10 A.Müller, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
9 A.Meister (ab 46. für 11), 12 M.Klos (ab 75. für 2), 14 J.Schlegel (ab 65. für 10)

Schiedsrichter: Bernd Renner (VfB Helmbrechts) hatte keine klare Linie, aber machte keine Spiel entscheidenden Fehler

Zuschauer: 95

Tor: 71. Min. Dragomir 0:1

Gelb-rote Karte: Wölfel (79., TSV, Meckern)

 

Das Spitzenspiel Dritter gegen Erster – in welchem es um nichts mehr ging, da Köditz bereits als Meister feststand und die Granitler auf eine mögliche Teilnahme an der Relegation vorab verzichtet hatten – wurde von einer schweren Verletzung in der Anfangsphase überschattet. Gästeverteidiger Björn Wilke riss sich der ersten Diagnose nach in der sechsten Spielminute beim Hochspringen zu einem Kopfball ohne Einwirkung eines Gegenspielers wohl die bereits lädierte Achillessehne und wurde vom Krankenwagen abgeholt. Gute Besserung und schnelle Genesung an dieser Stelle!

Beide Mannschaften hatten aktivere Phasen und die Spielanteile wogen hin und her. Doch nennenswerte Torchancen ließen auf sich warten. Hier und da blitzte das Können beider Teams auf, aber es wurde auch viel Stückwerk geboten. Sachs scheiterte dann am gut reagierenden TW Geiss; TW Tögel parierte gegen den durchgebrochenen Loderbauer per Fußabwehr und konnte auch einen Fernschuss desselben Spielers zunichtemachen; F.Edelmann zielte anschließend zu hoch. Auf der Gegenseite wiederum verzog Müller nach einer Bergmann-Flanke.

Die Partie plätscherte der Halbzeit entgegen und der Unparteiische bat etwas zu früh zum Pausentee, da sich ein Gewitter anbahnte. Deshalb wurde die Halbzeitpause auch um wenige Minuten verlängert. Doch das Unwetter zog größtenteils an Sparneck vorüber und das Match konnte fortgesetzt werden.

Unter den Zuschauern befand sich so ziemlich die komplette Mannschaft des TV Kleinschwarzenbach plus Anhang, die für ordentlich Umsatz an Grill und Theke sorgte. Respekt und Dank dafür!

Unmittelbar nach Wiederanpfiff hatte Feist die Führung auf dem Schlappen – im Prinzip die größte Chance des Spiels – doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position verfehlte den Winkel rechts oben knapp. Ein Freistoß wenig später, ebenfalls von Feist getreten, streifte die Querlatte und landete im Fangnetz. Weitere Freistöße im Verlauf der zweiten Halbzeit brachten wenig Gefahr, denn sowohl Tögel als auch Gegenüber Geisser konnten die Versuche gekonnt vereiteln.

Weiterhin war es so, dass mal die eine und mal die andere Mannschaft etwas mehr vom Spiel hatte und das Niveau schwankte zwischen ansehnlich und durchwachsen. Auch wenn sich insgesamt ein leichter optischer Vorteil für die Granitler ergab, sah es nach einem torlosen Remis aus. Doch die Gäste konnten einen Fehler der Waldsteiner gnadenlos zum goldenen Tor ausnutzen: ein Spielzug durch die Mitte stellte die FCW-Defensive vor Probleme, Schneider konnte mit seiner Grätsche nicht mehr klären und so war Dragomir frei durch. Von halbrechts schoss er die Kugel ins lange Eck.

Waldstein war kurz geschockt und Köditz erlangte für wenige Minuten die Oberhand. Doch danach rafften sich die Schützlinge von Coach Matthias Kruppa, der zum letzten Mal an der Seitenlinie stand, noch einmal auf und drängten auf den Ausgleichstreffer, der sicherlich verdient gewesen wäre. Die Hoffnung der Heimelf auf mindestens einen Punkt stieg noch an, als sich Wölfel nach einer durchaus fragwürdigen Freistoßentscheidung pro Waldstein gar nicht beruhigen konnte und binnen weniger Sekunden Gelb und Gelb-rot wegen Meckerns sah.

Nach einem schönen Spielzug über Seuß, Müller und Meister wurde Feists Versuch von einem Verteidigerbein am Pfosten vorbei gelenkt. Weitere nennenswerte Möglichkeiten kamen trotz guter Bemühungen nicht zu Stande und so musste sich Waldstein II mit 0:1 geschlagen geben.

Herzlichen Glückwunsch dem souveränen und verdienten Meister, auch wenn der Sieg zum Saisonabschluss etwas schmeichelhaft war.

 

 

 

Kreisliga Nord, 30. Spieltag:

1.FC Waldstein I – 1.FC Martinsreuth 3:0 (2:0)

(am Samstag, 21.05.2022, in Sparneck)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 T.Bächer, 4 P.Schratt, 8 J.Seiler, 9 C.Sturm, 10 A.Walter, 12 P.Rüger, 13 F.Bergmann, 18 F.Sturm, 20 T.Ullmann;
ETW J.Becher, 5 S.Seidel, 6 A.Feist (ab 70. für 3), 7 S.Schaller (ab 85. für 12), 11 L.Vogel (ab 76. für 13), 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 16 J.Schüder (ab 46. für 9), 19 M.Moreth (ab 79. für 4)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch (1.FC Trogen, Assistenten Thorsten Fischer und Georg Kaiser) hatte mit der fairen Partie wenig Probleme

Zuschauer: 237

Tore: 21. Min. F.Bergmann 1:0, 31. Min. Rüger 2:0, 66. Min. Ullmann 3:0

 

Die Granitler machten am letzten Spieltag die Meisterschaft perfekt und steigen direkt in die Bezirksliga auf. Mit einem sicheren und nie gefährdeten 3:0-Erfolg gegen den 1.FC Martinsreuth hielten die Klier-Schützlinge in dessen Abschiedsspiel den Verfolger TuS Schauenstein auf Abstand und ließen sich die Tabellenführung nicht mehr nehmen.

Vom Anstoß weg waren die Platzherren das aktivere Team und konnten bereits in den Anfangsminuten mehr Ballbesitz verzeichnen. Die erste Möglichkeit von Ullmann nach knapp fünf Minuten nach guter Vorarbeit von J.Seiler und Bächer wurde von einem Verteidigerbein zur Ecke geklärt. Waldstein war anschließend weiterhin die druckvollere Mannschaft, aber hochkarätige Chancen ließen auf sich warten.

Den Führungstreffer brachte eine Standardsituation: Bei einem Freistoß 25 Meter vor dem Tor in zentraler Position tippte Walter den Ball an, J.Seiler spielte links an der Mauer vorbei zum freistehenden F.Bergmann und dieser vollendete mit einem Schuss ins lange Eck.

Zehn Minuten später steckte J.Seiler den Ball perfekt zu Rüger durch, dieser ließ zwei Gegenspieker aussteigen und schob die Kugel überlegt an TW Herrmann vorbei rechts unten ein.

Die beste Gelegenheit, noch vor der Pause auf 3:0 zu stellen, hatte Schratt, der einen Walter-Freistoß per Kopf verlängerte, aber der Gästeschlussmann lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Aber auch so legten die Granitler in der ersten Hälfte den Grundstein für den Erfolg und führten zur Pause hoch verdient.

Martinsreuth spielte zwar gut mit und ging in der Offensive nach Wiederanpfiff auch etwas mutiger zu Werke, blieb aber insgesamt harmlos. TW M.Seiler musste sich kein einziges Mal wirklich strecken. Auf der Gegenseite scheiterten Schüder und Rüger. Nach knapp einer Stunde zappelte die Kugel wieder im Netz, aber Schüders Treffer durch einen strammen Schuss zählte nicht – Assistent Kaiser hatte sofort die Fahne gehoben und Abseits angezeigt.

TW Herrmann konnte eine gute Direktabnahme von Schratt noch parieren, war aber wenig später zum dritten Mal geschlagen. Eine herausragende Kombination an der Strafraumgrenze über Rüger, J.Seiler und Ullmann vollendete Letzterer mit einem sehenswerten Außenristschlenzer unter die Querlatte.

Damit waren die Partie und auch die Meisterschaft in der Kreisliga Nord entschieden. Die Gäste gaben sich nicht auf, konnten in der Offensive aber nichts mehr bewirken. Die Gastgeber waren dem vierten Treffer näher als Martinsreuth dem ersten und Schüder wie auch Vogel vergaben in der Schlussphase gute Gelegenheiten.

Den Moment perfekt machte der scheidende Trainer Thomas Klier, der den FCW nach drei erfolgreichen Jahren (zwei Saisons) verlässt, als er den lange verletzten Kapitän Sebastian Schaller fünf Minuten vor dem Ende einwechselte. Mehr als neun Monate nach seinem Kreuzbandriss gab der „Capitano“ damit sein Comeback für die Granitler.

Als der Unparteiische Fritzsch dann das Match beendete, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Waldsteiner feierten ausgelassen die Kreisliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga.

Auf der Feier am Sparnecker Sportplatz wurde neben Thomas Klier auch Matthias Kruppa, Trainer der Zweiten Mannschaft, verabschiedet. Des Weiteren gab es viele Danksagungen und weitere Präsente für einige Verantwortliche und Helfer. Eigene Bilder sowie viele weitere von der Frankenpost (danke, Katharina Hübner!) findet Ihr in der Galerie...

 

 

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Dienstag, 16. August 2022

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